Aktuelles aus der Region


Die Brot- und Semmelprüfung 2017

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der Bäckerinnung Fürth-Neustadt/Aisch am 20.Juli 2017 Die Bäcker zeigten sich an der Fürther Freiheit bei der „Brotprüfung“ offen und einladend. So konnten viele Schulklassen der Einladung der Bäckerinnung an diesem Tage folgen und mehr über unseren Ernährungsklassiker „BROT in großer Vielfalt“ erfahren. Neben Theorie durfte gefragt und gekostet werden, genauso wie Brotprüfer Manfred Stiefel sein fundiertes Fachwissen zeigte. Auch viele Passanten freuten sich auf die Erklärungen und natürlich auf die Kostproben.
Mit Obermeister Karl Gräf aus Seukendorf, dem Ehren-Obermeister Hans-Jürgen Hartmann aus Zirndorf, Stv. Obermeister Rainer Hieronymus aus Markt Taschendorf, Beisitzer Herrmann Arndt aus Burghaslach stellten sich erfahren Profis im Bäckerhandwerk den Fragen der Schüler und Besucher und warben intensiv für ein wichtiges Handwerk in unserer Ernährungskette. Natürlich war es auch ein Ziel mögliche zukünftige Auszubildende dafür zu gewinnen.
Warum Brot eben ein besonders wichtiges Nahrungsmittel ist, erklärte uns Karl Gräf. So heißt es, dass ein gutes Brot auch am dritten Tag noch schmeckt und Brot mit reinem Natursauerteig auch für Hefe
allergiker eine genießbare Variante ist. Was in der Backstube früherer Zeiten mit max. 3 Brotsorten im Angebot gebacken wurde, ist heute unendliche Vielzahl. Vom klassischen Weißmehl und Baguette, heißt es heute unter vielen verschiedenen Brotsorten für die Kunden eine Auswahl parat zu halten und das täglich. Eine Herausforderung und zugleich ein gutes Gefühl, denn für kreatives Backen gibt es keine Grenzen.
Der Medaillenregen für die Brote und Semmeln war groß und so stellten die Bäcker die besondere und geprüfte Qualität erneut unter Beweis. Wie wir es feststellen können, ganz einfach, genießen Sie handwerklich gebackenes Brot mit Zertifikat und Sie können davon ausgehen, dass Prüfer Manfred Stiefel eine sehr fundierte Kritik walten ließ – mit guten Ergebnissen.

Pfarrer Markus Kaiser von der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Zirndorf

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Zirndorf – (el) Markus Kaiser studierte Theologie in München. Nach dem Vikariat in Augsburg war er ab 1988 in Nördlingen zunächst als Jugendpfarrer tätig, ab 2000 als geschäftsführender Pfarrer. 2008 übernahm er die Geschäftsführung der Pfarrei St. Rochus Zirndorf.
Blauer Kurier: Welche Beweggründe führten Sie zum Studium der Theologie?
Markus Kaiser: Mein Vater war Pfarrer. Seine außerordentliche Persönlichkeit wirkte auf mich vorbildhaft. Meine Mutter hatte Psychologie studiert, ein Fachgebiet, das mich ebenfalls interessierte und in meinen Zusatzausbildungen Telefon-, Klinik-, Gesprächs- und Notfallseelsorge Ausdruck fand. Die Eltern konnten mir die Wichtigkeit des Glaubens gut vermitteln.
Blauer Kurier: Was gehört zu den Aufgaben eines geschäftsführenden Pfarrers?
Markus Kaiser: Ich führe den Vorsitz im Kirchenvorstand und in den 4 Ausschüssen. Dazu kommt die Verwaltung des Personalbereichs. Als Pfarrer bin ich für die seelsorgerische Betreuung des Sprengels Siedlung und Nordstadt West zuständig. In die Zeit meiner Geschäftsführung in Zirndorf fielen der Neubau der KiTa Sternschnuppe sowie die Sanierungen des Kirchplatzes, der KiTa Mühlstr., des Pfarrhauses 1 und der St.Rochus Kirche. Die Wiedereröffnung der Kirche wird übrigens am 14.05. mit einem Gottesdienst mit Kantate gefeiert. Nun stehen noch die Sanierung des Gemeindehauses und Renovierungen am Friedhof an. Nur mit Unterstützung des kompetenten Kirchenvorstands, der guten Mitarbeiter/innen in allen Bereichen und meiner Frau Ulrike war und ist die Aufgabenbewältigung in einer Gemeinde, die zu den größten Bayerns zählt, möglich.
Blauer Kurier: Was ist Ihnen außer der ordentlichen Verwaltung als Pfarrer wichtig?
Markus Kaiser: Im Zentrum eines evangelischen Gottesdienstes stehen Predigt und Kirchenmusik. Voraussetzungen für eine gute Predigt sind die Beobachtung von gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen sowie die Beachtung der Situation der Menschen in der Gemeinde, aber auch eine ständige Überprüfung der eigenen Standpunkte. Verkündigung und Seelsorge sind wichtige Säulen der Kirche.
Blauer Kurier: Was wünschen Sie sich für die Zukunft?
Markus Kaiser: Schön wäre der Abschluss der großen Baumaßnahmen und das Erreichen einer guten finanziellen Basis. Zudem hoffe ich, dass es mir zusammen mit den Kollegen und dem Kirchenvorstand gelingen wird, die Gemeindeaufbauentwicklung in Zirndorf voranzubringen. Dazu gehört auch, junge Menschen für den Glauben zu gewinnen. Ich wünsche mir mehr ökumenischen Fortschritt und als Fernziel auch Entlastung für geschäftsführende Pfarrer/innen, damit sie ihre eigentlichen Aufgaben wieder besser wahrnehmen und so dazu beitragen können, dass die Kirche eine gute Institution als Antwortgeber auf die Sinnfragen des Lebens bleibt.

