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Rund ums Auto


Sicherheitsproblem Funkschlüssel: Ein Klick und das Auto ist weg

Keyless-Komfort-Schließsysteme sind einfach zu hacken

(dtd). Ein Klick, ein Piep - und offen ist die Autotür. Immer mehr Fahrzeugmodelle lassen sich mit dem Keyless-Schlüsselsystem öffnen und schließen. Und immer mehr Diebstahl-Banden spezialisieren sich genau darauf. Deshalb sollte man beim Umgang mit den Funkschlüsseln ein paar wichtige Dinge beachten, um sein Auto vor Langfingern zu schützen. Wie einfach sich das System knacken lässt, hat unter anderem bereits der ADAC getestet. Das Ergebnis: Fast alle sind für die Langfinger kein Problem. Der Trick besteht darin, die Funksignale mit extra dafür bestimmten Geräten quasi zu „verlängern“. Das geschieht mit einfachen Geräten, die in der Nähe der Wohnungstür aktiviert werden. Sie senden die Signale durch - und es macht „Klick“ im Auto. Um zu vermeiden, selbst ein Opfer der Diebe zu werden, gilt als Grundregel: Den Schlüssel niemals in Haus- oder Wohnungstürnähe ablegen. Mindestens drei bis vier Meter lang sollte der Abstand sein. Wer noch sicherer sein möchte, umwickelt den Funkschlüssel am besten zusätzlich mit mehreren Lagen Aluminium. Darüber hinaus gibt es mittlerweile auch eigens dafür entwickelte abgeschirmte Boxen, Blocking Hüllen oder Blechdosen. Doch bei allen Mitteln gilt: erst testen. Nur wenn der geschützte Schlüssel selbst direkt neben dem Auto nicht funktioniert, ist das Auto auch wirklich vor elektrotechnisch begabten Autodieben geschützt.

Tipps für Fahrten im Dunkeln

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Nachts sind Gefahren viel schwerer und später zu erkennen. Foto: dtd/thx

Nicht nur die Technik zählt, sondern auch das Verhalten
(dtd) Nachts lauern mehr Gefahren. Kein Wunder also, dass statistisch gesehen die meisten Unfälle bei Dämmerung oder nachts geschehen. Doch nicht nur die richtigen Lampen und gut funktionierende Technik sorgen für mehr Sicherheit beim Fahren im Dunkeln. Auch das richtige Verhalten des Fahrers ist ausschlaggebend. Hier ein paar wichtige Tipps.
Die richtige Einstellung sowie die perfekte Funktion der Scheinwerfer bildet die Grundlage für jede Fahrt im Dunkeln. Wer die Beleuchtung regelmäßig prüft, ist sicherer unterwegs. Der Check gehört jedoch zu den Pflichtaufgaben, um das Fahrzeug sicher durch die Nacht zu bringen - und zwar nicht nur im Herbst und Winter. Auch die Scheiben rund um das Auto sollten innen und außen gründlich gereinigt werden. Schlieren und Schmutz auf dem Glas behindern das einfallende Licht anderer Fahrzeuge und beeinträchtigen die Sicht.
Auch die richtige Sitzposition spielt eine wichtige Rolle. Fällt das Licht entgegenkommender Fahrzeuge immer wieder in die Augen des Fahrers, ermüdet er schneller. Daher rät der ADAC, so hoch wie möglich zu sitzen, da die Hell-Dunkel-Grenze der Scheinwerfer normalerweise unterhalb der Augenhöhe der entgegenkommenden Fahrer liegt. Je höher man also sitzt, desto größer die Chance, dass man auch bei Bodenwellen oder unebenen Fahrbahnen nicht geblendet wird.
Zum Muss für eine sichere Fahrt im Dunkeln gehört auch die regelmäßige Reinigung der Scheinwerfer. Am besten geht das mit einem weichen Schwamm. Ebenso sollte man aggressive Reinigungsmittel vermeiden. Auch der richtige Einsatz der Scheinwerfer beeinflusst die Fahrt. Ist kein anderes Fahrzeug in der Nähe, sollte man auf jeden Fall das Fernlicht benutzen, um die Umgebung so gut wie möglich auszuleuchten. Allerdings sollte man auch rechtzeitig abblenden, sobald ein Auto auf der Gegenfahrbahn auftaucht - sonst blendet man den anderen Verkehrsteilnehmer und bringt ihn damit in Gefahr.
Auch selbst sollte man so weit wie möglich vermeiden, in die Scheinwerfer entgegenkommender Fahrzeuge zu schauen.
Der ADAC rät dazu, nach vorne auf die rechte Seitenlinie zu blicken. Damit wird vermieden, dass das Gegenlicht in den schärfsten Sehbereich der Augen fällt und diese geblendet werden. Geschieht dies, wird die eigene Sehfähigkeit für einen Moment so beeinträchtigt, dass man sich selbst und andere akut in Gefahr bringen könnte.

Kleine Macke, großes Problem

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Schäden an der Windschutzscheibe sollten sehr ernst genommen werden

(djd) Bei Glasschäden im Sichtbereich des Fahrers führt kein Weg an einem Austausch der Frontscheibe vorbei.
Doch immerhin greift in solchen Fällen die Teilkasko-Versicherung, der Fahrzeugbesitzer muss also lediglich die vereinbarte Selbstbeteiligung bezahlen. Der Autofahrer wird nicht in eine schlechtere Schadenfreiheitsklasse eingestuft, er muss also auch nicht mit späteren Folgekosten rechnen. Ist eine Reparatur möglich, die in der Regel wesentlich günstiger ist als ein Austausch, dann fordern etliche Versicherer auch nicht die Selbstbeteiligung ein.

Freie Sicht bei Eis und Schnee

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(djd) Laternenparker trifft es am häufigsten: Nach einer kalten Nacht sind die Autoscheiben oftmals komplett zugefroren. Vor dem Start muss jetzt rundum freie Sicht geschaffen werden. So wollen es der Gesetzgeber und der gesunde Menschenverstand.
Den meisten Komfort bietet dabei eine Standheizung, sie ist aber nicht ganz billig. Zum Eimer mit heißem Wasser sollte man dagegen nicht greifen. „Durch den plötzlichen Temperaturunterschied kann die Scheibe reißen. Besser ist es, einen Eiskratzer zu verwenden“, rät Torsten Sauer, Leiter Produktmanagement Kfz bei der HDI Versicherung. Der Kratzer sollte ohne zu viel Druck über die vereiste Scheibe geschoben werden, um das Eis zu entfernen, ohne das Glas zu verkratzen. Scheibe und Kratzer sollten dazu möglichst sauber sein. Ein Tipp dazu: Mit Waschanlage und Scheibenwischer lässt sich vor dem Abstellen des Fahrzeuges der Schmutz des Tages einfach von der Scheibe waschen.
Loser Schnee sollte bereits vor dem Kratzen mit dem Handfeger vom Fahrzeug gefegt werden. Bei dick vereisten Scheiben hilft ein Enteisungsspray weiter. Effizienter ist die Verwendung einer Eisschutzfolie, sie verhindert das Zufrieren der Scheibe. „Lässt sich das Kratzen nicht vermeiden, hilft eine Wärmflasche weiter. Eine halbe Stunde vorher aufs Armaturenbrett gelegt, lässt sie das Eis an der Windschutzscheibe antauen, das Kratzen wird leichter und schonender“, so Torsten Sauer.

