Blauer Kurier Online

Ein Service von Verlag Hopfner

Herzlich willkommen!

Liebe Leser:innen, Verlagsleitung-Hopfner

Kommunalwahl und Stichwahl 2026 – Eine lange Phase der Kommunalwahlen ist vorüber – wie immer gibt es Gewinner und Verlierer. Wir bedanken uns bei den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern, die über viele Jahre hinweg die Geschicke ihrer Gemeinden gelenkt haben, für ihre engagierte Arbeit. Gleichzeitig heißen wir die neu Gewählten herzlich willkommen und wünschen ihnen eine glückliche und erfolgreiche Amtszeit. Politik ist eine Aufgabe, die weit mehr Zeit in Anspruch nimmt als ein gewöhnlicher 40-Stunden-Job und jede Entscheidung bringt dabei stets ein Für und Wider mit sich.

Unsere aktuellen Freizeit-Tipps finden Sie in der „neuen“ FREIZEIT zum Download oder als Blätterkatalog!

Herzlichst, Ihr Wolfgang Hopfner und das Team Blauer Kurier

„Wer in der Regierung sitzt, muss Brände sofort löschen. Die Opposition kann in Ruhe über die Verbesserung der Feuerwehr nachdenken“

Norbert Blüm

Die Ausgaben von Blauer Kurier im Landkreis Fürth erscheinen, 14 tägig im gesamten Umland der Stadt Fürth mit einer Auflage von 45.000 Exemplaren.

Der Blaue Kurier Fürth

 

Der Blaue Kurier City Fürth

 


Die Ausgaben von Blauer Kurier CITY Fürth erscheinen, monatlich unter anderen in Hardhöhe, Sack, Ronhof… mit einer Auflage von 40.000 Exemplaren.

 


Stadttheater-Fürth

Klassiker und Zirkussolo im Stadttheater Fürth Anzeige

Ab 10. April steht mit Heinrich von Kleists „Der zerbrochne Krug“ ein absoluter Klassiker auf dem Spielplan des Stadttheaters Fürth. Der Krug ist zerbrochen – und mit ihm eine ganze Gesellschaftsordnung. Aber der Reihe nach: Im Dorf Huisum ist Gerichtstag. Ausgerechnet Richter Adam führt ein Verfahren, in dem er selbst der Täter ist. In der Nacht zuvor hat er die junge Eve bedrängt und ihr einen perfiden Deal aufgenötigt – die Rettung ihres Verlobten Ruprecht vor dem Militärdienst. Auf frischer Tat ertappt, springt er überstürzt aus dem Fenster, wobei nicht nur der titelgebende Krug zu Bruch geht, sondern auch Adams Perücke und seine Würde. Was folgt, ist ein juristisches Possenspiel voller Komik und Tragik zugleich.
Für die Inszenierung zeichnet Sebastian Sommer verantwortlich, der von 2014 bis 2017 während der Intendanz von Claus Peymann Hausregisseur am Berliner Ensemble war und heute als freier Regisseur unter anderem am Staatstheater Wiesbaden, Staatstheater Stuttgart und Renaissance Theater Berlin arbeitet. Weitere Vorstellungen gibt es bis zum 17. April.
Am 18. April steht mit „DELUSIONAL“ ein preisgekröntes und poetisches Zirkussolo mit Diana Salles auf dem Programm. Die brasilianische Luftartistin nimmt das Publikum mit auf die intime Reise ihrer Transition vom Mann zur Frau.

Weitere Informationen und Tickets finden Sie unter www.stadttheater.de



20. Internationale ADAC Metz Rallye Classic

Das Team Willy und Christa Eisinger startet als Vorjahressieger mit der Startnummer 1 auf ihrem roten Porsche 911Carrera, Baujahr 1985 (Bild).

20. Internationale ADAC Metz Rallye Classic Anzeige

Der Automobilclub Stein e.V. im ADAC veranstaltet seine legendäre Metz-Rallye am Freitag, dem 24. und Samstag, dem 25. April 2026 in Stein. Zum 20. Jubiläum machen wir wieder eine 2-Tagesveranstaltung. Es gilt, ca. 500 Gesamtkilometer, gespickt mit gut 240 Lichtschranken, auf Gleichmäßigkeit zu bewältigen. Die Strecke führt über wenig befahrene und landschaftlich reizvolle Nebenstraßen, die zu den schönsten Mittelfrankens zählen. Wie auch in den Vorjahren wird das Hauptaugenmerk der Veranstaltung auf der sportlichen Seite liegen, aber auch die touristischen Momente werden nicht zu kurz kommen. Selektive Streckenteile und Stellen, die eigentlich zum Verbleiben einladen, wechseln sich ab.