Theater in Unterschlauersbach

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Großhabersd./Unterschlauersb. – (mf) Immer im März finden in Unterschlauersbach die Theatertage statt. In diesem Jahr spielte die Theatergruppe des Ortsvereins bereits zum 35. Mal. „Emil für dich“ hieß diesmal das Stück.
Die sechs Akteure sorgten wieder für eine kurzweilige und lustige Unterhaltung. Das Geschehen spielte heuer im Gastraum einer Pension: Eine Mutter, - hervorragend in Szene gesetzt von Lydia Striebl - die ihren Sohn - gespielt von Thomas Egerer - dem Inhaber der Pension, immer noch verhätschelt; ihre Schwiegertochter – die von Jana Schultheiß dargestellt wurde – aber überhaupt nicht mag. Sie ist zu Besuch in die Pension gekommen um sich mit dem Mann zu treffen, den sie über das Internet „gedatet“ hat. Es handelt sich dabei um den Vater der Schwiegertochter, den Uwe Schultheiß gemimt hat. Dann gibt es noch zwei etwas „schrullige“ Personen, die ebenfalls auf Partnersuche sind. Sie haben ihr Ansinnen aber auf herkömmliche Art – in einem kirchlichen Blatt – publik gemacht. Diese beiden, von denen jeder einen Sprachfehler hat, wurden in vorzüglicher Art von Bernd Egerer und Regina Schultheiß gespielt. Witzige Dialoge, viel Situationskomik und einige Verwirrungen, die durchaus gewollt waren und natürlich wieder ein Happy End, waren die raffinierten Zutaten zu diesen Theaterabenden. Wie in jedem Jahr war auch diesmal das Publikum von den Leistungen der „Laienspieltruppe“ sehr angetan.

„Die Teppichleiche“

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Theaterstück der BJB Gutzberg-Großweismannsdorf e.V.

Stein – Es ist wieder soweit, die Landjugend führt unter dem Titel „Die Teppichleiche“ wieder einen 3-Akter auf.
Dabei sind Franz (Benedikt Heinz) und Emilie Hinterleitner (Stefanie Greul), die Wirte vom Hotel Seeblick, mit ihren Nerven total am Ende. Alle Gäste ziehen ins neue Hotel Alpenpanorama um, da dort ein größerer Komfort geboten wird. Auch der italienische Tauchgeschäftsbesitzer Luigi Sarotti (Florian Rotter) klagt über das schlechte Geschäft.
Ein alter Teppich, das Hochzeitsgut von Emmy´s Mutter, wird zur tragenden Rolle, als die Ehekrise zwischen Franz und Emmy beginnt. Franz ertrinkt sich im Schnaps, seine Frau verschwindet, worauf der Kommissar (Maximilian Obst) und die Reporterin (Karin Käferlein) bei Franz auftauchen und sich der Sache annehmen …
Gespielt wird an folgenden Terminen, jeweils um 20.00 Uhr:
Freitag, 21. April 2017 Samstag, 22. April 2017 Sonntag, 23. April 2017 Freitag, 28. April 2017 Samstag, 29. April 2017 Ort: Aula der Grundschule Neuwerkerweg in Stein-Deutenbach
Kartenvorverkauf ab 01.April bei: Familie Siegling, Bertelsdorfer Str. 12, Stein-Bertelsdorf, Tel.: 0911-6899733