Ratgeber: Nebelleuchten richtig eingesetzt

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Was wann erlaubt ist - und was nicht

(dmd). Fallende Blätter, früh einsetzende Dunkelheit, Nässe und Eis - in der Herbst- und Wintersaison sind Autofahrer mehr Gefahren ausgesetzt als im Sommer. Eine dieser typischen Gefahren ist der Nebel. Zudem beherrschen viele Autofahrer nicht den richtigen Umgang mit den Nebelleuchten. Hier die wichtigsten Regeln:
Sehen und gesehen werden sind mit die wichtigsten Kriterien, um das ganze Jahr über sicher im Verkehr unterwegs zu sein. Doch in der dunklen Jahreszeit erhöht sich die Relevanz noch - vor allem bei Nebel. Wer nicht weiß, in welchen Fällen was erlaubt, vorgeschrieben und verboten ist, riskiert seine eigene Sicherheit und Bußgelder.
Die strengeren Regeln gelten dabei für die Nebelschlussleuchten. Sie dürfen laut der Straßenverkehrsordnung (StVO) außerhalb und innerhalb von Ortschaften erst dann eingeschaltet werden, wenn die Sichtweite unter 50 Meter beträgt. Wer sich nicht sicher ist, ob die Sichtweite bereits unter 50 Metern liegt, kann dies gut an den Leitpfosten am Rand der Straßen erkennen. Sie sind im Abstand von 50 Metern platziert. Ist der nächste nicht mehr sichtbar, wird es Zeit, die Schlussleuchte zu aktivieren. Wer dagegen verstößt und sicherheitshalber die Nebelschlussleuchten schon vorher einschaltet, riskiert ein Bußgeld.
Die Nebelscheinwerfer dagegen dürfen laut der StVO, Paragraph 17 auch dann eingeschaltet werden, wenn nicht nur Nebel, sondern zum Beispiel auch Schneefall oder Regen die Sicht erheblich behindert. Hier gilt als Richtlinie: Behindert das Einschalten des Fernlichts eher die Sicht, als dass sie sie verbessert, dürfen die Nebelscheinwerfer ihre Aufgabe übernehmen. Verfügt das Fahrzeug über zwei solcher Leuchten und beide sind aktiviert, muss statt dem Abblendlicht das Standlicht benutzt werden. Nicht nur das Licht sorgt für mehr Sicherheit in nebligen Situationen, auch die Fahrweise sollte angepasst werden. Beträgt die Sicht unter 50 Meter, sollte auch die Geschwindigkeit nicht mehr als 50 km/h betragen.

Reisegepäck: Risikofaktor Übergewicht

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Nur wenige Urlauber rechnen vor der Fahrt aus, wie viel Gepäck sie geladen haben. Foto: dmd/thx

(dmd). Hand aufs Herz: Wie viele Autobesitzer checken vor der Urlaubsfahrt das zugelassene Gesamtgewicht, bevor sie ihr Gepäck verstauen? Tatsache ist: Die Wenigsten tun dies. Und genau dies kann zu lebensgefährlichen Situationen führen, wie ein Test des ADAC ergab.
Der Urlaub steht vor der Tür und gleich geht die Reise los. Gut gelaunt wird das Gepäck der Familie verstaut und festgezurrt. Alles scheint perfekt zu sein. Die Fahrt geht los - doch der Schein trügt. Moderne Fahrzeuge stecken viel weg. Eine Überladung kann jedoch sehr gefährlich werden. Ist nämlich die Gesamtgewichtsgrenze überschritten, ändert sich das Fahrverhalten enorm - und erhöht die Risiken.
Durch eine Überlastung gerät die gesamte Abstimmung des Karosserieaufbaus aus dem Gleichgewicht. Das Fahrzeug verhält sich anders beim Bremsen, in Kurven und auf unebenem Untergrund. Sicherheitssysteme wie das ESP funktionieren nicht mehr so gut, wie sie eigentlich sollten und garantieren keine ausreichende Stabilität mehr.
Genau das wies der ADAC in einem Test nach. Das Testauto, ein Skoda Octavia Kombi, wurde dafür mit 30 und 50 Kilogramm Gewicht überladen und dann auf den Parcours geschickt. Mit beeindruckenden Ergebnissen: Das übergewichtige Auto schleuderte deutlich schneller als ohne Gepäck - und pendelte zudem stark nach. Die Abstimmung der Feder-Dämpfer verschob sich und passte sich nicht an die erhöhte Belastung an. Zudem verlängerte sich der Bremsweg.
Normalerweise können laut dem ADAC zwischen 400 und 500 Kilogramm zugeladen werden. Die genaue Angabe findet sich in jeder Gebrauchsanweisung. Der Fahrer wird dabei in das Grundgewicht des Autos mit eingerechnet. Das Gewicht der Gepäckstücke lässt sich leicht selber messen. Allerdings sollte man die Beifahrer in der Gesamtsumme nicht vergessen. Wer diese Regeln einhält und ohne Überladung in den Urlaub startet, ist auf jeden Fall sicherer unterwegs und kann frohgemut den schönsten Wochen des Jahres entgegeneilen.

Gehör vor Lärm schützen

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Foto: merla/fotolia.com/EUHA e.V./spp-o

(spp-o) Das Gefühl von Freiheit und der Fahrtwind sind es, die Cabriofahrer dazu bringen, bei den ersten Sonnenstrahlen rauszufahren.
Was viele nicht wissen: Der Lärm fährt, quasi als Sozius, mit. Wer ohne Gehörschutz unterwegs ist, kann ganz unerwartet von Hörschäden überrascht werden. Fahrtwind, Geschwindigkeit, Motorengeräusche und der Belag der Fahrbahn nehmen Einfluss auf das Gehör. Schneller als gedacht, ist eine Lärmbelastung von 85 Dezibel und mehr erreicht. Im Berufsleben gilt: Ab 80 Dezibel sollte das Gehör geschützt werden, ab 85 Dezibel ist es Pflicht. Was bei der Arbeit als fahrlässig gilt, wird in der Freizeit leichtsinnig hingenommen. In der Bikerszene ist Gehörschutz öfter ein Thema, Cabriofahrer hingegen machen sich wenig Gedanken um den Schutz der Ohren. Sie setzen sich bereits bei einer Geschwindigkeit von 80 km/h bis zu 90 Dezibel Lärm aus. Fachleute wissen, dass eine dauerhafte Schädigung des Gehörs bereits ab 85 Dezibel stattfindet. Autofahrer, die gerne „oben ohne“ unterwegs sind, können den Lärmeinfluss bereits mit dem Schließen der seitlichen Fenster senken. Wer seine Ohren wirklich schützen möchte, sollte sich individuell angefertigten Gehörschutz vom Hörakustiker zulegen. Dieser verfügt über eine Filtertechnik, die den Lärm optimal dämmt und gleichzeitig Warnsignale, Gespräche oder Radioinformationen hörbar macht. Wer clever ist, besorgt sich gleich zu Beginn der Saison individuell gefertigten Gehörschutz (www.euha.org). Der Gehörschutz sitzt perfekt im eigenen Ohr und sorgt dauerhaft für Lärmminderung.

