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Rund ums Haus


Schönrechnerei mit Folgen

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Baunebenkosten sind nicht zu unterschätzen, denn sie können ein großes Loch in der ursprünglichen Finanzierungsplanung verursachen. Foto: djd/Schutzgemeinschaft für Baufinanzierende/Corbis

Ratgeber Immobilien: Bauherren sollten Nebenkosten unbedingt im Blick behalten

(djd). Bauherren sollten sich vor der vertraglichen Bindung an ein Hausbauunternehmen ein genaues Bild über die voraussichtlich anfallenden Nebenkosten machen. Diese sind zum Teil erheblich - und reißen nicht selten ein großes Loch in die ursprüngliche Finanzierungsplanung.
Baunebenkosten sind durchaus kalkulierbar
Ein an sich hübsches Einfamilienhaus, ohne Putz und Dämmung inmitten einer Sand- und Steinwüste. Kein seltenes Bild in den Neubausiedlungen am Rande der Stadt. Der Grund hierfür ist so simpel wie vermeidbar: Das Geld ist vor der Fertigstellung des Hauses ausgegangen, die Kostenkalkulation und die darauf aufbauende Finanzierung waren nicht ausreichend. „Dabei sind die Bau- und Baunebenkosten durchaus seriös kalkulierbar“, meint Florian Haas, Finanzexperte und Vorstand der Schutzgemeinschaft für Baufinanzierende e.V. Man müsse es aber auch wollen, und genau daran hapere es bei so manchem Hausbauberater. Aus Angst, den Auftrag nicht zu bekommen, so Haas, würden Hausbauberater die Kosten stattdessen schön rechnen.
Addiert man die Positionen wie Maklerprovision, Grunderwerbsteuer, Notar und Grundbuch, Vermessung, Planung und Hausanschlüsse kommt eine stattliche Summe zusammen, welche die reinen Baukosten aus dem hübschen Prospekt um ein gutes Stück erhöht und meist auch aus Eigenmitteln erbracht werden muss. Dabei sind die Kosten keineswegs versteckt, sondern bereits im Vorfeld genau identifizierbar. Bauherren sollten bereits bei den ersten Planungen eine detaillierte Aufstellung über alle in Zusammenhang mit dem Neubau oder Kauf entstehenden Kosten machen und mit den Berechnungen des Hausbauberaters vergleichen. Nur so bekommt man auch Klarheit über die Größenordnung des Gesamtprojekts und kann nach Abschluss der Planungen eine seriöse und ausreichende Finanzierung auf die Beine stellen.
Checkliste gibt Überblick zu allen Kosten
Die Schutzgemeinschaft beispielsweise stellt ihren Mitgliedern und anderen Bauwilligen unter www.finanzierungsschutz.de eine Checkliste zur Verfügung, welche die einzelnen zu berücksichtigenden Punkte der im Bauprozess entstehenden Kosten systematisch auflistet. Daneben bietet die Seite weitere wertvolle Hinweise sowie Checklisten und Ratgeber rund um den Hausbau.

Einrichtungstipps für kleine Räume

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Foto: hülsta-werke Hüls GmbH & Co.KG/spp-o

(spp-o) Kleine Räume bedeuten mehr als wenig Fläche. Sie fordern auf zur Kreativität, zur Flexibilität und zur Genügsamkeit. Vor allem aber fordern sie dazu auf, sich auf das zu besinnen, was wirklich wichtig ist und sich von überflüssigem Ballast zu befreien. Ein paar Grundsätze helfen dabei, den passenden Einrichtungsweg für kleine Räume zu finden. Der wohl entscheidendste Aspekt bei der Gestaltung kleiner Räume ist, das Wesentliche nicht aus dem Blick zu verlieren. Was benötige ich wirklich? Einen großen Schreibtisch für die Arbeit oder ein ausladendes Sofa für die DVD-Abende mit Freunden? Die Wohnung nach eigenen Anforderungen zu planen bedeutet auch, sein Leben zu ordnen. Steht die Liste mit den Must-haves, kann man an die Planung der Fläche gehen. Besonders bei kleinen Räumen wird es schnell zum Problem, alles Wichtige zu verstauen. Deshalb bieten gut gemachte Stauraummöbel enormes Potential. Mit Vitrineneinsätzen für die schönen Dinge im Haushalt und Schiebetüren, die Aktenordner und Co. geschickt verbergen, bieten individuell planbare Regalsysteme die perfekte Balance zwischen Ordnung und Dekoration. Im Idealfall sind solche Möbel auch multifunktional. Der Hersteller hülsta bietet zum Beispiel ein Sideboard, das mit wenigen Handgriffen zum Schreibtisch wird. Aber auch modulare Magnetwände, die sich etwa mit Stauraumkästen, Spiegeln und Kleiderhaken bestücken lassen, versprechen Planungsvielfalt für die eigenen vier Wände. Grundsätzlich gilt: Ob hängen, stapeln oder einfach nur hinstellen – auch kleine Wohnungen können mit der passenden Einrichtung wahre Wandlungskünstler sein.

Was ändert sich im Jahr 2017?

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Energieeffizienzlabel und Austauschpflicht für alte Heizungen

Wer seine Heizung auf moderne Öl-Brennwerttechnik modernisiert, ist in jedem Fall auf der sicheren Seite: Der Energieverbrauch sinkt, die Heizung bekommt ein grünes Energieeffizienzlabel und ist lange vor Austauschpflichten bewahrt. Foto: IWO

Seit Jahresbeginn gibt es Neuerungen, die Hausbesitzer mit älteren Heizungsanlagen betreffen: So bringen ab sofort die Schornsteinfeger Energieeffizienzlabel auf Heizungen an, die älter als 15 Jahre sind. Ziel ist, dem Hauseigentümer einen Überblick zu geben, wie es um die Energieeffizienz seiner Heizung bestellt ist. Außerdem müssen bereits seit 2014 veraltete öl- und gasbetriebene Standardkessel nach 30 Jahren Laufzeit unter bestimmten Bedingungen ausgetauscht werden – 2017 gilt das für Kessel mit Baujahr 1987 und älter. Das Institut für Wärme und Oeltechnik (IWO) hat die Neuerungen zusammengefasst.

Die Austauschpflicht für veraltete Standardkessel betrifft allerdings nur wenige Hausbesitzer, da die Energieeinsparverordnung (EnEV) einige Ausnahmen vorsieht: So können Besitzer von Ein- und Zweifamilienhäusern ihre Heizungen weiter betreiben, wenn sie ihr Haus spätestens am 1. Februar 2002 bezogen haben. Grundsätzlich nicht ausgetauscht werden müssen zudem Öl-Niedertemperatur- und Öl-Brennwertkessel sowie Heizungen mit einer Nennleistung unter 4 kW oder über 400 kW. Wird mit dem Kessel nur Wasser erwärmt, darf er ebenfalls weiterlaufen.

Das Energieeffizienzlabel, das bisher auf neuen Haushaltsgeräten zu finden war, ziert jetzt auch immer mehr Heizungsanlagen: Während neue Heizungen bereits seit 2015 mit dem Energieeffizienzlabel ausgestattet sind, ist das jetzt auch für ältere Anlagen Pflicht. Das Label sortiert die Anlagen über ein Farbsystem in verschiedene Effizienzklassen ein: von A++ bis hin zur schlechtesten Klasse E. Konventionelle Heizkessel werden in die Klassen E bis A eingestuft, moderne Öl-Brennwertgeräte finden sich dabei im grünen Klasse-A-Bereich wieder. Hybridheizungen, die neben Heizöl eine oder mehrere erneuerbare Energien nutzen, werden bei A+ oder A++ eingestuft. Für die Eigentümer der Heizungsanlagen ist das Labeling durch die Schornsteinfeger kostenlos, der Aufkleber wird beim nächsten regulären Besuch des Kaminkehrers ausgestellt und auf die Anlage geklebt.

„Heizungen, die veraltet und somit im orangenen oder sogar roten Bereich eingeordnet sind, arbeiten nicht mehr effizient und sollten modernisiert werden“, rät Dr. Ernst-Moritz Bellingen, Leiter Energiepolitik beim IWO. „Die kostengünstigste Lösung für Ölheizer ist in der Regel ein modernes und sparsames Öl-Brennwertgerät. Damit sinkt der Brennstoffverbrauch sofort um bis zu 30 Prozent.“ Zudem können in den meisten Fällen Tank und Anschlüsse übernommen werden. Und gefördert wird die Modernisierung ebenfalls: Wer sich für ein Öl-Brennwertgerät entscheidet, kann neben staatlichen Fördergeldern auch die Aktion „Deutschland macht Plus!“ nutzen. Insgesamt sind so bis zu 3.200 Euro drin. Infos zur Aktion „Deutschland macht Plus!“ und zur Öl-Brennwerttechnik gibt es auf
www.zukunftsheizen.de.

Schimmelprävention im Haus

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Foto: Auro/spp-o

(spp-o) Offenporige Baustoffe wie Holz, Beton und mineralische Farben sind umweltfreundlich und wohngesund. Sind die eigenen vier Wände erst einmal mit Kalkprodukten behandelt, ist das die beste Voraussetzung für ein Wohlfühl-Zuhause. Kalkfarben sind aufgrund der guten Haftung auf allen mineralischen Untergründen vielseitig einsetzbar. Behandelte Wände nehmen vom ersten Anstrich an überschüssige Luftfeuchtigkeit auf und geben sie später wieder ab. Diese natürliche, „atmende“ Funktion reguliert das Raumklima und entzieht Schimmel den feuchten Nährboden. Zudem besitzen die Kalkfarben von Natur aus eine pilzvorbeugende Wirkung, da ihr pH-Wert sehr hoch ist, und sind somit stark alkalisch und schimmelhemmend. Der ökologische Hersteller Auro (www.auro.de) bietet ein komplettes umweltverträgliches Kalksortiment. Es basiert auf Sumpfkalk und steht für Wohngesundheit. Die Profi-Kalkfarbe enthält keine chemischen Zusätze, als Bindemittel und Pigment zugleich fungiert Calciumhydroxid, Wasser ist das Lösungsmittel. Zusätzlich gibt der Naturfarbenhersteller dem Anwender Sicherheit, da alle Inhaltsstoffe vollständig deklariert werden

Für außen und innen geeignet

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Der erste Eindruck zählt - gerade auch am Hauseingang. Unansehnlich gewordene Treppen sind mit Natursteinteppichen einfach und zeitsparend zu modernisieren. Foto: djd/Renofloor

(djd) Rutschfest, witterungsbeständig und langlebig: Gerade für Treppen im Außenbereich sind Natursteinteppiche gut geeignet. Aber auch auf Terrasse und Balkon sowie in Innenräumen machen die vorgefertigten Elemente eine gute Figur. Optisch elegant wirkt es beispielsweise, den gesamten Außenbereich aus einem Guss zu gestalten, von der Außentreppe über die Terrasse bis zum angrenzenden Wintergarten. Besonders praktisch: Meist kann bei der Modernisierung der alte Belag sogar liegen bleiben. Somit können Heimwerker in nur wenigen Stunden eine komplette Treppe wie neu erstrahlen lassen.
Unter www.renofloor.de gibt es mehr Details.