Der Start vom Forum Stein aus erfolgt für die ca. 90 Fahrzeuge am 24.04. ab 14:01 Uhr. Der bekannte Streckensprecher Jacob Hagemann führt die Zuschauer durch die Fahrer- und Fahrzeugliste mit dem von seinem Vater angeeigneten unbegrenzten Wissen über die Rallyeszene. Die Pause am Freitag ist in Langenzenn ab 18:01 Uhr, Re-Start gegen 19:00 Uhr. Die ersten Fahrzeuge werden dann gegen 20:45 Uhr am FORUM Stein erwartet. Re-Start am Samstag ist am FORUM Stein um 8:31 Uhr, Mittagspause in Gunzenhausen ab 11:45 Uhr – Re-Start ab 12:45 Uhr. Ab 17:45 Uhr finden sich die Old- und Youngtimer wieder im Forum Stein ein. Jacob Hagemann erläutert auch am Ziel für die hoffentlich zahlreichen Zuschauer detailreich und anschaulich die Besonderheiten der Fahrer und Fahrzeuge. Zu anschließenden Benzingesprächen und zum Abendessen finden sich die Fahrer und Beifahrer in der Sporthalle des ARSV Katzwang e.V., in der Katzwanger Hauptstraße 31 in Nürnberg, ein. Hier findet auch gegen 22:00 Uhr die Siegerehrung unter der Leitung von Jacob und Michael Hagemann, dem Rallyeleiter René Hofer und dem ACS-Vorstand Udo Bulla statt.
Wie schon bei den vergangenen Metz-Classic-Rallye-Veranstaltungen fahren wir auch in diesem Jahr wieder klimaneutral und haben in Zusammenarbeit mit der Stadt Stein eine Baumpflanzaktion geplant. Es werden Kastanien gepflanzt, die unseren Co2-Verbrauch der Metz-Classic-Rallye kompensieren. Auch unsere Printprodukte werden selbstverständlich wieder klimaneutral auf FSC-zertifiziertem Papier – aus ökologisch nachhaltiger Forstwirtschaft – hergestellt

Text: Ronald Apelt



Lesung für ein demokratisches Miteinander

 

Voll… die Haffnersgartenscheune in Cadolzburg war vollbesetzt als am 20.2.2026 die Lesung für „Mehr demokratisches Miteinander“ stattfand. Christian Löbel vom Cadolzburger Bündnis gegen Rechtsextremismus begrüßte die Anwesenden und freute sich, dass der Heimatverein, die Gemeinde, sowie der AutorenVerband Franken um Dr. Norbert Autenrieth diesen Abend möglich gemacht hatten.

Autenrieth eröffnete die Veranstaltung mit einem Zitat unseres Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier:
„Wir brauchen die Demokratie – aber ich glaube: Derzeit braucht die Demokratie vor allem uns!“

Acht Lesende gestalteten den Abend. Ganz unterschiedlich waren die einzelnen Autoren an das Thema „Demokratie“ herangegangen. Mit einem eindrucksvollen Gedicht über unser Grundgesetz machte Ruth Lenz-Tichai den Anfang. Helden, was wir über Helden, vorzugsweise über Diktatoren die sich selbst zu Helden stilisieren, wissen sollten, darüber hatte sich Margit Begiebing Gedanken gemacht. Genau hingehört hat Gunda Kruedener. Sie hat aufgeschrieben, was türkische Gastarbeiter der ersten Stunde über ihre Integration damals zu berichten haben. Manfred Seifert hat den Steinen des Doku-Zentrums zugehört (…wenn Steine reden könnten) und aufgeschrieben, was sie von der Zeit der Erbauung des Nürnberger Kongresszentrums, dieser Hülle der Maßlosigkeit, erzählen könnten und was heute mit dem Doku-Zentrum passiert. Jürgen Leuchauer machte deutlich, was Sprache bedeutet und wie wichtig sprachliche Vielfalt ist. Bloß nicht von Sprach-Polizisten einschränken lassen, das war seine Botschaft, denn unsere Sprache gehört uns allen.
Von Schule, Familie und Erziehung handelte der Text von Petra Embacher, vom Umgang miteinander und davon, dass unsere Schulen verpflichtend Werte vermitteln und die Demokratie fördern sollten. Danach las Fritz Stiegler aus seinem Buch „Heiner“ eine besonders eindrucksvolle Stelle, nämlich als Ende der 1930er Jahre eine Pogrom-Nacht in Wilhermsdorf stattfand und „Volkshelden“ einen jüdischen Stoffladen zerstörten und die Eigentümer davon jagten. Die Lesung endete mit einem Text von Nornbert Autenrieth, der darin gipfelte, dass der Protagonist seine Einstellung überdenkt. Und dass auch wir alle das immer wieder tun sollten!
Begleitet wurde die Veranstaltung in gewohnt einfühlsamer Weise von Voice & Strings, Anja Lugert und Emil Hubner.