Bußgelder bei falscher Beleuchtung: So teuer kann es werden

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Nicht vorschriftsmäßige Beleuchtung kann bis zu 60 Euro teuer werden. Foto: dmd/thx

(dmd). Wann muss und darf in welcher Situation welche Leuchte aktiviert werden. Wer falsch beleuchtet unterwegs ist, riskiert Bußgelder in saftiger Höhe sowie Punkte in Flensburg. Außerdem kann eine falsche Beleuchtung gefährlich werden im Straßenverkehr und fatale Folgen haben.
Relativ günstige Bußgelder bekommt man, wenn man mit Standlicht unterwegs ist oder auf einer Straße mit eigentlich guter und ausreichender Beleuchtung mit Fernlicht fährt. Solange der Fahrer niemanden dabei gefährdet, muss er sein Falschverhalten mit 10 Euro wiedergutmachen - bei Gefährdung erhöht sich der Betrag auf 15 Euro. Kommt es gar zu einem Unfall mit Sachbeschädigung fordern die Richter 35 Euro.
Wer im Winter zu faul ist, die Leuchten vom Schnee oder im Sommer vom Schmutz zu befreien, schränkt deren Funktion stark ein. Wer erwischt wird, zahlt bei bedecktem oder verschmutztem Zustand 20 Euro, solange noch nichts passiert ist. Bei einem Tatbestand mit Sachbeschädigung werden jedoch 35 Euro fällig.
Bei Regen, Schnee oder Nebel gilt innerhalb geschlossener Ortschaften: Abblendlicht an. Wer dies nicht für nötig hält, muss 25 Euro zücken, wenn er zufällig erwischt wird und 35 Euro, wenn er dadurch Schaden verursacht. Richtig teuer wird es in dem Moment, in dem das unbeleuchtete Auto in derselben Wetterlage die Ortsgrenze passiert. Dann fallen nicht nur 60 Euro Bußgeld, sondern auch noch ein Punkt in Flensburg an.
Doch nicht nur fahrende Autos müssen korrekt beleuchtet sein. Beim Parken außerhalb von Ortschaften müssen laut Paragraph 17 der Straßenverkehrsordnung haltende Fahrzeuge mit eigener Lichtquelle beleuchtet werden. Innerhalb der Stadtgrenzen gilt dies nur, wenn die Straßenbeleuchtung nicht ausreicht, damit das Fahrzeug aus „ausreichender Entfernung deutlich sichtbar“ ist. Ist dies nicht der Fall, gilt es, die der Fahrbahn zugewandte Seite durch Parkleuchten oder andere zugelassene Lichter kenntlich zu machen. Wer sein stehendes Auto falsch beleuchtet, büßt dies im Normalfall mit 20 Euro und bei einer Sachbeschädigung mit 35 Euro.

Eiskratzen – Der richtige Umgang mit Eis, Schnee & Co.

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Foto: dmd/thx

(dmd). Kinder finden es lustig. Die meisten Erwachsenen nicht so sehr. Die Rede ist vom Befreien der Autoscheiben von den lästigen Eisschichten im Winter. Und doch sollte man sich dabei nicht von Hektik oder der Kälte beeinflussen lassen. Denn wer falsch kratzt, riskiert unter Umständen eine Buße oder schadet seinem Auto sehr.
Wer es ganz vermeiden möchte, sollte gleich am Abend davor dafür sorgen, dass sich kein Eis auf den Scheiben absetzt. Am besten mit einer speziellen Folie oder einem Überwurf. Dieser lässt sich am nächsten Morgen stressfrei wieder beseitigen und man startet ganz ohne das lästige Ritual in den Tag. Doch auch ohne eine Schutzhülle lassen sich zu starke Eisablagerungen auf den Scheiben vermeiden, wenn man ebenfalls abends dafür sorgt, dass sie möglichst trocken sind. Einmal mit einem Küchentuch drüber reiben und fertig - sofern es nicht nachts regnet.
Wer es nicht vermeiden konnte und definitiv keine Lust hat, die Frontscheibe mit einem Kratzer von der Eiseslast zu befreien, kann zu einem alten Trick greifen: Einfach eine Wärmflasche mit heißem Wasser füllen und eine Viertelstunde vor der Abfahrt auf das Armaturenbrett legen. Vermeidet zwar nicht, dass man seitlich und hinten doch manuell ran muss, aber erspart einem zumindest eine Scheibe.
Bei ganz schwierigen Fällen empfiehlt es sich auf die doppelte Kraft eines guten Eiskratzers und eines Scheiben-Enteisers zu setzen. Letzterer löst es, ersterer sorgt dafür, dass das Enteisen zu Ende geführt wird. Dabei sollte man immer auf den richtigen Einsatz des Kratzers achten. Der geriffelte Teil ist für das Grobe zuständig, der glatte für das Verfeinern. In beiden Fällen ist Vorsicht angesagt, um ein Verkratzen der Scheibenoberfläche zu vermeiden. Dasselbe gilt für das Entfernen von Eis von den Scheibenwischern. Auch hier vorsichtig sein - oder einen speziellen Reiniger verwenden.
Grundsätzlich gilt: Alle Scheiben müssen komplett freigekratzt und von Eis und Schnee befreit werden. Letzteres gilt auch für das Dach. Wer sich nicht daran hält und mit eingeschränkter Sicht unterwegs ist, muss im schlimmsten Fall mit einem Bußgeld von 35 Euro rechnen. Es lohnt sich also, sich die Zeit zu nehmen.

Tipps für die kühlere Jahreszeit

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Foto: Junos/Getty Images/Bosch/spp-o

(spp-o) Wenn es morgens beim Aufstehen noch duster ist und die Sonne sich tagsüber nur spärlich blicken lässt, dann hat die kalte Jahreszeit die Natur wieder im Griff: Vor allem den Autofahrern macht das zu schaffen – nicht nur aufgrund schlechter Sichtverhältnisse, sondern auch wegen der Kraftstoffkosten.
Im Herbst und Winter steigt der Verbrauch von Autos oft deutlich an, weshalb sparsame Dieselfahrzeuge sich besonders auszahlen, wenn die Temperaturen draußen sinken (www.fuel-pilot.de). Bis der Motor bei Minusgraden auf die Betriebstemperatur kommt, kann es dauern. Ist er nicht richtig warm, läuft er weniger effizient. Das fällt besonders auf Kurzstrecken ins Gewicht. Kalte Motoren sollten auch nicht unter hoher Last oder mit hohen Drehzahlen gefahren werden, um Verschleiß oder sogar Schäden vorzubeugen. Richtig rund laufen die meisten Antriebe bei einer Wassertemperatur von zirka 90 und einer Öltemperatur um die 100 Grad Celsius. Vergleichen und sparen: Fahrer können den Stromverbrauch begrenzen, indem sie etwa die Scheibenheizung ausschalten, sobald die Sicht frei ist, oder auf die Sitzheizung verzichten. Wem Komfort im Winter genauso wichtig ist wie sein Geldbeutel, sollte sich die Anschaffung eines modernen Dieselfahrzeugs überlegen. Das schluckt rund zwei bis drei Liter weniger Kraftstoff auf 100 Kilometer als ein vergleichbarer Benziner. Für die genaue Ermittlung des Sparpotenzials lohnt ein Besuch auf dem Online-Fahrzeugvergleich Fuel Pilot, wo rund 10 000 Pkw miteinander verglichen werden.