Dusch-WC inklusive

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Das ideale Familienbad erlaubt es Kindern, Körperhygiene spielerisch zu erleben und zu erlernen. Foto: djd/Geberit

(djd). Wasserspielplatz, Rückzugsort für Teenager und Raum für die Erziehung zur Körperhygiene: Ein Badezimmer für die ganze Familie muss viele Funktionen erfüllen. Zudem muss es einiges aushalten, bis die lieben Kleinen vom Baby- und Kinder­alter über die Teenagerzeit zum Erwachsenen gereift sind. Ganz nebenbei soll es auch den Eltern als Wellness-Oase für kleine Auszeiten vom stressigen Alltag dienen.

Das gehört ins Familienbad
„Wer neu baut, tut deshalb gut daran, das Badezimmer möglichst nicht zu klein zu planen“, rät Martin Schmidt, Fachautor für Bauen-Wohnen-Themen beim Verbraucherportal RGZ24.de. Genügend Platz für einen Doppelwaschtisch, eine bodenebene Dusche und separate Wanne sowie viel Stauraum für Windeln oder Kosmetikartikel und mehr vermeide Stress, wenn es mal wieder hoch hergehe und sich die ganze Familie vor und im Bad drängelt.
Keinen zusätzlichen Platz benötigt ein Dusch-WC, das im modernen Familienbad heute ebenfalls nicht fehlen sollte. Die „AquaClean“-Modelle von Geberit beispielsweise reinigen den Po mit einem sanften Wasserstrahl nach jedem Gang auf die Toilette. Es gibt sie als Komplettanlagen, die ein normales WC einfach ersetzen, oder auch als Aufsatzanlagen - dann muss der Installateur lediglich den WC-Sitz gegen den Dusch-WC-Aufsatz austauschen und mit Wasser und Strom verbinden. Da sie die Funktion eines Bidets in das WC integrieren, können die Anlagen sogar Platz sparen. Mehr Informationen gibt es unter www.geberit-aquaclean.de.

Reinigung mit Wasser schont zarte Kinderhaut
Genutzt werden kann das Dusch-WC auch von Kindern - sobald sie gelernt haben, auf die Toilette statt aufs Töpfchen zu gehen. Weil die Reinigung mit Wasser statt trockenem Papier wesentlich schonender und sanfter ist, schont sie die zarte Haut von Kindern und erzieht sie ganz nebenbei von Anfang an zu einer guten Körperhygiene. Berührungsängste, die es bei manchem Erwachsenen bei der ersten Begegnung mit einem Dusch-WC gibt, kennen Kinder nicht. Sie begegnen der Intimreinigung mit Wasser ganz unbefangen und gehen spielerisch damit um.

Wärme, Design und Funktion

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Foto: Kermi GmbH/spp-o

(spp-o) Egal ob Neubau oder Renovierung, Ergänzung zur Fußbodenheizung oder als leistungsstarker Solitär – längst haben sich Designheizkörper als vollwertiges Einrichtungselement etabliert.
Kermi Design- und Badheizkörper sorgen nicht nur für angenehme Wärme und Behaglichkeit. Mit ihrer Ausstrahlung geben sie dem Raum das gewisse Extra und beweisen viel funktionelles Talent, sei es durch die Formgebung oder durch verschiedenste Accessoires. Mit ihrer vielfältigen Formensprache fügen sich die Heizkörper für den Bad- oder Wohnbereich entweder harmonisch in das jeweilige Umfeld ein oder setzen bewusst Kontraste. Mit seiner einmaligen Auswahl an Heizkörpern für die Bad- und Wohnwelt – ausgezeichnet mit vielen renommierten Designpreisen – hat Kermi für nahezu jeden Wärmebedarf und jeden Geschmack das passende Modell zu bieten. Fast alle Designheizkörper sind mit Elektro-Zusatzheizung oder für den ausschließlichen Elektrobetrieb erhältlich. Im Rahmen des Heizkörperaustauschprogramm sind verschiedene Modelle der Designheizkörper auch als Renovierungslösung für den schnellen, einfachen Austausch erhältlich. Farblich sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Die Designheizkörper sind in allen RAL-CLASSIC-, vielen Sanitärfarben, Trendfarben und teilweise sogar in edlem Chromfinish erhältlich.

Damit die Wärme nicht zum Dach entweicht

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Der optisch an Watte erinnernde Dämmstoff wird hauptsächlich aus recycelten Glasflaschen hergestellt. Foto: djd/Knauf Insulation

(rgz) Ein wohlig-warmes Heim ist für viele Menschen der Inbegriff von Gemütlichkeit. Doch wer es kuschelig haben möchte, merkt das oft schmerzhaft an den Heizkosten.
Martin Schmidt vom Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de rät deshalb: „Maßnahmen zur Verbesserung des Wärmeschutzes sollten nicht auf die lange Bank geschoben werden, denn damit lässt sich bares Geld sparen.“
Ungenützte Dachböden nachrüsten
Oft entweicht die teure Heizenergie über nicht ausgebaute Dachböden, die nur unzulänglich gedämmt sind. Wer sofort die Kosten einer kompletten Dachsanierung im Blick hat, kann aufatmen. Denn eine Isolierung der obersten Geschossdecke reicht völlig aus. Die so genannte Aufblasdämmung beispielsweise eignet sich auch für schwer zugängliche Bereiche. Dabei werden lose Dämmstoffe, etwa von Knauf Insulation, mithilfe einer Einblasmaschine von außerhalb des Gebäudes über einen Schlauch auf den Dachboden geblasen. Damit gelangt das Material nicht nur in alle Ecken und Winkel, die Arbeiten sind auch innerhalb weniger Stunden abgeschlossen - ohne Lärm, Schmutz oder andere Einschränkungen der Wohnqualität.
Nachhaltiger Dämmstoff
Als Aufblasdämmstoffe kann man verschiedenste Materialien verwenden, angefangen von Zellulose bis hin zu leistungsstarken Produkten aus Glaswolle ohne Bindemittelzusatz wie etwa „Supafil Loft Plus“. Das optisch an Watte erinnernde Material weist sehr gute Dämmwerte auf und ist wasserabweisend. Es verrottet und zersetzt sich nicht. Zudem ist es resistent gegen Schimmelbefall und von Natur aus nicht brennbar (Baustoffklasse A1).
Der Zusatz von Flammschutzmitteln ist daher nicht nötig. Auch die Nachhaltigkeit kommt nicht zu kurz: Der Dämmstoff wird hauptsächlich aus recycelten Glasflaschen hergestellt, ist besonders emissionsarm und deshalb mit dem Umweltsiegel „Blauer Engel“ ausgezeichnet.

Das Geheimnis des Lichts

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Foto: hülsta/spp-o

(spp-o) Licht schafft Atmosphäre. Ein überzeugendes Beleuchtungskonzept ist gerade in den Wintermonaten wichtig, wenn es an natürlichem Licht mangelt und wir uns viel in Innenräumen aufhalten. Durch eine geschickte Kombination aus Möbeln und Lichtquellen verwandeln sich düstere Räume in wahre Wohlfühl-Oasen. Während sich im Sommer das Leben draußen abspielt, verbringen wir im Winter die meiste Zeit zu Hause. Doch die Teestunde mit der besten Freundin oder das Lesestündchen auf dem Sofa wird schnell ungemütlich, wenn die Beleuchtung nicht stimmt: Zu viel oder zu wenig Licht schadet, ein gleichmäßig ausgeleuchteter Raum wirkt schnell langweilig. Innenarchitekten raten stattdessen, für eine Wohlfühl-Atmosphäre Akzente zu setzen – schöne Möbel, Materialien oder Details dürfen mit Licht inszeniert werden. Möbelhersteller bieten mittlerweile eine breite Palette an Möbeln, die sich mit Licht gestalten lassen. Der westfälische Produzent hülsta setzt etwa mit dem neuen Wohnraumprogramm Gentis auf Sinnlichkeit. Geschickt ausgeleuchtet, schaffen natürliche Materialien wie raues Holz oder weiches Leder eine besonders sinnliche Atmosphäre. In Kombination mit modernen Materialien wie Lack oder Chrom sind sie stylishe Hingucker – und prädestiniert für eine Akzentuierung mit Licht. Hängemöbel aus diesen Materialien erhalten durch einen Lichtrahmen eine außergewöhnliche Betonung und erscheinen so als der Schwerkraft enthobenes Kunstobjekt. Gerade in der dunklen Jahreszeit kann eine solche Inszenierung den Blick durchs Fenster ersetzen.