Führungen „Rund um die Burg“ in Cadolzburg

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Cadolzburg – Ab März finden wieder die Führungen „Rund um die Burg“ in Cadolzburg statt.
Jeden Sonn-und Feiertag starten die Führungen an der ersten Burgbrücke, dem Zugang zur Burg.
Dauer ca. 90 Minuten, Eintritt 3,00 € pro Person, (Kinder unter 10 Jahren sind frei). Beginn der Führung ist um 14:00 Uhr.
Es wird der Burgvorhof, die Pferdeschwemme und der mittelalterliche Garten erklärt.
Auch die Burggemächer werden anhand von Fotos und ausführlichen Erklärungen erläutert.
Später geht es weiter auf den historischen Marktplatz und in die ev. Markgrafenkirche. Das Angebot dieser Führungen „Rund um die Burg“ besteht bis zum 23.06.2017, dem Eröffnungstermin des Burgerlebnismuseums. Zusätzlich können individuelle Führungen über das Kulturamt des Marktes Cadolzburg unter Tel. 09103/509-58 gebucht werden. 

Laubendorfer gewinnen vier Meistertitel

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Valentin während eines Trainingskampfs mit seinem Mannschaftskameraden Tim Saller.

Laubendorf – Die Sportfreunde Laubendorf haben erneut zwei Ringer-Meister in ihren Reihen. Matthias Donig und Valentin Hentrich sicherten sich bei den mittelfränkischen Bezirksmeisterschaften im Freistil und im griechisch-römischen Stil zwei Meister- und zwei Vizemeistertitel.
In diesem Jahr waren die Laubendorfer Ringer nur mit jeweils fünf Athleten zu den Meisterschaften nach Weißenburg und Neumarkt gereist. Zwei schafften es am Ende der langen Wettkampftage aufs Treppchen. Bei der Freistil-Meisterschaft in Weißenburg hatte Matthias Donig keine Mühe: In seiner Gewichtsklasse (39 Kilo, A/B-Klasse) gab es für ihn keinen Gegner, so dass er den Meistertitel ohne einen Kampf auf der Matte gewann. Bei der Meisterschaft im griechisch-römischen Stil in Neumarkt hatte der Dreizehnjährige zwar einen Gegner, entschied den Kampf aber souverän mit einem Schultersieg für sich.
Valentin Hentrich, der in der D-Jugend in der 26-Kilo-Klasse startete, hatte mehr zu tun: In Weißenburg musste der Achtjährige fünf und in Neumarkt vier Kämpfe absolvieren. Dabei konnte er, bis auf die Kämpfe mit den späteren Bezirksmeistern, alle Begegnungen für sich entscheiden. Auch die anderen Laubendorfer Athleten Elias Tauber, Louis Kahlert, Jon-Luca Theobald und Marlon Riedel konnten in ihren jeweiligen Gewichtsklassen Kämpfe gewinnen. Fürs Podest reichte es am Ende aber leider nicht.
Dennoch sind die Trainer zufrieden. „Alle Athleten sind durchaus begabt“, sagt Abteilungsleiter Sascha Emmrich. „Mit ein bisschen mehr Training und Wettkampferfahrung können sie in den nächsten Wettkämpfen häufiger gewinnen“.

Akrobaten auf zwei Rädern

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Großhabersdorf – (mf) Mehr als 60 Zweiradakrobaten trafen sich zur diesjährigen Ausgabe des Biberttaltrials.
Im 40. Jahr der Veranstaltung hatten die Verantwortlichen, um den 1. Vorstand, Roland Hellmuth, eigentlich mehr Starter erwartet. Wahrscheinlich lag dies am späten Termin - die Aktiven hatten schon etliche schwere Rennen hinter sich – und am schlechten Wetter an den Tagen davor, das sich jedoch pünktlich zu Beginn der Veranstaltung besserte. Die Gebrüder Ammon hatten sich wieder einiges an Schwierigkeiten auf den neun Sektionen, die jeweils drei Mal gefahren werden mussten, einfallen lassen. Große Steinquader waren dabei ebenso zu überwinden, wie Wasserdurchlassrohre und Holzbarrierenwände. In 90 Sekunden musste eine Sektion absolviert werden. Insgesamt hatten die Starter, der verschiedenen Fahrerklassen, vier Stunden Zeit. 40 Helferinnen und Helfer, waren als Kampfrichter oder bei der Versorgung der Teilnehmer im Einsatz. Der Trialsport kann praktisch in jedem Alter betrieben werden: Der jüngste Teilnehmer, am diesjährigen Biberttaltrial, war sechs Jahre alt. Das Feld war in neun Leistungsklassen unterteilt. Dabei schnitten die Fahrer des Ausrichters teilweise sehr gut ab: Tim Ammon und Felix Polok erreichten in ihrer Kategorie jeweils erste Plätze. Ben Grünbaum und Fynn Hagemann wurden Dritte. Auch in dieser Sportart kann man feststellen, dass Mädchen daran Gefallen finden. In Großhabersdorf waren fünf Girls in der Wertung.