Autobahn-Panne: So verhält man sich richtig

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Ruhe zu bewahren ist eine der wichtigsten Regeln. Foto: djd/ERGO

(dmd). Es kann bei einer Fahrt auf der Autobahn im jedem Moment passieren: Der Reifen geht kaputt, die Elektronik versagt oder ein anderes Teil gibt seinen Geist auf. Panik kommt auf. Der Fahrer versucht, hektisch das Fahrzeug stoppen und die Insassen in Sicherheit bringen - und erhöht damit den Risikofaktor enorm. Hier die wichtigsten Verhaltensregeln bei einer Panne auf der Autobahn.
Es ruckelt, es zuckelt, es geht plötzlich nicht mehr und es ist klar: Das Auto hat eine Panne. Vor allen anderen Dinge sollte man in einem solchen Fall laut dem ERGO-Kfz Experten Frank Mauelshagen die Warnblinkanlage einschalten und Ruhe bewahren. Sobald der Blinker aktiviert ist, bekommen die anderen Verkehrsteilnehmer mit, dass irgendwas nicht in Ordnung ist - und passen sich ebenfalls der Situation an.
Fährt das Auto noch, heißt es danach ruhig den Seitenstreifen oder den Fahrbahnrand ansteuern und bremsen. Ist dies nicht mehr möglich, sei der nächstbeste Platz zum Stoppen laut Mauelshagen die mittlere Leitplanke. Danach heißt es in beiden Fällen: Alle Insassen sollten so schnell und vorsichtig wie möglich das Auto verlassen und sich in Sicherheit begeben. Der nächste Schritt ist, die Warnweste anzulegen und das Warndreieck aufzustellen. Laut Vorschrift sollte es rund 150 Meter vor dem stehenden Auto angebracht werden. Geschieht die Panne in der Nacht, empfiehlt es sich, die Beleuchtung angeschaltet zu lassen.
Als nächstes muss die nächstliegende Notrufsäule zu Fuß angesteuert werden. In welcher Richtung diese zu finden ist, ist an den schwarzen Pfeilen auf den Leitpfosten zu erkennen. Geht dies nicht, per Handy den Pannendienst rufen. Für alle Nichtversicherten gibt es einen Notruf der deutschen Autoversicherer. Die Nummer lautet 0800 6683663. Wer dann seine Angaben deutlich und verständlich macht, wird im Normalfall so schnell wie möglich Hilfe erhalten.

Gefährlicher Blindflug

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Schon ein kurzer Blick auf das Smartphone kann dazu führen, dass der Fahrer Gefahrensituationen zu spät erkennt - und es somit zum Unfall kommt. Foto: djd/Delticom/Frederic Cirou

(djd/pt). Kleine Ablenkung mit fatalen Folgen: Schon der Griff des Autofahrers zum Smartphone oder ein kurzer Blick auf die gerade eingetroffene SMS kann zu schweren Unfällen führen. Aber auch die Sendersuche am Radio, das Wechseln der CD oder die Zieleingabe am Navi sind keine Aufgaben, die man während der Fahrt erledigen sollte. Was viele Autofahrer nicht bedenken: Schon ein kurzer Augenblick, in dem die Konzentration nachlässt, kann zu viel sein.
Bei einem Tempo von 50 Stundenkilometern etwa legt das Auto in zwei Sekunden fast 30 Meter zurück. Ebenso gefährlich ist der Blindflug auf der Autobahn: Bei 130 km/h sind es in derselben Zeit 75 Meter. „Die Augen des Fahrers sollten jederzeit nach vorne gerichtet sein, beide Hände gehören ans Lenkrad“, erinnert Thierry Delesalle von ReifenDirekt.de an eine Grundregel im Straßenverkehr, die viel zu oft vernachlässigt werde.
Ebenso selbstverständlich sollte es sein, auf den einwandfreien technischen Zustand des Autos zu achten. Ein regelmäßiger Blick auf Beleuchtung, Bereifung und Bremsen - zum Beispiel nach dem Tanken oder der Autowäsche - dient der eigenen Sicherheit. Wenn etwa ein Reifen sichtbare Schäden aufweist oder die Profiltiefe der Sommerreifen nur noch drei Millimeter beträgt, sollte man die Pneus kurzfristig erneuern.
www.reifendirekt.de

Für Pendler zählt Bequemlichkeit

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Frisch gebrüht sind Kaffeespezialitäten als Muntermacher für unterwegs gefragt. Foto: djd/Aral

(djd/pt). Bequemlichkeit und Flexibilität sind Trumpf auf dem Weg zur Arbeit: Aus diesen Gründen bleibt das Auto für deutsche Berufspendler das beliebteste Verkehrsmittel, weit vor Bus oder Bahn.
Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Aral Kaffee-Studie. Vier von fünf befragten Berufstätigen nutzen demnach das eigene Fahrzeug. Der typische Pendler legt dabei täglich zwischen zehn und 20 Kilometer zur Arbeit zurück und benötigt dafür 15 bis 30 Minuten. Nur sieben Prozent der Befragten pendeln täglich mehr als 50 Kilometer zu ihrem Arbeitsplatz.
Stärkung für unterwegs
Die Lust am Auto ist demzufolge größer als der Frust über verstopfte Straßen im Berufsverkehr. Nur rund jeder fünfte Befragte empfindet die morgendlichen und abendlichen Staus als Belastung und würde gerne weniger Zeit im Straßenverkehr verbringen.
Immer häufiger wird die Fahrtzeit im Übrigen auch für eine Stärkung genutzt. Dabei spielt Kaffee traditionell eine wichtige Rolle: Der schwarze Muntermacher ist gleichbedeutend mit einer kurzen Auszeit - gerade auch als Coffee to go am Steuer. 37 Prozent der Befragten empfinden dies als willkommene Abwechslung. Weitere 16 Prozent beschreiben den Zwischenhalt als erholsame Ruhepause.
Der Trend zur Erfrischung unterwegs wird durch Verkaufszahlen bestätigt: Allein bei Aral als Deutschlands größtem Coffee-to-go-Anbieter gehen an rund 2.500 Stationen täglich mehr als 80.000 Kaffees oder Kaffeespezialitäten über den Tresen.
Das eigene Auto: Nicht billig, aber komfortabel
Rund drei Viertel der Befragten unternehmen auch Fahrten mit dem Auto, die länger als drei Stunden dauern - etwa in den Urlaub. Der wichtigste Grund für die Wahl des Autos als Verkehrsmittel ist die größere Flexibilität, die 70 Prozent als Kernkriterium nennen. Bequemlichkeit spielt für jeden Zweiten eine große Rolle, 45 Prozent der Befragten glauben, dass sich viele Ziele mit öffentlichen Verkehrsmitteln nicht erreichen lassen. Dass das Auto die billigere Lösung ist, glaubt indes nur jeder Fünfte. Mehrfachnennungen waren bei dieser Frage möglich.
Fahrgemeinschaften bleiben die Ausnahme
Die Fahrgemeinschaft, das unbekannte Wesen: Nur jeder zehnte Pendler fährt der Aral-Studie zufolge mit Kollegen zur Arbeit, auch wenn sich dadurch die Fahrtkosten teilen ließen. Die Gründe für die insgesamt ablehnende Haltung sind vielfältig. Die meisten der befragten Berufstätigen kennen keinen Kollegen mit einer ähnlichen Fahrstrecke. Fast jeder Vierte fürchtet zudem einen zu großen organisatorischen Aufwand.