Elegant und sicher

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Foto: Günzburger Steigtechnik GmbH/spp-o

(spp-o) Sicherheit ist Trumpf: Egal ob beim Lampenwechsel in der Wohnung, beim Montieren der Schaukel im Garten oder bei allen anderen Arbeiten, die das ganze Jahr über rund um Haus, Hof und Garten anfallen.
Immer mehr Privatanwender vertrauen hier auf die besonders handlichen, aber sehr stabilen Haushaltsleitern in Profiqualität aus Deutschland. „Wenn es um die eigene Sicherheit geht, gehen immer weniger Verbraucher Kompromisse ein. Mehr denn je legen sie stattdessen Wert auf Qualität ,Made in Germany’, und das ist auch gut so“, sagt Steigtechnik-Experte Ferdinand Munk aus Günzburg. Munk rät allen Anwendern, sich vor dem Leiternkauf ausführlich im Fachhandel beraten zu lassen: „Leitern aus dem Fachhandel sind hochwertig verarbeitet, verfügen über das GS-Gütesiegel für geprüfte Sicherheit, eine Qualitätsgarantie von bis zu 15 Jahren sowie zusätzliche Sicherheits- und Ausstattungsmerkmale, die sich deutlich von Billigprodukten aus dem Baumarkt abheben“, so Munk. Sicherheit kann durchaus elegant sein, wie das Beispiel der Stufenstehleiter ML der Günzburger Steigtechnik beweist. Der bayerische Qualitätshersteller hat eine besonders schlanke, aber stabile Leiter auf den Markt gebracht, die auch bei Handwerkern hoch im Kurs steht

Holzfußböden natürlich pflegen

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Foto: sima/shutterstock.com/Deutsches Lackinstitut/spp-o

(spp-o) Echte Holzfußböden im Wohnbereich erfreuen sich immer größerer Beliebtheit.
In Deutschland werden jedes Jahr rund 20 Millionen Quadratmeter dieses natürlichen Bodenbelags verlegt. Holz sieht nicht nur gut und edel aus, es schafft auch eine warme Wohnatmosphäre und ist zudem atmungsaktiv, weil es Luftfeuchtigkeit speichert und abgibt.
Im Trend liegen vor allem dunkle Farbtöne. „Da Holz ein Naturprodukt ist, verändert sich seine Oberfläche im Laufe der Zeit“, weiß Michael Bross, Geschäftsführer des Deutschen Lackinstituts in Frankfurt. „Das sind natürliche Prozesse, die sich vor allem in einer Farbverschiebung bemerkbar machen. Intensive Sonneneinstrahlung sowie Schwankungen von Temperatur und Luftfeuchtigkeit verstärken diesen Prozess. Jedoch sind Farbunterschiede für das Naturprodukt Holz ganz normal. Sie machen sogar den besonderen Reiz dieses Materials aus.“ So neigen helle Holzarten recht schnell zum Vergilben oder Ausbleichen. Dagegen hellen sich dunkle Holzarten auf. Mit Hilfe von Lasuren, Ölen und speziellen Lacksystemen für die Pflege und Beschichtung von Holzböden, die auf die verschiedenen Holzarten und unterschiedliche Beanspruchungen abgestimmt sind, lassen sich diese Prozesse deutlich abmildern. Am deutlichsten verändert sich Holz in der ersten Zeit nach der Verlegung. Dabei wandeln insbesondere exotische Hölzer aus Afrika und Asien rasch und stark ihre Farbe. Transparente Holzlacke mit eingebautem UV-Filter können helfen, Farbveränderungen des Holzfußbodens in Grenzen zu halten.

Raumteilung: Trockenbauwände mit fertigen Dekoren erleichtern die Arbeit

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Das Dekor „Steinmauer“ sorgt für einen individuellen Look der neuen Trockenbauwand - ganz ohne Tapezieren & Co. Foto: djd/Knauf Bauprodukte

(djd/pt) Der Märchenwald sorgt im Kinderzimmer für süße Träume, im Wohnzimmer schafft die Papyrus-Optik an der Wand eine gemütliche Stimmung und das Home-Office erhält mit einer Steinmauer fast schon die Atmosphäre eines Großstadt-Lofts: Das Design an den Wänden prägt ganz wesentlich die Wirkung eines Raumes.
In die Auswahl von Farben und Tapeten investieren Modernisierer daher viel Zeit. Wer einen vorhandenen Raum unterteilen möchte, kann sich den Aufwand allerdings sparen: Moderne Trockenbauelemente sind fix und fertig bedruckt erhältlich - das mühevolle Tapezieren oder Streichen gehört damit der Vergangenheit an.
Gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Gemäß dieser Maxime ermöglicht etwa das „PerfectWall“-System von Knauf die Änderung des Grundrisses und die Raumgestaltung in nur einem Arbeitsgang. Die Wandelemente lassen sich vom Heimwerker in weniger als einem Tag montieren - etwa um ein Home-Office abzutrennen, ein weiteres Kinderzimmer zu schaffen oder einen begehbaren Kleiderschrank einzurichten. Für den individuellen Stil sorgen gleich zwölf Dekore, aus denen die Modernisierer frei auswählen können. Tipps zur Montage und eine nützliche Schritt-für-Schritt-Anleitung bietet die Ratgeberzentrale unter www.rgz24.de/Trockenbau.

In die Jahre gekommen

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Der private Bauherr sollte seinen Öltank durch einen Sachverständigen oder speziell qualifizierten Heizungsbauer mindestens alle fünf Jahre auf mögliche Schäden überprüfen lassen. Foto: djd/Bundesverband Lagerbehälter e.V.

Verbraucheraktion „Sicherer Öltank“ bietet Check für veraltete Heizöltanks
(djd). Installation, Instandhaltung und Wartung einer Heizöltankanlage müssen von einem nach Wasserrecht anerkannten und speziell qualifizierten Fachbetrieb (Heizungsbau oder Tankschutz) durchgeführt werden.
Auch eine abgeschlossene Öltankversicherung deckt mögliche Schäden nur ab, wenn die Anlage dem heutigen Stand der Technik entspricht.
Der Bundesverband Lagerbehälter e.V. bietet vor diesem Hintergrund eine einmalige, bundesweite Überprüfung jeder Heizöltankanlage durch einen zertifizierten Sachverständigen an, die zwischen 100 bis 150 Euro netto kostet.
Im Internet unter www.sicherer-öltank.de gibt es eine Liste mit über 200 ausgewiesenen Gutachtern zur Tank-Überprüfung.

Alarmanlagen können sich jetzt auch wehren

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Wichtig ist, dass der Täter gar nicht erst ins Gebäude eindringen kann. Mechatronischer Einbruchschutz kombiniert deshalb mechanischen Schutz mit elektronischer Alarmierung. Foto: djd/ABUS

(djd/pt). Immer mehr Bundesbürger machen sich Sorgen um ihr Hab und Gut. Und die Ängste sind nicht unbegründet: 2014 ist die Zahl der Wohnungseinbrüche in Deutschland zum achten Mal in Folge gestiegen. Die Kriminalstatistik erfasste im vergangenen Jahr insgesamt über 152.000 Fälle und damit zwei Prozent mehr als 2013 - gezählt werden dabei erfolgreiche Einbrüche, aber auch erfolglose Versuche, die der Polizei gemeldet wurden. Je nach Bundesland entwickeln sich die Einbruchszahlen überraschend unterschiedlich. In Thüringen etwa gingen sie um gut 17 Prozent zurück, in Bayern stiegen sie um beinahe 30 Prozent an.
Nachholbedarf in Sachen moderner Sicherheitstechnik
Die alarmierenden Zahlen haben die Politik auf den Plan gerufen. Einbruchdiebstahl soll demnach in den Katalog der Straftaten aufgenommen werden, zu deren Verfolgung die Telekommunikation überwacht werden kann. Angesichts steigender Einbruchzahlen bei relativ niedriger Aufklärungsquote empfehlen Sicherheitsexperten, selbst für die Sicherheit zuhause aktiv zu werden. „Einen schnell nachrüstbaren Basisschutz für ein Einfamilienhaus per Funkalarmanlage gibt es heute bereits ab etwa 3.000 Euro inklusive professioneller Installation“, erklärt Sicherheitsexperte Benjamin Pflaum von der Firma ABUS. Damit könne man den Einbrechern das Handwerk deutlich erschweren.
Mechatronik bietet effektiven Einbruchschutz
Mechanische Haussicherheit ist die Basis eines guten Einbruchschutzes, so die Empfehlung der Polizei. Einen Schritt weiter geht sogenannter mechatronischer Einbruchschutz wie ihn etwa die „Secvest“-Funkalarmanlage von ABUS bietet: Anders als herkömmliche Alarmanlagen, die nur melden können, dass ein Fenster oder eine Tür gerade unbefugt geöffnet wurde, kann ein solches mechatronisches System verhindern, das der Einbrecher überhaupt ins Gebäudeinnere gelangen kann. Setzt der Einbrecher an einem mechatronisch gesicherten Fenster oder an einer Tür einen Hebelversuch an, lösen spezielle Präventionsmelder sofort Alarm aus und setzen dem Angreifer zugleich etwa 1,5 Tonnen Widerstand entgegen. „Besser kann man einen Einbruchversuch wohl nicht abwehren“, so Sicherheitsexperte Pflaum. Unter www.abus.com gibt es alle weiteren Informationen.
Moderne Funkalarmanlagen bieten im Übrigen nun auch die Möglichkeit des Fernzugriffs auf die Zentrale via Webserver oder App. Per App kann man von jedem Punkt der Welt aus die Alarmanlage bedienen und Rückmeldungen erhalten - etwa Alarmmeldungen oder eine sogenannte Live-Videoverifikation direkt aufs Smartphone.
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Mit einer mechatronischen Funkalarmanlage können Verbraucher selbst dazu beitragen, dass Einbrecher gar nicht erst ins Gebäudeinnere gelangen. Foto: djd/ABUS

Spüle in der modernen Küche

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Foto: Villeroy & Boch/spp-o

(spp-o) Das Herz der Wohnung schlägt in der Küche. Hier treffen sich Familie und Freunde, es wird gekocht und gegessen, geplaudert und sich ausgetauscht.

Wer kochen will wie die Profis, stellt auch besondere Ansprüche an seine Küche – in Sachen Funktion und Design. Villeroy & Boch hat sich auf die Entwicklung und Fertigung von Küchenspülen aus hochwertiger Keramik spezialisiert, die wie gemacht sind für den perfekten Spülplatz in der modernen Küche. Denn Keramikspülen sehen nicht nur hochwertig und chic aus, sie überzeugen auch mit durchdachter Funktionalität.