Bayerischer Bürgerpreis geht an das Musical „Mademoiselle Marie“

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Cadolzburg – Die Cadolzburger Burgfestspiele erhielten den Bayerischen Bürgerpreis 2016 für die Musicalproduktion “Mademoiselle Marie” (Text: Fritz Stiegler/ Musik: Matthias Lange).
Am 20. Oktober 2016 wurde im Bayerischen Landtag der 2. Preis des Bayerischen Bürgerpreises an die Vorstandsmitglieder der Cadolzburger Burgfestspiele, Thomas Dröge und Alexander Gößelein, übergeben. Damit würdigte das Gremium nicht nur den ehrenamtlichen Einsatz des Vereins, sondern auch den Beitrag zur Völkerverständigung zwischen Frankreich und Deutschland, der in der überaus erfolgreichen Musicalproduktion thematisiert wurde.
Die mit einem Preisgeld versehene Auszeichnung wurde von Barbara Stamm, der Präsidentin des Bayerischen Landtags, im Maximilianeum in München feierlich übergeben.
Neben der äußerst gelungenen Moderation von Udo Wachtveitl (bekannt aus dem Münchner Tatort), fand Ehrengast Dr. Hans Jochen Vogel flammende Worte für die Bedeutung von Verfassung und Demokratie.
Die Veranstaltung stand in diesem Jahr, anlässlich des 70. Geburtstags der Bayerischen Verfassung, unter dem Motto „70 Jahre in guter Verfassung, wir leben und gestalten Demokratie“.
Nach dem offiziellen Festakt begeisterten die über 40 angereisten Darsteller der Musicalgruppe die geladenen Gäste im Festsaal des Bayerischen Landtags mit Ausschnitten aus dem Musical „Mademoiselle Marie“ und ernteten stürmischen Applaus.

Neuigkeiten bei den Steiner Schlossgeistern

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Stein – Die Schlossgeister haben wieder ein Prinzenpaar & ein Kinderprinzenpaar – das Interview:
1. Hurra, 2016/17 starten die Steiner Schlossgeister mit einem neuen Prinzenpaar – auch bei den Kindern. Stellen Sie sich doch mal in einem langen Satz vor.
Wir Sebastian I. und Manuela I. sind nicht nur im Fasching das Prinzenpaar sondern auch im normalen Leben ein lustiges und zu allen Späßen bereites Paar das zusammen mit seinem Kinderprinzenpaar Robin I. und Valentina I., das ebenfalls schon jahrelang faschingserprobt ist und in der kommenden Session sehr viel Spaß haben wird.
2. Schöne Kleider, viele nette Menschen – aber auch im Rampenlicht stehen, auf was dürfen wir uns freuen?
In unserer kommenden Session dürft ihr euch auf viele einfallsreiche Tänze und tolle Showeinlagen sowie ein fröhliches Prinzenpaar und Kinderprinzenpaar freuen für die keine Auftritte viel zu früh oder zu spät sind.
3. Laden Sie doch mal Groß und Klein – zu den Steiner Schlossgeistern ein!
Liebe Faschingsbegeisterte, egal ob Klein ob Groß, Jung oder Alt, kommt alle zahlreich zu den Veranstaltungen der Steiner Schlossgeister, bei denen euch immer ein tolles Programm geboten wird.

4. Termine – Termine – wann geht es los?
05.11.2016 Inthronisation der Prinzenpaare der Stadt Stein in der TSV-Halle Stein, Mühlstraße, Beginn 19.11 Uhr
04.02.2017 Senioren-Prunksitzung in der TSV-Halle Stein, Mühlstraße, Beginn 14.33 Uhr
05.02.2017 Kinderfasching in der TSV-Halle Stein, Mühlstraße, Beginn 14.33 Uhr
11.02.2017 Prunksitzung in der Paul-Metz-Halle in Zirndorf, Beginn 19.11 Uhr
11.03.2017 Grand Prix der tollkühnen Männer in der Jahnturnhalle Oberasbach, Beginn 19.00 Uhr