Ratgeber Rollentausch

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Das Wichtigste für Schulanfänger ist, gesehen zu werden – und sich bewusst zu werden, wie schwierig das für die Autofahrer ist. Foto: dmd/ADAC

Tipps für den sicheren Schulweg
(dmd). Am spannendsten ist es für die Erstklässler. Doch auch die größeren Schüler und vor allem die Verkehrsteilnehmer sollten nach den großen Ferien besonders gut aufpassen, wenn sie auf dem Asphalt unterwegs sind. Die wichtigsten Tipps für einen sicheren Schulweg.
Kinder – ob mit dem Rad oder zu Fuß unterwegs - gehören in der Zeit kurz nach den Sommerferien zu den hoch gefährdeten Verkehrsteilnehmern. Die Kleinsten müssen noch viel lernen. Aus Kinderaugen sieht die Verkehrswelt ganz anders aus. Sie haben nicht dieselbe Wahrnehmung wie Erwachsene. Allesamt Faktoren, die für die Sicherheit von Kindern im Verkehr bedeutend sind.
Das Wichtigste dabei: Ihre Größe. Dass sie schon von daher die Verkehrswelt anders sehen und weniger davon mitbekommen, liegt auf der Hand. Allerdings funktioniert auch die kindliche Wahrnehmung anders. Sie können weniger gut als Erwachsene seitlich nahende Gefahren aus dem Augenwinkel erkennen. Zudem gehen sie davon aus: Wenn ich das Auto sehe, dann kann das Auto auch mich sehen. Ebenso ist es für die kleinen Verkehrsteilnehmer schwieriger, die Geräusche aus der Umgebung zu filtern und deuten. Und sie lassen sich leichter ablenken – in bestimmten Situationen ebenso eine Gefahr.
Sind die Kinder zum ersten Mal alleine zur Schule unterwegs, sollten die Eltern den sichersten Weg für sie wählen – selbst wenn dieser mit einem Umweg verbunden ist.
Gefährliche Stellen sollten gemeinsam analysiert werden. Nicht anzuraten jedoch: Übertrieben zu ermahnen und zu warnen. Wer deutlich, sachlich und für die Kinderwahrnehmung verständlch die Gefahren auflistet und gleichzeitig dem Nachwuchs das Gefühl gibt, ihm zuzutrauen, damit umgehen zu können, vermittelt den Kindern mehr Selbstsicherheit. Ein ebenso praktisches Mittel: Sich selbst in die Rolle der Kinder zu begeben und sie die allwissenden Erwachsenen spielen zu lassen – und so gemeinsam den Schulweg übungsweise abzugehen.

Das neue Mercedes-Benz C-Klasse T-Modell: Vielseitig wie das moderne Leben

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Mit dem neuen T-Modell vergrößert Mercedes-Benz ab September 2014 die C-Klasse Familie.
Der Kombi glänzt durch klares und gleichzeitig emotional-sportliches Design, innovative Technik, Variabilität sowie ein zum Vorgängermodell nochmals vergrößertes Ladevolumen. Sein hochklassiges, kultiviertes Interieur macht mit gestalterischen Akzenten modernen Luxus erlebbar. Mit diesen Qualitäten stärkt das T-Modell seinen Ruf als vielseitiges Lifestyle-Fahrzeug mit herausragenden Alltagseigenschaften. Außerdem bietet es mit vielen neuen Assistenzsystemen nicht nur Sicherheit auf höchstem Niveau, sondern setzt dank intelligentem Leichtbau, hervorragender Aerodynamik und neuen, sparsamen Motoren auch Effizienz-Bestwerte in seinem Segment.
Weltpremiere feiern im T-Modell zudem die Dienste Mercedes connect me, die es zum Beispiel ermöglichen, sich jederzeit von überall mit dem Fahrzeug zu verbinden und online den Tankfüllstand abzufragen.
Das neue C-Klasse T-Modell kombiniert markantes, dynamisches Design sowie hochkarätige Ausstattung mit herausragender Variabilität und hohem Nutzwert. Mit seiner Vielseitigkeit passt es sich an die unterschiedlichsten Wünsche an. Als stilvolles, sportliches Raumfahrzeug begleitet es aktive, moderne Menschen beim Shopping, im Urlaub, beim Sport und ist in jeder Hinsicht familientauglich. Damit setzt es in der vierten Generation auf neuem Niveau die Tradition der T-Modelle der C-Klasse fort, die jeweils zu ihrer Zeit Ansprüche an Lifestyle, Sportlichkeit und praktischen Nutzen in einem Kombi vereinten.
Prof. Dr. Thomas Weber, Mitglied des Vorstands der Daimler AG und verantwortlich für Konzernforschung und Mercedes-Benz Cars Entwicklung: „Das neue T-Modell der C-Klasse ist dank des noch einmal vergrößerten variablen Laderaums nicht nur extrem praktisch. Mit innovativem Leichtbau und modernster Technik geht es hinsichtlich Sicherheit, Effizienz und Komfort neue Wege in diesem Segment, in dem wir als weltweit erste sogar eine komfortable Luftfederung anbieten. Und Fahrerinnen und Fahrer genießen spürbar mehr Fahrspaß.
Quelle: daimler.com/presse

Andere Länder, andere Verkehrsregeln

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Wer sich vor der Abfahrt in den Urlaub gut über die Verkehrsregeln vor Ort informiert, fährt auf der sicheren Seite. Foto: dmd/thx