Gerade in modernen Küchen sind zurzeit die aktuellen Flat-Lösungen angesagt, bei denen die Spüle flächenbündig in die Arbeitsplatte integriert ist. Das macht nicht nur optisch etwas her, der Spülbereich ist so auch besonders leicht zu reinigen und hygienisch sauber zu halten. Flatlösungen bietet die Spülenfamilie Subway von Villeroy & Boch: Hier gibt es Varianten mit extragroßen Becken, mit und ohne Abtropffläche und verschließbarem Restebecken, wahlweise mit Becken rechts oder links und das in passenden Größen für viele Unterschränke (www.villeroy-boch.de).

Das keramische Eckmodul Monumentum überzeugt gleichermaßen in Sachen Ästhetik wie Funktionalität. Ob zum Vorbereiten, Spülen oder Trocknen die gesamte Eckfläche wird optimal ausgenutzt, sodass die Arbeitflächen in voller Größe genutzt werden können. Zusätzlich zu dem großen Hauptbecken gibt es ein verschließbares Restebecken. Trocken- und Nassbereiche sind klar voneinander getrennt.

Die entspannende Wirkung von Wasser

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Foto: Hansgrohe SE/spp-o

(spp-o) Ob Beruf oder Freizeit – kreative Ideen sind in vielen Bereichen gefragt. Häufig stellen sie sich ein, wenn man seinen Gedanken einfach freien Lauf lässt.
Immerhin jeder fünfte Deutsche geht gezielt duschen, um auf gute Ideen zu kommen. Die Kreativität unter der Dusche untersuchte der Bad- und Sanitärspezialist Hansgrohe anlässlich der Einführung seiner Rain­dance Select Brauselinie (www.hansgrohe.de/select). Befragt wurden 1.100 Personen aus Deutschland im Alter zwischen 18 und 65 Jahren. Jeder dritte Deutsche versucht unter der Dusche an nichts Bestimmtes zu denken. Kreisen die Gedanken um konkrete Themen, geht es vor allem um die Freizeitplanung, den Partner oder die Familie und den Beruf. Für junge Leute ist die Freizeitplanung das Top-Thema unter der Dusche. Wer Kinder hat, denkt hingegen am häufigsten an seine Familie. Den Job haben vor allem jüngere Menschen im Kopf.
„Das Badezimmer hat sich in den letzten Jahrzehnten von der Nasszelle zu einem Ort für Entspannung und Ruhe entwickelt“, sagt Richard Grohe, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Hansgrohe SE. „Unsere Innovationen tragen seit vielen Jahren dazu bei, das Bad komfortabel und inspirierend zu gestalten. Zuletzt ist uns dies mit der Select-Technologie gelungen. Sie erlaubt es dem Duschenden, die unterschiedlichen Strahlarten der Brause, ob belebender Massagestrahl oder sanfter Duschregen, einfach per Knopfdruck auszuwählen.“

Wasserkessel war gestern

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Mit kochend heißem Wasser direkt aus dem Hahn entfallen künftig lästige Wartezeiten. Foto: djd/Quooker

(djd/pt). Am Anfang stand der Kessel zum Erhitzen von heißem Wasser. Auf den Herd gestellt, wartete man geduldig auf das unüberhörbare Pfeifen, wenn das Wasser den Siedepunkt erreicht hatte. Es folgte der Wasserkocher, der einem zwar das Aufheizen des Herdes erspart, aber immer noch einiges an Zeit benötigt. Zum Ziel führen beide Methoden, doch sie sind weder bequem noch sicher: Viel zu oft wird aus Unachtsamkeit kochendes Wasser verschüttet. Eine Alternative sind Wasserhähne, die jede Wunschtemperatur spenden - selbst sprudelnd kochendes Wasser ganz ohne Wartezeit.
Siedendes Wasser ohne Wartezeit
Ob die schnelle Zubereitung von Tee und Kaffee, das Sterilisieren von Schnuller und Babyfläschchen, das schnelle Abspülen von Messern oder das Kochen von Pasta: Siedendes Wasser wird in der Küche permanent benötigt. Lästiges Warten wird mit Modellen wie etwa dem Kochend-Wasserhahn Quooker überflüssig. Er spendet sofort Kochwasser - oder in der Kombination mit dem Reservoir „Combi+“ auch warmes Wasser nach Bedarf. Das spart nicht nur jede Menge Zeit, sondern auch Geld, da nicht mehr ständig viele Liter ungenutzten, kalten Trinkwassers aus dem Hahn direkt in den Abfluss fließen. Eine bewährte Hochvakuum-Technik sorgt zudem für hohe Energieeffizienz und einen Stromverbrauch, der nach Herstellerangaben mit dem Stand-by-Bedarf einer Stereoanlage vergleichbar ist. Unter www.quooker.de gibt es mehr Details dazu.
Keimfrei und sauber
Die Nachrüstung ist in nahezu jeder Küche möglich, das Reservoir verbirgt sich dabei unauffällig unter der Spüle. Wichtig ist es, bei der Installation auf einwandfreie hygienische Bedingungen zu achten, so die Experten des Verbraucherportals Ratgeberzentrale.de. So wird beim Kochend-Wasserhahn das Nass vor dem Weg durch die Leitung stets auf 110 Grad Celsius erhitzt, so dass es keimfrei und steril ist - ein großer Vorteil gegenüber anderen Methoden der Warmwasserversorgung. Denn bei diesen bleiben immer ungenutzte, erwärmte Wasser-Reste in den Leitungen stehen, die einen Nährboden für Bakterien und andere Mikroorganismen bieten können.
Einbau nach Maß
Ein Kochend-Wasserhahn stellt nicht nur siedendes Wasser ohne Wartezeit zur Verfügung. Modelle wie zum Beispiel der Quooker sorgen zudem in Kombination mit dem Reservoir „Combi+“ nach Bedarf auch für warmes Wasser. Für unterschiedliche bauliche Gegebenheiten stehen drei Reservoir-Varianten zur Wahl. Die Reservoirs funktionieren mit Hochdruck, so dass keine besondere Mischbatterie benötigt wird. Alles aus einem Hahn ermöglicht sogar das Modell Fusion, das nach Wahl kochendes, warmes oder kaltes Wasser zur Verfügung stellt. Mehr Infos: www.quooker.de

Die Strichcodes der Gauner

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Gaunerzinken wurden bereits im 16. Jahrhundert von Verbrechern als Verständigungsmittel genutzt. Heute sind sie unter Ganoven wieder in Mode gekommen. Foto: djd

(djd/pt). Wer sie nicht kennt, übersieht sie leicht: Zeichen an Briefkästen, Türzargen, Strommasten, Zäunen oder Hauswänden. Aber sie können üble Folgen haben, denn dabei kann es sich um sogenannte Gaunerzinken handeln. Die Methode, anderen Ganoven Tipps zu geben, ist Jahrhunderte alt und wird heute wieder von Kriminellen benutzt. So bedeuten beispielsweise zwei senkrechte Striche auf einem waagrechten: Hier wohnen zwei alte Leute. Besonders gefährlich wird es, wenn man ein X neben der Wohnungstür bemerkt: Denn damit weisen die Ganoven einander darauf hin, dass es hier etwas zu holen gibt. Wer solche Zinken bemerkt, sollte sie fotografieren, der Polizei melden und die Zeichen danach entfernen. Aber was bedeuten nun die vielen Zeichen genau? Eine Graphik der gängigsten Gaunerzinken und die Erklärung der jeweiligen Bedeutungen gibt es beispielsweise unter www.rgz24.de/gauner.
Verständigungsmittel seit Jahrhunderten
Gaunerzinken wurden bereits im 16. Jahrhundert von Ganoven oder Bettlern als Verständigungsmittel genutzt. Damals wurden „Kollegen“ mit diesen Zeichen darüber informiert, ob es in dem Haus einen kostenlosen Schlafplatz gibt oder ob man es beispielsweise beim Betteln auf die frömmelnde oder auf die forsche Art probieren sollte. Heute gehen die Diebesbanden mit Hilfe der Gaunerzinken arbeitsteilig vor: Einige Bandenmitglieder spionieren die Objekte aus, andere steigen in die Immobilien ein, wieder andere veräußern da nach das Diebesgut - untereinander verständigt man sich mit Gaunerzinken.
Tipps der Polizei beachten
Die Zahl der Einbrüche ist in den letzten Jahren generell deutlich gestiegen, am Werk sind nicht nur Ganoven, die Gaunerzeichen benutzen. Generell sollte man sich also mit geeigneten Maßnahmen vor Dieben schützen.
Eine effektive mechanische Haussicherheit sollte die Basis eines vernünftigen Einbruchschutzes darstellen. Sie gewährleistet, dass es den Gaunern möglichst schwer gemacht wird, rasch in ein Haus zu kommen. Als Grundregel gilt, dass weder Fenster noch Türen in Abwesenheit geöffnet sein sollten. Besonders sicher ist es, wenn Terrassentüren und Fenster verschließbar sind oder aus Sicherheitsglas bestehen.
Die Polizei hat noch weitere Tipps, eine Liste mit empfohlenen Sicherheitsprodukten gibt es ebenfalls unter www.rgz24.de/gauner. Ergänzend zu den mechanischen Sicherheitsmaßnahmen kann man sich heute aber auch elektronisch - etwa mit modernen Funkalarmanlagen - gegen Einbruchsversuche schützen.

Ein-Bruch = zu viel!

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Auch im Jahr 2013 verzeichnet die Polizeiliche Kriminalstatistik einen vergleichsweise hohen Anstieg der Zahlen beim Wohnungseinbruchsdiebstahl. Waren es im Jahr 2012 noch 144.117 Fälle, wurden 2013 insgesamt 149.500 Fälle einschließlich der Einbruchsversuche erfasst. Das ist ein Anstieg von 3,7 Prozent; die Aufklärungsquote lag bei 15,5 Prozent.
Die Einbrecher verursachten dabei einen Schaden (nur Stehlgut) von 427,5 Millionen Euro. Eingebrochen wurde meist über leicht erreichbare Fenster und Wohnungs- bzw. Fenstertüren. Gleichzeitig ist aber auch die Zahl der gescheiterten Einbrüche weiter gestiegen (2013: 40,2 Prozent, 2012: 39,1 Prozent). Die intensivierten Präventionsmaßnahmen dürften maßgeblich zur Steigerung der Versuchshandlungen beigetragen haben. Die Verbesserung des technischen Einbruchschutzes ist besonders wichtig, um möglichst viele Täter scheitern zu lassen und damit den Versuchsanteil zu erhöhen.
Zudem verdeutlichen die Zahlen die Relevanz polizeilicher Bemühungen, die Bevölkerung über mögliche Sicherungsmaßnahmen umfassend zu informieren.
Ein Wohnungseinbruch belastet die Opfer oftmals stark. Jeder nicht vollendete Wohnungseinbruch reduziert nicht nur die psychische Belastung der Betroffenen, sondern verhindert auch, dass persönliche Gegenstände und Vermögenswerte entwendet werden.
Mittlerweile misslingen über 40 Prozent der Einbrüche nicht zuletzt durch vorhandene Sicherungseinrichtungen .