Drittes Niederfallfest des Bayerischen Bauernverbandes, Kreisverband Fürth

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Stein – (sh) Das Niederfallfest wird zum Ende der Erntezeit gefeiert, wenn der letzte Halm fällt, der Bauer sein Arbeitsgerät niederlegt und Bauer und Erntehelfer niederknien um Gott für die Ernte zu danken, so will es die alte bäuerliche Tradition.
Das diesjährige Niederfallfest feierte der Bayerische Bauernverband, Kreisverband Fürth am 28.08. in der Martin-Luther Kirche in Stein. Zahlreiche Landwirte aus dem Landkreis Fürth und Gäste aus Puck, Stein´s polnischer Partnerstadt, hatten sich am Abend zum Gottesdienst in der Martin-Luther Kirche eingefunden. Die Predigt von Pfarrer Jochen Ackermann wurde musikalisch umrahmt vom Landfrauenchor. Nach dem Gottesdienst ging´s zum gemütlichen Beisammensein ins gegenüberliegende Gemeindehaus, wo die Landfrauen für das leibliche Wohl gesorgt haben. Nach dem Grußwort des Ersten Bürgermeisters der Stadt Stein, Kurt Krömer, überreichte Landkreisbäuerin Bettina Hechtel einen Spendenscheck in Höhe von 1560 Euro an die Organisation Deutsche Knochenmarkspenderdatei (DKMS). Das Geld wurde beim Landfrauentag, der im Frühjahr 2016 stattfand, von den Landfrauen gespendet.

Ein „stiller Held“ wurde 90 Jahre

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VdK Urgestein Alfred Hierer feierte im Kreise seiner Freunde

Cadolzburg – Wenn ein Verein über Jahre sehr gut funktioniert, so hat dies immer einen guten Grund: Die Vorstandschaft besteht über Jahrzehnte aus engagierten Personen, die zuverlässig ihre übertragenen Aufgaben erfüllen und alle ziehen an einem Strang – und dies am gleichen Ende.
„Diese Situation habe ich vor drei Jahren beim VdK Cadolzburg vorgefunden“ sagt der jetzige 1. Vorsitzende Hermann Steiner. „Meine Vorgänger, angefangen von Gustav Rathke, Georg Friedrich, Witold Jaroszewski und Otto Vogelgesang haben Hervorragendes geleistet
und ein exzellentes Team zusammengestellt.“ Eine der bemerkenswertesten Persönlichkeiten war und ist der jetzige 2. Vorsitzende Alfred Hierer, der kürzlich seinen 90. Geburtstag feierte. Er bekleidete viele Jahre das Amt des Schriftführers und kümmert sich seit 30 Jahren um die Ausflüge, Busfahrten und Mehrtagesfahrten des Cadolzburger VdK`s. Und da die Cadolzburger mindestens 4-mal im Jahr Ausflüge unternehmen, kommt eine stattliche Anzahl von Fahrten zusammen. Erst kürzlich organisierte Alfred Hierer eine Fahrt nach Ligurien, letztes Jahr war man auf Rügen, davor oft in der Schweiz und in Österreich. Seine große Leidenschaft jedoch sind Züge. Es gibt in Europa keine wichtige Bahnstrecke, die er noch nicht gefahren ist. Mit seinem enormen Fachwissen schafft er es immer wieder Lokführer zu beeindrucken, so dass sie ihn sogar auf der Lok mitfahren lassen. Legendär und überaus beliebt ist seine große Modelleisenbahn, zu der Alfred Hierer seit 20 Jahren die Wachendorfer Kindergartenkinder einlädt. Eine dampfbetriebene Lokomotive zieht dann die Waggons mit den strahlenden Kindern durch seinen Garten. Er lässt es sich nicht nehmen in Bahnuniform den Zug abzupfeifen und richtige Fahrkarten auszuteilen und zu lochen. Ein einmaliges Erlebnis für unsere Kleinen. Es macht es ihm auch große Freude, ganze Fahrten mit historischen Eisenbahnen zu organisieren. Wenn in Cadolzburg so ein Ausflug, wie erst kürzlich nach Regensburg, angeboten wird, dann steckt ganz bestimmt Alfred Hierer dahinter. Zukunft braucht Menschlichkeit Ortsverband Cadolzburg
„Er macht nie ein Aufheben um seine Person, aber er ist einer unserer größten Aktivposten
im VdK und in der ganzen Gemeinde!“ führte Steiner aus. Er wünschte zum 90. Geburtstag
alles Gute und viel Gesundheit und noch weiterhin viel Energie, denn der VdK Cadolzburg
braucht Alfred Hierer – unsere örtliche „Lokomotive“.

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