(dmd). Alles ist gepackt und verstaut. Ab geht es in den Urlaub. Vor dem Start sollte man sich gut über die Verkehrsregeln der Länder, die man auf der Fahrt in den Ferienort kreuzen wird, informieren. Das spart unter Umständen Ärger und Geld.
Die gute Nachricht: In fast allen europäischen Hauptreiseländern liegt die Höchstgeschwindigkeit innerorts bei 50 km/h. Man kann sich dort also ganz normal fortbewegen, wie eben zuhause auch. Außerhalb der Städte geht es allerdings anders zu. So sind zum Beispiel für Reisemobile und Caravans bis 3,5 t in Frankreich auf Landstraßen nur 90 km/h (bei Nässe 80) und auf der Autobahn 130 km/h (bei Nässe 110) erlaubt. Wiegen die Fahrzeuge noch mehr, beträgt die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf Landstraßen 80 km/h und auf Autobahnen 110 km/h. Gespanne über 3,5 Tonnen oder mit einer Länge von mehr als sieben Metern dürfen zudem auf dreispurigen Straßen nicht auf der linken Spur fahren.
In Italien, Portugal, Spanien, Polen, Tschechien und Kroatien beträgt das Tempolimit auf Landstraßen ebenfalls 90 km/h. Auf Schnellstraßen darf maximal zwischen 90 km/h und 110 km/h gefahren werden. Das Limit für PKWs auf der Autobahn liegt in den meisten europäischen Ländern bei 120/130 km/h. Wer sich gen Norden bewegt sollte allerdings auf diesen Straßen vorsichtiger mit dem Gaspedal umgehen. In Norwegen hat der Spaß auf der Autobahn schon mit 100 km/h ein Ende. Schweden und Finnland lassen mit 120 km/h doch noch etwas mehr Geschwindigkeit zu.
Einen ausführlichen Überblick über die Tempolimits in 43 verschiedenen Ländern, sortiert nach Art der Straße und Art des Fahrzeugs findet man hier: www.autokiste.deDa sich die Reisenden ja nicht nur gegen Bußgelder wegen Geschwindigkeitsüberschreitungen rüsten müssen, gibt es auf www.autobild.dezudem einen Überblick über die ansonsten zu beachtenden Verkehrsregeln bei der Fahrt zum Urlaubsort.

Gebrauchtwagen-Probefahrt:

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Je mehr Insassen an der Probefahrt eines Gebrauchtwagens teilnehmen, desto gründlicher der Test. Foto: dmd/ADAC

(dmd). Es muss nicht immer ein Neuwagen sein. Wer beim Kauf eines Gebrauchtwagens gut hinschaut, kann für viel weniger Geld dasselbe Fahrvergnügen erwerben. Doch schauen allein genügt nicht. Eine Runde mit dem potentiellen Kandidaten zu fahren, ist Pflicht. Und zwar am besten zu zweit. Worauf man dabei achten sollte, hat der ADAC zusammengefasst.
Vor der Testfahrt muss natürlich erst mal das Äußere in Ruhe geprüft werden. Sind die Reifen abgefahren? Hängt eine gültige TÜV-Plakette am Nummernschild? Sind die Scheiben in Ordnung? Dies sind die Grundlagen vor dem Start der Probefahrt. Stellen sich schon da deutliche Mängel heraus, kann man sie sofort streichen. Dasselbe gilt natürlich für den Blick in das Serviceheft des Autos.
Ist der Grundzustand des Fahrzeugs okay, geht es an die Eingeweide. Zunächst sollte man den Motor starten und gut hinhören, ob er gleichmäßig und normal läuft. Wird der Sound unterbrochen von Klopfgeräuschen oder anderen Unregelmäßigkeiten stimmt etwas nicht. Danach sind die Knöpfe im Inneren an der Reihe. Geht der Scheibenwischer, das Radio, der CD-Player, die Klimaanlage? Funktionieren die Blinker, die Scheinwerfer? Wer hier etwas übersieht und es erst im Alltagsgebrauch entdeckt, muss sich später mit Reklamationen herum ärgern, die unter Umständen nicht mehr anerkannt werden.
Während der Fahrt sollte darauf geachtet werden, ob das Lenkrad gut reagiert. Vibriert es oder zieht es bei der Fahrt geradeaus in eine Richtung, stimmt etwas nicht. Empfehlenswert ist, eine möglichst schwierige Strecke mit engen Kurven zu wählen. So spürt man schnell, ob das Auto auch in extremen Situationen gut und verlässlich reagiert.
Ebenso wichtig: ein Bremstest. Hier empfiehlt der ADAC, eine möglichst unbefahrene Strecke zu wählen, auf 100 km/h zu beschleunigen, um dann dosiert immer stärker zu bremsen. Treten dabei seltsame Geräusche auf, oder man muss zu kräftig drücken für den Bremseffekt, läuft etwas schief. Auch beim Schalten darf nichts zu hören sein. Dasselbe gilt für das Einparken. Auch dies sollte man während der Probefahrt auf jeden Fall einmal tun. Während das Gefährt langsam vor und zurück rollt, sind Geräusche von den Antriebssträngen des Autos viel besser zu hören.

Was tun, wenn die Luft raus ist?

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Bei einer Panne heißt es, kühlen Kopf zu bewahren und zunächst den Pannenort gut abzusichern. Foto: djd/Delticom

(djd/pt). Ein Riss im Reifen, ein Nagel auf der Fahrbahn oder zu wenig Fülldruck: Eine Reifenpanne kann viele Ursachen haben. So ärgerlich der unfreiwillige Stopp ist, so wichtig ist es, kühlen Kopf zu bewahren. Das Auto sicher zum Stehen bringen und genügend Abstand zum Verkehr herstellen, so lautet die Devise. Insbesondere dann, wenn der Platten auf der Autobahn auftritt.
Auf den Fernstraßen stellt eine Panne stets ein Risiko dar - erst recht, wenn ein Reifen auf der linken Fahrzeugseite gewechselt werden muss. „Der Fahrer sollte das Auto möglichst weit rechts auf dem Standstreifen abstellen, den Warnblinker einschalten und das Warndreieck in ausreichender Entfernung aufstellen: mit 300 Metern Abstand auf Autobahnen, gut 100 Metern auf Landstraßen“, empfiehlt Philip von Grolman von ReifenDirekt.de. Nicht zu vergessen die Warnweste, die ab 1. Juli 2014 zur Pflichtausstattung für jedes Auto gehört.
Erst wenn der Pannenort komplett abgesichert ist, sollte der Fahrer mit dem Reifenwechsel beginnen. Dabei zahlt es sich aus, wenn der Ersatzreifen regelmäßig kontrolliert wird: Auch hier müssen Profiltiefe und Luftdruck stimmen. Ist das Auto nur mit einem Notrad ausgerüstet, ist die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 80 Stundenkilometern zu beachten. Gut zu wissen: Die Kontrolle der Reifen und des Fülldrucks kann nicht nur Pannen, sondern auch einem erhöhten Spritverbrauch vorbeugen.