TRESORE – schützen auch
Dokumente vor Diebstahl und Feuer!
Am Beispiel der neuen Tresorklasse „Diplomant“ überstehen die eingeschlossenen Werte hohe Brandtemperaturen 60 Minuten lang unversehrt. Einbrecher hält der Diplomat mit dem Widerstandsgrad 1 nach der EN 1143-1 auf Abstand. Der Tresor ist VdS-geprüft und ECB•S- zertifiziert. Wir beraten Sie gerne.

Der beste Rat für ein sicheres Zuhause:
Überprüfen Sie Ihre Wohnung oder Ihr Haus unter Sicherheitsaspekten. Die Frage ist, wie könnten Sie einem Einbrecher das Leben so richtig schwer machen. Der Faktor Zeit spielt auch für Einbrecher eine wichtige Rolle. Kriminalstudien zeigen, dass Diebe von ihrem Vorhaben leichter ablassen, wenn sie es nicht innerhalb von 5 Minuten schaffen, eine Türe oder ein Fenster aufzubrechen.

Wichtig ist bei der Prävention auch die aufmerksame Nachbarschaft, denn entgegen landläufiger Meinung erfolgen Einbrüche häufig zur Tageszeit, zum Beispiel während einer kurzen Abwesenheit des Bewohners, so etwa zur Schul-, Arbeits- und Einkaufszeit, am frühen Abend oder an den Wochenenden.
Sprechen Sie uns an,
wir beraten Sie gerne.
Text-Quelle: ww.kein-bruch.de

Pimp up my Wohnung

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Mit Effektplatten, etwa in edel schimmernden Goldtönen, erhalten Möbel einen frischen Look. Foto: djd/Gutta Werke

(mpt-14/45903). Mit der Zeit hat man sich auch an der schönsten Wohnungseinrichtung satt gesehen. Abgegriffene Möbel oder ein unansehnlicher Fliesenspiegel in der Küche können den Gesamteindruck der eigenen vier Wände zudem empfindlich trüben. Das bedeutet allerdings nicht zwangsläufig, die gesamte Einrichtung austauschen zu müssen. Oft genügen schon einfache Mittel, um der Wohnung eine frische und trendige Optik zu verleihen. Ein Tipp dazu: Selbstklebende Effektplatten lassen sich einfach verarbeiten und geben der Wohnung im Handumdrehen einen neuen Look.
Einfach dekorieren und verschönern
Viel handwerkliches Geschick oder gar Vorkenntnisse braucht es dafür nicht: Die Effektplatten, die in zahlreichen Farben und Oberflächenvarianten erhältlich sind, werden einfach mit einem Teppichmesser passend zugeschnitten und dann auf den zuvor gesäuberten Untergrund aufgeklebt - fertig ist der „neue“ Schrank oder die frische Optik für die Küche. Zu bekommen sind die Effektplatten in vielen Baumärkten, Adressen in der Nähe gibt es unter gutta.com. Der eigenen Kreativität sind dabei kaum Grenzen gesetzt. Ob Fliesenspiegel, Möbel, Innentüren oder Regale - fast alles lässt sich mit den praktischen, selbstklebenden Elementen verändern. Auch für den Hobbybereich - vom eigenen Boot bis zum Wohnmobil - werden die dekorativen Alleskönner von vielen gerne genutzt.
Hochglanz liegt im Trend
Mit immer wieder neuen Oberflächen ist dabei für Abwechslung gesorgt. Neben grafischen Designs und Strukturen ist aktuell insbesondere die Hochglanz-Optik gefragt. Ein Hochglanz-Schwarz wirkt dabei auf Schränken oder als Ersatz für den betagten Fliesenspiegel ebenso edel und hochwertig wie ein hochglänzendes Weiß. Weiterhin im Trend liegen sanft schimmernde Oberflächen, die zum Beispiel an Gold erinnern.
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Eine Effektplatte in Hochglanz-Schwarz verdeckt in der Küche den unansehnlich gewordenen Fliesenspiegel. Foto: djd/Gutta Werke

Frische Farben für die Wände

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Eine neue Wandfarbe kann man mit Farbsprühsystemen schnell und einfach aufbringen. Foto: djd/J. Wagner

(djd/pt). Wer es sich erlauben kann und keine schulpflichtigen Kinder hat, der nimmt seine freien Tage gerne außerhalb der Schulferienzeiten. Deshalb dauert die Urlaubssaison heutzutage oft bis weit in den Herbst hinein. Gerade Hausbesitzer nutzen diese Auszeiten gerne, um länger gehegte Verschönerungsprojekte in den eigenen vier Wänden anzupacken. Durch eine Neugestaltung der Wände mit frischen, fröhlichen Farben kann man Sommerfeeling ins Haus bringen und mit in die kalte Jahreszeit nehmen.
Schneller arbeiten, Freizeit gewinnen
Setzt man für die Umgestaltung der Räumlichkeiten ein Farbsprühgerät wie das Modell „WallPerfect Flexio 585“ von Wagner ein, muss man nicht viel Zeit für die Verschönerungsarbeiten investieren. Wer bisher mit Pinsel und Rolle gearbeitet hat, wird über den schnellen Arbeitsfortschritt mit Sprühgeräten erstaunt sein. Vorbereitet wird wie gewohnt durch Abdecken und Abkleben. Das Vorstreichen von Ecken und Kanten entfällt, da sie vom Sprühstrahl problemlos erreicht werden. Mit etwas Übung lassen sich bei Wandflächen bis zu drei Quadratmeter in der Minute schaffen. Wer die Verarbeitungshinweise beachtet, erzielt zudem in einem Arbeitsgang ein hervorragend deckendes und gleichmäßiges Farbbild. Unter www.wagner-group.com gibt es dazu Tipps und Informationen.
Wandfarben, Lacke und Lasuren mit einem Werkzeug sprühen
Das Universal-Sprühsystem eignet sich nicht nur für die Verarbeitung von Wandfarben, sondern besitzt einen zweiten Sprühaufsatz für Lacke und Lasuren. So kann man mit dem gleichen Werkzeug nicht nur die Wände auffrischen, sondern auch Türen oder Möbel neu lackieren oder im nächsten Frühjahr die Gartenmöbel aufarbeiten. Eine stufenlose Regelung von Luft- und Farbmenge macht eine optimale Abstimmung mit der zu verarbeitenden Farbe und eine Anpassung an das eigene Arbeitstempo möglich. Übrigens: Für das gute Design und die einfache Handhabung wurde das System 2014 mit dem reddot Design Award und dem German Design Award, Special Mention, ausgezeichnet und von der Zeitschrift Heimwerker Praxis (Ausgabe 3/2014) zum „Werkzeug des Jahres“ gekürt.
Sprühgerät anschaffen, Urlaub gewinnen
Sprühgeräte sorgen für einen ungewöhnlich schnellen Arbeitsfortschritt - und damit für mehr Freizeit. Beim Kauf eines im Handel entsprechend ausgezeichneten Aktions-Sprühsystems von Wagner gibt es einen bis Ende April 2016 gültigen Urlaubsgutschein im Wert von 100 Euro dazu, so lange der Vorrat reicht. So kann man sich nach getaner Renovierungsarbeit noch mit einem Kurzurlaub verwöhnen. Unter www.wagner-group.com/urlaub gibt es mehr Informationen zu dieser Aktion.

Stressfrei bauen

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Expertenrat sorgt für Sicherheit auf dem Weg ins Eigenheim

(djd/pt). In den eigenen vier Wänden leben: Das steht ganz oben auf der Liste, wenn man die Bundesbürger nach ihren Wohnwünschen befragt. Wer einen Hausbau plant, sollte aber nichts überstürzen. Peter Mauel, Rechtsanwalt und 1. Vorsitzender des Bauherren-Schutzbund e.V., rät zur Besonnenheit in der Vorbereitung des privaten Bauprojekts und empfiehlt zudem, diverse Angebote zur Beratung und Qualitätskontrolle zu nutzen: „Genügend Zeit sollte man etwa aufwenden, um den Standort zu suchen und Angebote zu prüfen. Und gründlich vorgehen sollte man bei der Auswahl des Baupartners und bei den Vertragsverhandlungen.“ Da die meisten Bauherren keine speziellen Fachkenntnisse aufwiesen und nur einmal im Leben bauen würden, gebe unabhängiger Expertenrat mehr Sicherheit. „Am besten sollte man ihn über den ganzen Bauverlauf hinweg einholen - von der Vorplanung bis in die Gewährleistungszeit“, empfiehlt Peter Mauel.
Baupartner richtig auswählen
Schon beim Hausangebot sollte man eine Menge beachten. Mehr Sicherheit bei der Auswahl des Baupartners geben Referenzlisten sowie Informationen zu Serviceangebot und Bindefrist des Angebotes. Das Preisangebot sollte detailliert sein und auch Sonderwünsche sowie Gutschriften für Eigenleistungen des Bauherren berücksichtigen. Zum Hausangebot gehören Grundrisse mit Bemaßung, vollständige Bau- und Leistungsbeschreibungen, sowie der Bauvertrag und eventuelle Zusatzvereinbarungen.
Rat und Hilfe in jeder Stufe
Bei der Prüfung dieser Unterlagen kann ein Bauherrenberater die technische und ein Vertrauensanwalt die juristische Seite unter die Lupe nehmen. Dadurch lassen sich schon im Vorfeld Risiken minimieren und man kann überprüfen, ob das Objekt zu den Vorstellungen und zum Budget des Bauherren passt. Während der Bauarbeiten können Bauherrenberater die Qualität der Bauausführung regelmäßig überprüfen, Mängel frühzeitig aufdecken und ihre Beseitigung einfordern. „Private Bauherren haben das Recht auf ein mängelfreies Werk“, betont Peter Mauel. Unter www.bsb-ev.de gibt es Informationen sowie Adressen von Bauherrenberatern und Vertrauensanwälten.
Gute Bauqualität ist kein Zufall
Bauherren können großen Einfluss darauf nehmen, dass ihr Hausbau so sicher und mängelfrei wie möglich vonstatten geht. So offeriert etwa der Bauherren-Schutzbund e.V., ein gemeinnütziger Verein und Mitglied im Verbraucherzentrale Bundesverband, ein breites Angebot an unabhängiger bautechnischer und rechtlicher Beratung. Unter www.bsb-ev.de gibt es umfangreiche Informationsmaterialien zum Bauen und Modernisieren.