Zum Schluss noch ein Zitat von Erasmus von Rotterdam aus dem 16. Jahrhundert: „Je weniger Talent sie haben, desto größer ist ihr Stolz, ihre Eitelkeit und ihre Arroganz. All die Verrückten finden jedoch andere Verrückte die ihnen applaudieren!“ Könnte man heute nicht besser formulieren!



Lesung für ein demokratisches Miteinander

von Margit Begiebing


Sandra Schmidt

Frühlingsanfang von Sandra Schmidt

Es wird wärmer – die Tage länger,
man möchte raus, spazieren gehn,
um den Frühling zu begrüßen,
die schönen Frühlingsblüher sehn.

Geht man über Feld und Wiesen,
fernab vom täglichen Verkehr,
sieht man gelbe Winterlinge,
sie leuchten wie ein Blütenmeer.

In den Wiesen spitzen überall
Krokusse in gelb und blau,
die Sicht ist klar, der Himmel auch,
nicht mehr so oft das trübe Grau.

Die frische Luft, das Vogelzwitschern,
vertreibt kurz manche Sorgen,
der Wald strahlt eine Ruhe aus,
wir fühlen uns geborgen.

Willkommen Frühling mit deinen Farben,
warst lang ersehnt, bist endlich da,
auch wenns noch kalte Tage gibt,
sind es meist nur ein paar.

Freun wir uns auf Hyazinthen,
auf Tulpen oder Kaiserkronen,
Palmkätzchen und frische Knospen,
Stiefmütterchen und Anemonen.


Was Sie schon immer über Ostern wissen wollten

Was Sie schon immer über Ostern wissen wollten von Margit Begiebing

Sind wir nicht alle schon voller Vorfreude auf Ostern? Eierfärben gehört natürlich dazu. Und ein Schoko-Osterhase muss mitten im Nest sitzen. Die Kinder suchen ihre Osternester, und die Erwachsenen freuen sich am immer schöner werdenden Wetter. Leider gerät über die Äußerlichkeiten der eigentlich Grund, das Osterfest zu begehen – nämlich die Auferstehung von Jesus Christus – oftmals in den Hintergrund.
Ostern – jedes Jahr im Frühling feiern wir dieses Fest. Doch was wissen wir darüber? Wir glauben zu wissen, dass der Name „Ostern“ auf die germanische Göttin Ostara zurückgeht. Na ja, belegt ist das nicht. Es gibt nur einen einzigen Hinweis auf eine Göttin Eostre, und zwar im Angelsächsischen aus dem 7. Jahrhundert. Es war die Romantik, allen voran Jakob Grimm, die aus Eostre eine deutsche Volksgöttin machte: mit wallendem Haar und blumengeschmücktem Zepter, um deren Füße Hasen spielen. Doch in der Edda taucht sie nicht auf, weshalb heutige Forscher die Existenz einer Göttin Ostara bezweifeln. Kommen wir zu den hartgekochten Eiern. Es gibt den Osterbrauch, die Eier aneinander zu schlagen, bis sie kaputtgehen. Dies ist ein Symbol für das Aufbrechen des Grabes Christi. Das Äußere wird zerstört, damit etwas Neues beginnen kann – ein Zeichen des neuen Lebens. Armenische Christen waren die ersten, die Eier bemalten: blutrot, erinnernd an das Blut Christi, und kostbar, da Gold in der Farbe enthalten war. Ostereier hier bei uns – da gibt es eine eher simple Erklärung: Im Frühling legen die Hennen gut, und da in der Fastenzeit keine Eier gegessen wurden, waren an Ostern Eier im Überfluss vorhanden.
Aus der byzantinischen Tiersymbolik stammt der Hase. Wildhasen schlafen mit offenen Augen. Wie Christus wacht der Hase Tag und Nacht über die Seinen – ein schönes Bild. Außerdem war der Hase natürlich schon immer ein Symbol für Fruchtbarkeit. Bleibt noch das Osterfeuer. Das Osterfeuer steht für die Sonne, die Mittelpunkt des menschlichen Lebens ist. Gefeiert wird der Sieg der Sonne über den langen Winter. Ältestes schriftliches Zeugnis ist der Briefwechsel zwischen dem Missionar Bonifatius und Papst Zacharias aus dem Jahr 751. In dem Schriftstück wird das Osterfeuer als Pessachfeuer bezeichnet.

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Diese Frage stellen sich aktuell viele Eigentümer in der Region. Der Immobilienmarkt hat sich in den letzten Jahren deutlich verändert: Gestiegene Zinsen, höhere Bau- und Energiekosten sowie eine differenziertere Nachfrage führen dazu, dass Preise heute realistischer bewertet werden als noch vor einiger Zeit. Viele Eigentümer sind daher überrascht, wenn sie den tatsächlichen Marktwert ihrer Immobilie erfahren.
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