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Der aufblasbare Kindersitz soll maximale Sicherheit bieten und einfach zu transportieren sein. Foto: dmd/Volvo

(dmd). Die neueste Entwicklung aus dem Hause Volvo könnte eine neue Produktgeneration in Sachen Sicherheit einläuten. Es handelt sich um einen aufblasbaren Kindersitz, der praktisch zu transportieren ist, sich in sekundenschnelle aufbläst und hohe Sicherheit bietet.
Inspiriert wurden die schwedischen Designer von den Problemen, die jeder kennt, der schon einmal einen Kindersitz im Auto installiert hat: Sperrig sind die Dinger, schlecht zu transportieren und darüberhinaus auch noch meistens sehr schwer. Die korrekte Installation im Auto gleicht oft einem Kampf. Ihn einfach so irgendwohin mitzunehmen, zum Beispiel in den Urlaub, um ihn in einem Mietwagen zu benutzen? Eine Unmöglichkeit. Nicht jedoch mit dem neuen Kindersitz von Volvo.
Dieser wiegt weniger als fünf Kilogramm, wird mit Luft aufgeblasen und lässt sich im leeren Zustand einfach zusammenfalten und in einer Reisetasche unterbringen. Braucht man ihn, bläst er sich selbst innerhalb von 40 Sekunden mit der integrierten Luftpumpe auf. Ein Bluetooth in dem Sitz sorgt dafür, dass Volvo-Fahrer den Aufpump-Vorgang und andere Funktionen auch ohne direkten Zugriff aktivieren können.
Um den Kindern die größtmögliche Sicherheit zu bieten, wird der Sitz rückwärts gerichtet im Auto angebracht. Da die Nackenwirbel bei Kindern unter drei Jahren noch nicht voll entwickelt sind und der Kopf bei einem Frontalcrash nach vorne geschleudert wird, kann dies fatale Folgen haben. Bei einer rückwärts gerichteten Position sind die Kleinen besser geschützt.
Der hohe Druck im Inneren des Sitzes sorgt für guten Sitzkomfort. Das Material für den Sitz wird laut Maria Hansson, Projektmanagerin bei Volvo, auch bei Booten verwendet und ursprünglich vom Militär entwickelt, um aufblasbare Flugzeuge zu schaffen. Noch befindet sich der Kindersitz in der Konzeptphase. Wann er auf den Markt kommt, steht noch nicht fest.

Wer hat Recht: Rechtsabbieger oder „Falsch-Fahrer“ auf der Vorfahrtsstraße?

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Beim Rechtsabbiegen auf eine Vorfahrtsstraße sollte man besser in beide Richtungen schauen, um zu prüfen, ob die Straße frei ist. Foto: dmd / HUK Coburg

(dmd). Es ist eine banale Situation im Straßenverkehr. Auf den ersten Blick wirkt sie ganz offensichtlich und einfach.
Und doch kann sie unter Umständen dazu führen, das jemand vor Gericht schuldig gesprochen wird, obwohl er zu hundert Prozent sicher war, es nicht zu sein. Es geht um das Thema Einbiegen auf eine Hauptverkehrsstraße und Mithaftung durch Linksfahrer. Und genau so geschieht es unzählige Male, jeden Tag, in ganz Deutschland: Ein Autofahrer steht an einer Kreuzung und will nach rechts auf eine Vorfahrtsstraße einfahren. Er schaut nach links, vergewissert sich, dass diese Richtung frei ist und fährt los. Doch es kommt von rechts ein Auto - und zwar auf der linken Spur der Vorfahrtsstraße. Die Autos kollidieren. Beide Autofahrer fühlen sich im Recht. Wer ist es? Die HUK Coburg hat sich diesem Fall angenommen und geprüft, wer in so einer Situation zu zahlen hat.
Theoretisch könnten tatsächlich beide im Recht sein. Version eins: Es ist derjenige, der auf die Vorfahrtsstraße eingebogen ist. Er hat sich korrekt verhalten. Und die Straßenverkehrsordnung schreibt vor, dass auf einer zweispurigen Straße rechts gefahren werden muss. Version zwei: Der Fahrer auf der Vorfahrtsstraße ist im Recht. Schließlich hat er das Vorfahrtsrecht.
Laut der HUK Coburg wird in einem solchen Fall tatsächlich eher derjenige zur Kasse gebeten, der auf die Vorfahrtsstraße eingebogen ist. Denn: Er muss damit rechnen, dass ein Fahrer auf der Vorfahrtsstraße eventuell auch auf der Gegenspur unterwegs ist, um zum Beispiel einem parkenden Auto oder einem Hindernis auszuweichen. Das Vorfahrtsrecht bezieht sich zudem auf beide Fahrspuren. Der Rechts-Abbieger muss also auch nach rechts schauen bevor er auf die Vorfahrtsstraße einfährt.
Allerdings kann sich auch die andere Partei bei einem möglichen Rechtsstreit wegen der Kollision nicht entspannt im Gerichtssaal zurücklehnen. Denn dort wird auch geprüft, wie notwendig es für den Fahrer auf der Vorfahrtsstraße war, die Fahrspur zu wechseln. War dies nicht wirklich der Fall, müsste er für den Schaden mithaften.

Freiheit auf zwei Rädern

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Im Vergleich zum Vorjahr haben vor allem die Sporttourer und Tourenmotorräder Liebhaber gewonnen. Foto: djd/CreditPlus Bank/fotolia.com/Xavier

Aktuelle Umfrage: Vier von zehn Deutschen erwägen den Kauf eines Motorrads
(djd/pt). Sich den Wind um die Nase wehen lassen und mit einem schnellen Zweirad über Land fahren, begeistert immer mehr Deutsche. 37 Prozent der Bundesbürger spielen mit dem Gedanken, sich ein Motorrad, einen Motorroller oder ein Quad zu kaufen. Davon planen sieben Prozent die Anschaffung bereits konkret. Zusätzlich schließen 15 Prozent den Kauf für die Zukunft zumindest nicht aus. 14 Prozent haben bereits ein Kraftrad oder Quad in der Garage stehen. Zu diesen Ergebnissen kommt die aktuelle Motorrad-Umfrage der CreditPlus Bank AG, die unter 1.000 Bundesbürgern durchgeführt wurde.
Der Markt für Motorräder entwickelte sich 2013 nach einigen rückläufigen Jahren wieder positiv. Die Zahl der Neuzulassungen von Zweirädern mit mehr als 125 Kubikzentimetern Hubraum stieg im vergangenen Jahr um 2,65 Prozent.
Den Traum von der Freiheit auf zwei Rädern lassen sich die Deutschen einiges kosten. 56 Prozent würden zwischen 2.500 und 10.000 Euro für ein Zweirad investieren. Zwölf Prozent wären sogar bereit, mehr als 10.000 Euro für Motorrad, Motorroller oder Quad auszugeben. 26 Prozent der Befragten finden Motorräder generell zu teuer. Ein Weg, um die Anschaffung eines Zweirads dennoch realisieren zu können, ist eine Finanzierung. Mehr Informationen gibt es unter www.creditplus.de.