Paradies für Einbrecher

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Eine Zunahme der Einbrüche um 35 Prozent in nur vier Jahren vermelden die deutschen Hausratversicherer. Fotos: djd/GDV - Die deutschen Versicherer

(djd/pt). Flachbildschirme, Smartphones und Tablets - die Ausstattung vieler Haushalte wird immer komfortabler. Doch die Deutschen schützen ihr Hab und Gut zu wenig: Die Zahl der Wohnungseinbrüche nimmt seit Jahren zu, auf zuletzt 150.000 Straftaten im Jahr 2013.
Das entspricht laut Statistik der Versicherer einer Steigerung um 35 Prozent in nur vier Jahren. Der durchschnittliche Schaden hat mit 3.300 Euro ebenfalls einen Höchststand erreicht. Versicherer und Polizei appellieren daher an die Bürger, sich besser zu schützen.
Denn die Erfahrung zeigt, dass Täter, die sich nicht in wenigen Augenblicken Zugang zum Haus verschaffen können, alsbald wieder von ihren Plänen ablassen. Eine mechanische Sicherung von Fenstern, Terrassen- und Balkontüren kann somit Schlimmeres verhindern. Nach Zahlen der Polizeilichen Kriminalstatistik scheitern vier von zehn Versuchen unter anderem dank einbruchsicherer Türen und Fenster.
Doch viele Verbraucher nutzen die entsprechenden Möglichkeiten noch nicht ausreichend: „Zu oft finden Einbrecher nur wenig gesicherte Wohnungen und Häuser vor“, betont Jörg von Fürstenwerth, Vorsitzender der Hauptgeschäftsführung des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV). Er empfiehlt, die Beratungsangebote vor Ort zu nutzen und das Eigentum besser abzusichern. Unter www.k-einbruch.de gibt es viele Tipps und Adressen von Beratungsstellen in der Nähe
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Böse Überraschung: Man kommt nach Hause - und findet eine aufgebrochene Wohnung vor. Die Zahl der Einbrüche steigt in Deutschland seit Jahren an.

Dämmen lohnt sich mehrfach

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Die Mehrheit der Hausbesitzer, die bereits gedämmt haben, zeigt sich in einer aktuellen Befragung mit den Resultaten zufrieden. Foto: djd/Fachverband Wärmedämm-Verbundsysteme e.V.

(djd/pt). Lohnt sich eine Wärmedämmung im Altbau? Eine Frage, die derzeit kritisch diskutiert wird. Eine aktuelle Befragung unter Eigentümern, die bereits gedämmt haben, zeigt: Die Sanierung zahlt sich aus - und das gleich mehrfach. 77 Prozent der Befragten zeigten sich mit den Resultaten „sehr zufrieden oder zufrieden“. Das ergab eine Studie des Energieportals „co2online“ im Auftrag des Fachverbands Wärmedämm-Verbundsysteme (FV WDVS). 551 Hauseigentümer nahmen an der Onlineumfrage teil.
Energie sparen, Wohnkomfort steigern
Für vier von fünf Eigentümern sind der Umfrage zufolge die eingesparten Heizkosten ein entscheidendes Argument pro Wärmedämmung. Teils konnten die Befragten über Erfahrungswerte aus mehreren Heizperioden berichten. Das Resultat: Die Einsparungen liegen bei 20 bis 40 Prozent für die Fassadendämmung, auf zehn bis 20 Prozent kommt die Dachdämmung. Doch nicht alleine die Kostenvorteile gaben den Ausschlag für die energetische Sanierung. Für 62 Prozent - Mehrfachnennungen waren möglich - bilden die Steigerung des Wohnkomforts und die Verbesserung des Raumklimas weitere wichtige Argumente. Andere Faktoren sind der Umweltschutz sowie der Werterhalt der Immobilie. „Die Umfrage zeigt, dass sich eine Wärmedämmung in vielerlei Hinsicht lohnt - weit über die rein ökonomische Betrachtung hinaus“, erläutert Dr. Wolfgang Setzler, Geschäftsführer des Fachverbands.
Energieberatung nutzen
Einen unabhängigen Energieberater einschalten und einen individuellen Sanierungsfahrplan erstellen lassen: So lautet eine grundsätzliche Empfehlung in Sachen Dämmung. In der Praxis scheinen viele Eigentümer diesen Rat allerdings nicht zu beherzigen: Nur jeder zweite Teilnehmer der Umfrage (46 Prozent) nutzte vor der Dämmung eine Vor-Ort-Beratung, lediglich 36 Prozent nahmen eine Förderung in Anspruch. „Somit wird viel Geld verschenkt. Umso sinnvoller ist es, sich gut zu informieren und nicht auf eine fachkundige Energieberatung zu verzichten“, betont Dr. Setzler. Unter www.heizkosten-einsparen.de gibt es einen Fördermittel-Check und Adressen von Fachleuten vor Ort.

Grenzenloses Duschvergnügen

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Eine durchgängige Bodengestaltung bis in die Dusche vergrößert die Grundfläche des Bads optisch. Foto: djd/IV/Kerateam Die bodenebene Dusche ist Wunsch Nummer eins im Bad

(djd/pt). Schöner, wohnlicher und komfortabler: Das Badezimmer ist für viele Menschen heute einer der wichtigsten Räume im Haus. Bei der Einrichtung möchten sie keine Kompromisse machen - eine bodenebene Dusche rangiert auf oberster Position der Wunschlisten. Die Vorteile eines durchgängig gefliesten Bodens ohne den Einsatz einer Duschwanne liegen auf der Hand: Die einheitliche Fläche vergrößert den Raum optisch und die bodenebene Dusche ist bequem und stolperfrei begehbar. So lassen sich barrierefreie Bäder ohne Kompromisse bei der Einrichtung umsetzen, die modernen Komfort bieten und zugleich für die Zukunft gewappnet sind. Unter www.deutsche-fliese.de gibt es dazu Informationen und zahlreiche Gestaltungsideen.
Weil die vielen Ecken und Kanten klassischer Duschkabinen und -wannen entfallen, ist sogar die Reinigung einfacher. Trocknet man die Fliesen direkt nach dem Duschen mit einem Abzieher, setzen sich Kalk- und Seifenreste erst gar nicht fest.
Mit modernen Fugenmassen bleiben die Fugen auf Dauer hygienisch rein und optisch tadellos. Für den Wasserablauf genügt ein leichtes Gefälle der Bodenfliesen zum Abfluss hin, der als Duschrinne, zentraler Ablauf oder Wandablauf ausgelegt sein kann. Fliesen mit speziellen rutschhemmenden Oberflächen, zum Beispiel der Rutschhemmungsklasse R10/B, sorgen für Tritt- und Standsicherheit auf dem nassen Boden.

Wohngesundheit verbessern

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Foto: Velux/spp-o

spp-o) In Neubauten oder energetisch modernisierten Gebäuden wird es immer wichtiger, für einen ausreichenden Luftaustausch zu sorgen, um gesundheitliche Beeinträchtigungen der Bewohner und Feuchteschäden an der Bausubstanz zu verhindern.
Der Dachfensterhersteller Velux bietet jetzt mit „Balanced Ventilation“ eine mechanische Zubehör-Lösung, mit der selbstregulierendes Dauerlüften energieeffizient möglich ist, ohne dass Mieter oder Eigentümer sich selbst darum kümmern müssen. Die Lüftungsklappe am Dachfenster haben wahrscheinlich die meisten Menschen kennen und schätzen gelernt, die schon einmal im Dachgeschoss gewohnt haben – ermöglicht sie doch nach dem ersten Abwinkeln der Griffleiste über einen in das Fenster integrierten Lüftungsspalt eine permanente Frischluftzufuhr. Diese seit über vier Jahrzehnten bewährte Technik hat der Dachfensterhersteller nun optimiert. Das neue Zubehör kann an allen Modellen der neuen Dachfenstergeneration einfach durch Austausch des Markisenkastens installiert werden. Dann strömt künftig bei wenig Wind mehr Luft durch das Fenster als bei der Standard-Lüftungsklappe. So ist auch in windarmen Regionen und bei jeder Witterung ein ausreichender Luftwechsel garantiert. Sorgen vor gesundheitlich bedenklicher schlechter Raumluft oder dem Risiko der Schimmelpilzbildung gehören damit der Vergangenheit an. Bei starkem Wind hingegen drosselt die Lüftungsklappe mittels einer mechanisch gelagerten, selbstregulierenden Membran den Luftvolumenstrom und gewährleistet damit eine gute Energieeffizienz.

Natürlich schön

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Foto: djd/biopin – Tipps für Heimwerker: Gartenmöbel ohne Biozide pflegen

(djd/pt). Grau kann sehr chic sein: Die Patina, die etwa Holzfassaden mit der Zeit ansetzen, wird in der heutigen Architektur gerne als Stilmittel genutzt. Anders im Garten: Für Terrasse und Balkon wünschen sich die meisten Heimwerker Bodenbeläge und Outdoor-Möbel, die stets in frischem Glanz erstrahlen. Wenn UV-Strahlung, Wind und Wetter dem Gartenmobiliar zugesetzt haben, wird daher regelmäßig etwas Pflege fällig. Um dem Wunsch nach Umweltfreundlichkeit und Wohngesundheit gerecht zu werden, lassen sich synthetische Mittel oft durch Produkte auf rein biologischer Basis ersetzen.
Neuer Glanz auf rein biologische Weise
Bei der Auswahl eines neuen Anstrichs lohnt es sich, genau hinzusehen: Empfehlenswert sind Mittel, die lösemittelarm und frei von synthetischen bioziden Bestandteilen sind. Ist das Mobiliar bereits sichtbar ausgeblichen, kann zum Beispiel ein Teakholz-Entgrauer auf rein natürlicher Basis zum Einsatz kommen. Er beseitigt wirksam die Patina, lässt das Holz frisch erstrahlen und reinigt es zugleich. Wenn der Heimwerker zudem Teaköl beispielsweise von Biopin nutzt, um die Garteneinrichtung zu pflegen, kann er den Hölzern einen dezenten Glanz und ihre Farbtiefe zurückgeben. Mineralische UV-Schutzpigmente können dabei Terrassenböden, Stühle und den Gartentisch wirksam vor dem Ausbleichen schützen. Unter www.biopin.de gibt es mehr Informationen und Verarbeitungstipps für umweltfreundliche Holzpflegemittel.
Pflege für Zäune und Carports
Besonders praktisch für die Möbel im Freiluft-Wohnzimmer ist ein feuchtigkeitsregulierendes Spezialöl aus pflanzlichen Rohstoffen. Es macht das Holz wasserabweisend und schützt somit langfristig vor zu viel Feuchtigkeit. Hölzer, die ständig dem Wetter ausgesetzt sind - etwa am Carport oder am Gartenzaun -, benötigen noch mehr Pflege: Sie lassen sich ebenfalls umweltfreundlich mit einem rein biologischen Gartenholz- oder Zaunpflegeöl behandeln. Wichtig dabei: Die Heimwerker sollten bei der Wahl der Pflegeprodukte zwischen Weichhölzern wie Fichte und Kiefer sowie Harthölzern wie etwa Teak und Mahagoni unterscheiden.
Holz richtig behandeln
Damit das Pflegeprogramm für Holz im Garten die gewünschte Wirkung zeigt, sollte der Untergrund trocken, sauber und fettfrei sein. Zunächst kann der Heimwerker alte Anstriche mit Schleifpapier entfernen. Den dabei entstehenden Schleifstaub sollte man mit einem feuchten Tuch abwischen, bevor der Auftrag des Holzöls folgt. Dieses gleichmäßig mit einem Pinsel in Richtung der Holzmaserung auftragen. Nach etwa zehn Minuten kann überschüssiges Öl mit einem Tuch entfernt werden, nach gut vier Stunden ist das behandelte Holz trocken. Mehr Tipps gibt es unter www.biopin.de.

Warmwasserverbrauch: Geld sparen bei den Nebenkosten

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Das Händewaschen mit warmem Wasser muss dank dem Klein-Durchlauferhitzer „MCX“ nicht viel kosten.

(djd) Ob Kochen, Duschen oder Händewaschen - ein Haushalt verbraucht jeden Tag eine Menge warmes Wasser. Viele Mieter und Eigentümer suchen Möglichkeiten, beim Warmwasserverbrauch Kosten einzusparen. Wichtig ist dabei der Blick auf die eigenen Gewohnheiten bei Wassererwärmung und Verbrauch.
Vor allem angepasste Technik kann die Nebenkostenabrechnung senken. Klobige, alte Wasserboiler fressen Energie und werden deshalb am besten durch sparsame Durchlauferhitzer ersetzt. Die großen und teils unansehnlichen Boiler treiben durch die Dauer­erhitzung des Wassers nicht nur die Rechnung unnötig nach oben, sondern nehmen auch Platz weg. Sparsame Durchlauferhitzer dagegen sitzen direkt an der Entnahmestelle, so etwa
- verdeckt unter dem Spülbecken
- direkt neben der Dusche
- unter dem Handwaschbecken
Warmwasser und Heizung getrennt
Völlig losgelöst und autark von der Heizungsanlage erwärmen die Durchlauferhitzer das Wasser erst dann, wenn es benötigt wird. Der lange Leitungsweg vom Heizungskeller bis zum Badezimmer im höchsten Stockwerk fällt weg, das spart Energie. So fallen nicht nur die Erhitzer wie etwa die Geräte von Clage (www.clage.de) kleiner aus, sondern auch die Heizungsanlage selbst. Außerdem steht das heiße Wasser sofort zur Verfügung, anstatt in der „Warmlaufphase“ unnötig Wasser zu verschwenden. Das spart bares Geld.
Viele Größen erhältlich
Die Durchlauferhitzermodelle werden je nach Anwendungsbereich ausgewählt. Klein-Durchlauferhitzer sind so dimensioniert, dass sie unter dem Handwaschbecken montiert werden können. Auf Wunsch verschwinden sie sogar gänzlich aus dem Blickfeld, wenn sie versteckt eingebaut werden. Kompakt-Durchlauferhitzer sind dagegen eher für die Küche geeignet und werden unter der Spüle installiert. Im Badezimmer sorgt ein effizienter elektronischer Durchlauferhitzer für heißes Wasser in Wanne und Dusche.
Neben dem geringeren Platzverbrauch punkten die Geräte auch durch reduzierte Betriebskosten. Die gut geregelte Erwärmung des Wassers und der niedrige Stromverbrauch reißen kein Loch in die eigene Haushaltskasse. Sobald die Armatur zugedreht wird, schaltet sich auch der Erhitzer selbstständig ab. Häuser mit Solarsystemen können die Modelle von Clage auch nachträglich in das Haus integrieren, was wiederum Kosten einsparen kann.
Temperatur nach Wunsch
Beim Kauf achten Interessierte auf Geräte mit mehrstufiger Wärmeeinstellung. Sie ermöglichen allen Hausbewohnern die individuelle Einstellung des Wärmegrads ganz nach eigenen Vorlieben. Voreingestellte Stufen wie „Eco“ oder „Comfort“ sind ebenso möglich wie eine gradgenaue Temperaturregelung. Lästiges Drehen an der Armatur fällt damit weg

Was Mieter bei der Wohnungsübergabe im Blick haben sollten

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(djd/pt). So ein Umzug kann ganz schön stressig sein. Ausmisten, renovieren, packen, einen neuen Telefonanschluss organisieren und vieles mehr - so mancher verliert da die Formalitäten schon mal aus den Augen.
Ein Fehler, der einem teuer zu stehen kommen könnte. Das gilt besonders für das Übergabeprotokoll. Zu Beginn und Ende eines Mieterverhältnisses, also beim Ein- oder Auszug, wird oft ein Protokoll erstellt, das den Zustand der Wohnung erfasst. Diesem Schreiben kommt eine erhebliche rechtliche Beweiswirkung zu. Man sollte dabei also unbedingt Vorsicht walten lassen.
Vor dem Unterschreiben gut prüfen
„Zunächst einmal ist es wichtig zu wissen, dass weder für den Vermieter noch den Mieter eine Verpflichtung besteht, ein Protokoll zu verfassen oder zu unterschreiben“, erklärt Jörn-Peter Jürgens vom IV Mieterschutz. „Sollte sich jedoch im Mietvertrag ein Hinweis auf ein zu erstellendes Protokoll bei Einzug befinden, kann der Mieter darauf bestehen.“ Grundsätzlich sei es für den Mieter ratsam, vor Mietbeginn den Zustand der Wohnung gründlich zu überprüfen und sich eventuelle Mängel und Schäden in einem Protokoll dokumentieren zu lassen. Sonst kann es später ein böses Erwachen geben - wenn nämlich der Mieter beim Auszug verpflichtet ist zu beweisen, dass beispielsweise der kleine Riss im Waschbecken schon vor Mietbeginn vorlag und nicht von ihm verursacht wurde. Das gleiche gilt bei Mietende: Steht im Protokoll, dass die Wohnung ordnungsgemäß und in vertragsgemäßem Zustand übergeben wurde, kann der Vermieter später keine Ansprüche mehr geltend machen. Aus diesem Grund sollten ebenfalls stets Gas-, Wasser- und sonstige Zählerstände vermerkt werden. Unter www.iv-mieterschutz.de findet man weitere Fakten.
Vereinbarungen sind verpflichtend
Auch darüber hinaus haben Protokolle oft große mietrechtliche Bedeutung. So kann sich der Mieter in Form einer Individualvereinbarung dazu verpflichten, bestimmte Arbeiten wie etwa Schönheitsreparaturen durchzuführen. Das ist selbst dann bindend, wenn im Mietvertrag die Klausel zu Schönheitsreparaturen unwirksam sein sollte.

Die besten Tribünenplätze gibt es zu Hause

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Das Top-Ereignis im Weltfußball werden viele Fußballfans vor dem Fernseher verfolgen. Foto: djd/EKORNES

(djd/pt). Ob zur Vorrunde im exotischen Salvador oder zum Endspiel im berühmten Maracanã-Stadion in Rio de Janeiro: Fans, die bei der Fußball-WM live dabei sein wollen, müssen tief in die Tasche greifen. Die bekanntesten deutschen Sportreiseveranstalter bieten zwar attraktive Fanreisen zu den deutschen Gruppenspielen an, aber rund 6.000 Euro muss man dafür schon auf den Tisch legen - und die Tickets sind dabei noch nicht einmal inklusive.
Heimkino statt Stadion
Für das Top-Ereignis im Weltfußball werden wieder ARD und ZDF die Menschen mit Bildern und Informationen rund um das Turnier versorgen und alle Spiele der deutschen Mannschaft sowie alle wichtigen Entscheidungsspiele ausstrahlen. Grund genug für viele Fußballfans, sich endlich den Traum vom eigenen Heimkino zu erfüllen und die Spiele zu Hause vor dem eigenen Fernseher zu verfolgen. Dafür reichen bereits gut zehn Quadratmeter Stellfläche aus, um beispielsweise mit Stressless-Sesseln aus einem kleinen Zimmer ein Privatkino mit vier bequemen Sitzplätzen zu machen - Platz für Erfrischungen und Snacks inklusive. Die Adresse des nächstgelegenen Stressless Comfort Studios und weitere Informationen gibt es unter Telefon 0800-19711971 oder unter www.stressless.de.
Public Viewing auch mitten in der Nacht
Das Public Viewing ist seit der WM 2006 im eigenen Land nicht mehr wegzudenken. Doch wegen der Zeitverschiebung beginnen knapp die Hälfte der 64 Begegnungen in Brasilien erst um 22 Uhr deutscher Zeit oder noch später. Bundesumweltministerin Barbara Hendricks hat aber signalisiert, dass es für alle 29 Spiele, die nach 22 Uhr angepfiffen werden, eine Sonderregelung geben wird. Diese werde sowohl das zu erwartende große öffentliche Interesse an den Übertragungen als auch einen akzeptablen Mindestschutz der Nachtruhe für betroffene Anwohner berücksichtigen. Zuständig für die jeweiligen Genehmigungen werden den Plänen zufolge aber Länder und Gemeinden bleiben.
Die Fankurve fürs Wohnzimmer
Wird die Fankurve ins eigene Wohnzimmer verlegt, muss keiner auf harten Tribünenhockern sitzen. So hat der norwegische Möbelhersteller Ekornes eine Reihe von Sofas im Programm, die über die gleichen patentierten Funktionen wie der Stressless-Sessel verfügen. Die gute Nachricht: Für 2014 wurden die Preise der Bequem-Sofas in acht unterschiedlichen Lederfarben dauerhaft gesenkt, so dass sich etwa beim Kauf eines Zwei- oder Dreisitzers mehrere Hundert Euro einsparen lassen. Weitere Informationen gibt es unter Telefon 0800-19711971 oder unter www.stressless.de.

Mit Natur und Farbe gestalten

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Foto: tretford/spp-o

(spp-o) Jetzt ist es an der Zeit, unserem Zuhause ein wenig Farbe zu verleihen und bei der Gestaltung des Teppichbodens sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt – nur natürlich sollte er sein!
Das Flormaterial der selbstliegenden ECO-Fliese ist mit natürlichen und nachwachsenden Materialien aus 80 % Kaschmir-Ziegenhaar und 20 % Schurwolle gefertigt und in 62 verschiedenen Farbnuancen erhältlich. Sie lässt sich einfach schneiden und bietet unzählige Farb- und Musterkombinationen (www.tretford). Darüber hinaus reduziert das Flormaterial die Feinstaubbelastung in der Raumluft und wirkt klimaregulierend, denn die natürlichen Materialien können bei Bedarf Feuchtigkeit aufnehmen und wieder abgeben. Die Fliese wird ganz umweltfreundlich ohne Klebstoff verlegt, so kann die Gestaltung in Form und Farbe sogar immer wieder verändert werden. tretford Teppich wird seit über 50 Jahren in Deutschland hergestellt. Das Unternehmen nimmt seine ökologische und soziale Verantwortung ernst. Deswegen hat das Unternehmen die ECO-Fliese und den Teppichboden entwickelt.

Rauchmelder erhöhen die häusliche Sicherheit

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In vielen Bundesländern ist ein Rauchmelder an der Decke bereits Pflicht. Foto: djd/Hugo Brennenstuhl GmbH & Co.KG

(djd/pt). Geht es um eine mögliche Brandgefahr in der eigenen Wohnung, wiegen sich viele Deutsche in falscher Sicherheit. Wenn es brennt, habe man rund zehn Minuten Zeit, um die Wohnung zu verlassen - eine weit verbreitete Falschannahme.
Denn eine Rauchvergiftung kann bereits nach zwei Minuten tödlich sein. Sowohl Mieter als auch Hauseigentümer sollten also auf Nummer sicher gehen und Rauchmelder in ihren Wohnräumen installieren.
Gesetzliche Regelungen bereits in 13 Bundesländern
In 13 Bundesländern herrscht bereits eine gesetzliche Rauchmelderpflicht für Neubauten. Das bedeutet: Der Haus- oder Wohnungseigentümer muss ein Gerät pro Kinder- und Schlafzimmer sowie mindestens eines in jedem Hausflur installieren. Für die einwandfreie Betriebsbereitschaft ist der Bewohner oder Mieter verantwortlich. Bei Missachtung der Rauchmelderpflicht ist eventuell der Versicherungsschutz gefährdet. Welche Bestimmungen konkret in welchem Bundesland gelten, zeigt die Webseite www.rauchmelder-lebensretter.de. Auf dem Markt für Rauchmelder hat der Verbraucher die Qual der Wahl. Das Modell „BR 1211 interlink“ von Brennenstuhl beispielsweise ist ein System, das bis zu zwölf Endgeräte miteinander vernetzen kann. Aber auch Einzelgeräte wie der „BR 8221 extra longlife“ sind für den Einsatz in Häusern und Wohnungen gut geeignet.
Schriller Warnton
Das Funktionsprinzip ist bei allen Rauchmeldern prinzipiell identisch. Sobald der Qualm des Feuers an den Melder gelangt, macht ein Warnton die Hausbewohner aufmerksam.

Lüften muss auch im Winter sein

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Erfinder und Geschäftsführer Peter Moser mit einem inVENTer-Wärmespeicher. Foto: djd/Öko-Haustechnik inVENTer GmbH

(djd/pt). Wer reißt schon gerne die Fenster weit auf, wenn es draußen frostig-kalt und ungemütlich ist? Dennoch muss regelmäßiges Lüften zu jeder Jahreszeit sein, um ein gesundes Raumklima zu schaffen und der Bildung von Schimmelpilzen vorzubeugen. Dazu sollte man alle zwei Stunden für fünf Minuten die Fenster im Eigenheim weit öffnen. Neben dem Kälteschock für die Bewohner birgt dies allerdings noch einen zweiten, gravierenden Nachteil: Die einströmende Frischluft verdrängt die Raumluft und lässt viel Heizenergie nach außen entweichen. Sinnvoller sind daher automatische Lüftungsanlagen, die einen Großteil der Raumwärme zurückgewinnen können.
Wachstumsklima für Schimmel
Je dichter die Hausfassade wärmegedämmt ist, umso wichtiger ist eine regelmäßige Frischluftzufuhr. Für Neubauten mit Niedrigenergie-Standards gilt dies ebenso wie im sanierten Altbau. „Der natürliche Luftaustausch wird durch die effektive Dämmung nahezu unterbunden. Doch ohne Lüftung in einem hermetisch dichten Gebäude entsteht ein optimales Klima für die Bildung von Schimmelpilzen und die Vermehrung von Haustaubmilben. Allergien und Erkrankungen der Atemwege können die Folge sein“, schildert Peter Moser, Geschäftsführer des Herstellers dezentraler Lüftungssysteme Öko-Haustechnik inVENTer GmbH. Zudem kann eine zu geringe Sauerstoffzufuhr müde machen und das Konzentrationsvermögen schwächen.
Energie sparen durch kontrollierte Lüftung
Automatische Lüftungsanlagen beseitigen dieses Problem und halten zugleich die Wärme im Raum. Mit dem Prinzip der Querlüftung ist es möglich, bis zu 91 Prozent der Heizenergie weiter zu nutzen. Dazu wird frische Luft an einem Lüfter angesaugt, gefiltert und gewärmt, während parallel dazu die verbrauchte Luft durch einen zweiten abgeleitet wird. Unter www.inventer.de gibt es mehr Informationen dazu. Die kontrollierte Lüftung senkt indes nicht nur die Heizkosten, sondern reinigt auch die einströmende Luft. Ein spezieller Filter im Lüfter hält beispielsweise feine Staubpartikel zurück - ein Gewinn für die Wohngesundheit, über den sich nicht nur Allergiker und Asthmatiker freuen dürften.
Frischluft im Altbau
Besitzer von älteren Gebäuden, die sich dazu entschließen, ihr Eigenheim wirksam wärmedämmen zu lassen, kommen meist an der Installation einer Lüftungsanlage nicht vorbei. Damit sich der Aufwand in Grenzen hält, sind gerade bei bestehenden Gebäuden dezentrale Systeme gut geeignet. Sie benötigen lediglich einen Wanddurchbruch und lassen sich somit einfach nachrüsten. Moderne Geräte arbeiten geräuscharm, zugluftfrei und reinigen die Frischluft zusätzlich von Staub, Pollen und weiteren Bestandteilen. Mehr Informationen unter www.inventer.de.

Kalt starten und sparen

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Fotos: www.Tri-Angle.ch/Hansgrohe/spp-o

(spp-o) Wer heute im Bad den Wasserhahn aufdreht, tut das meist mit einer sogenannten Einhebel-Armatur. An einem Griff wird die Armatur geöffnet und geschlossen. Die Wassertemperatur kann man durch Schwenken nach links und rechts stufenlos einstellen. Meist stehen diese „einarmigen Banditen“ der schöneren Optik wegen mit ihrem Griff in der Mittelstellung. Wird der Wasserhahn nun geöffnet, werden Kalt- und Warmwasser im Innern gemischt. Doch nicht immer wird warmes Wasser benötigt, häufig reicht auch schon kaltes Wasser. Die Hansgrohe CoolStart Technologie setzt bei diesem Einsparpotenzial an und hilft dabei, die Ausgaben für Energie zu senken und kostbare Ressourcen zu schonen (www.hansgrohe.de). Die Armaturen Metris, Talis und Focus, die mit CoolStart ausgestattet sind, spenden in der Griff-Mittelstellung ausschließlich kaltes Wasser, während bei Standard-Armaturen sofort Durchlauferhitzer oder Umwälzpumpe anspringen, wird bei CoolStart-Armaturen das Leitungssystem nicht unnötig mit Warmwasser befüllt. Erst wenn man den Hebel nach links bewegt, wird Heißwasser zugemischt. Der Benutzer entscheidet, wie hoch die Temperatur sein soll. Mit CoolStart verringert sich nicht nur der Energiebedarf, sondern auch der CO2-Ausstoß. Eine clevere Kombination ergibt sich mit einer weiteren Technologie: Mithilfe eines speziellen Luftsprudlers am Wasserauslauf wird der Durchfluss bei allen Hansgrohe Waschtischarmaturen serienmäßig auf rund fünf Liter pro Minute begrenzt. Denn für ein voluminöses Wassergefühl wird das Wasser mit Luft angereichert.

Hotline des Blauen Kurier Tel. 0911-9415080