Das Auto zum Beruf machen

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Ausbildungsberufe in der Kraftfahrzeugbranche sind längst keine Männerdomäne mehr. Foto: djd/Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe e. V.

Website rund um Berufsbilder und Ausbildungsplätze in der Kfz-Branche (djd/pt). Bei einem Beruf rund ums Kraftfahrzeug denken viele noch immer zuerst an den ölverschmierten Blaumann und überdimensional große Schraubenschlüssel.
Doch parallel zur Entwicklung des Kraftfahrzeugs zum rollenden Computer und angesichts moderner Mobilitätskonzepte haben sich auch die Berufsbilder rund um Zwei- und Vierräder oder Lkws verändert, sind vielseitiger und anspruchsvoller geworden. An die Stelle des Mechanikers ist heute der Mechatroniker mit viel Elektronik-Know-how getreten. Auch hier gibt es Spezialisierungen - etwa für Pkw, Zweiräder, Nutzfahrzeuge oder System- und Hochvolttechnik. Im kaufmännischen Bereich bestehen wiederum Möglichkeiten, sich eine Zukunft in Verkauf und Verwaltung als Automobil- oder Bürokaufmann aufzubauen. Kompakte Informationen über Berufsbilder und Ausbildungsplätze rund um die Mobilität finden Ausbildungsinteressierte und Kfz-Betriebe auf einer Website des Deutschen Kfz-Gewerbes unter www.autoberufe.de/azubiboerse. Bewerber, die sich auf der Seite registrieren, können ein Profil erstellen, initiativ Stellengesuche eingeben und sich auf angebotene Ausbildungsplätze direkt online bewerben. Ein Online-Assistent hilft zudem bei der Erstellung der vollständigen Unterlagen und gibt Tipps zur erfolgreichen Bewerbung. Mehr Informationen zu Berufsbildern und Ausbildungswegen in der Kfz-Branche gibt es auch unter www.autoberufe.de.

Jugendliche steigen auf

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Foto: BMW/TWIN/akz-o

(spp-o) Kleine Motorräder sind immer beliebter. Vor allem Jugendliche steigen öfter aufs Leichtkraftrad.
Die europäischen Führerscheinregeln, die seit einem Jahr gelten, beflügeln die Nachfrage. Auf den Motorradmessen in Leipzig (31.1. bis 2.2.) und in Dortmund (6. bis 9. März) zeigen die Hersteller zahlreiche Neuheiten. In der neuen Einstiegsklasse bieten Motoren mit 400 bis 800 Kubikzentimeter Hubraum und viele Varianten vom komfortablen Tourer bis zur handlichen Sportmaschine Fahrvergnügen für jeden Geschmack. Bei den großen Modellen ohne PS-Begrenzung sind Reisemaschinen und starke unverkleidete Bikes immer gefragter.
Viele Jugendliche nutzen die neuen Möglichkeiten, um ab 16 Jahren mit dem Zweiradhobby zu beginnen. Danach müssen sie mit 18 nur eine Aufstiegsprüfung in die 48-PS-Klasse machen, nicht wie bis zum Vorjahr einen komplett neuen Führerschein. Und gereiftere Jahrgänge, die vor dem 1. April 1980 den Autoführerschein gemacht haben, besitzen damit bereits die Fahrerlaubnis für Leichtkrafträder. Für sie reicht ebenfalls die praktische Prüfung, um 48-PS-Maschinen fahren zu dürfen. Die Erfahrungen der ersten zwölf Monate zeigen, dass die europaweite Anpassung der Führerscheinregeln ein Erfolgsmodell ist, wie Branchenvertreter betonen.
„Mit dem neuen Führerscheinrecht sind viele Verbesserungen verbunden, die von den Betroffenen eifrig genutzt werden. Für 2014 werden weitere steigende Zulassungszahlen erwartet“, stellt Hans-Jürgen Weigt, der Sprecher der Dortmunder Motorradmesse, fest.

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(spp-o) Es ist noch nicht richtig hell, wenn man aufsteht, und schon wieder düster, wenn man von der Arbeit kommt.
Im Herbst und Winter fühlen sich viele Menschen besonders müde und träge. Das macht die dunklen Monate gerade für Autofahrer zu einer gefährlichen Zeit. Dafür ist unter anderem Melatonin verantwortlich, das auch als Müdigkeitshormon bekannt ist. Wer regelmäßig morgens und abends Auto fährt, sollte daher besonders darauf achten, möglichst ausgeruht zu fahren. Müdigkeit beeinträchtigt die korrekte Wahrnehmung von Entfernungen, die Reaktionsschnelligkeit und auch allgemein die Fähigkeit des Fahrers, das Auto zu kontrollieren. „Knapp 20 Prozent aller tödlich endenden Verkehrsunfälle sind auf Sekundenschlaf des Fahrers zurückzuführen. Dabei muss man nicht gleich einschlafen, um die Kontrolle über sein Auto zu verlieren – ein kurzer Sekundenschlaf reicht dazu aus“, erklärt Norbert Wulff, Vorstand des Kfz-Direktversicherers DA Direkt (www.da-direkt.de). Durch die ständige Müdigkeit entsteht ein exponentiell erhöhtes Unfallrisiko. „Dagegen helfen auch nicht die gängigen ‚Wachhaltetaktiken‘, wie Fenster auf, laute Musik oder eine Zigarette. Fünf Gruppen sind besonders anfällig für ein erhöhtes Sekundenschlafrisiko: Urlauber, Fahrer unter 25, Berufskraftfahrer, Schichtarbeiter und Fahrer mit Schlafstörungen“, so Norbert Wulff weiter. Doch was tun, wenn man plötzlich müde wird am Steuer? Experten raten zu 15- bis 20-minütigen Pausen, am besten mit reichlich frischer Luft. Koffeinhaltige Getränke wirken hingegen nur kurzfristig – besser ist es, wenn Autofahrer während der Fahrt Obst oder Traubenzucker zu sich nehmen

Blick in die Zukunft: Das neue Punktesystem

Einige Verstöße werden 2014 deutlich teurer

(dmd). Neues Jahr, neue Bußgeldregelungen – die Punktereform im Verkehrszentralregister bringt einige Änderungen für Verkehrsteilnehmer, die gegen die Regeln verstoßen. Sie tritt ab dem 1. Mai 2014 in Kraft und macht einige Verstöße deutlich teurer. Hier die wichtigsten Änderungen auf einen Blick.
Statt wie bisher 18 Punkte gibt es ab diesem Zeitpunkt nur noch acht Punkte im zentralen Verkehrsregister. Allerdings werden im Gegensatz zu bisher nicht mehr alle Verstöße ab einer Bußgeldhöhe von 40 Euro dort eingetragen, sondern alle ab 60 Euro. Zudem werden nur noch sicherheitsgefährdende Verstöße dort registriert. Was nicht unter diese Kategorie fällt, bleibt außen vor.
Die Änderungen im Punktesystem werden flankiert von neuen Regelungen für den Bußgeldkatalog. Die Preise für die Verstöße gehen teilweise deutlich nach oben. So müssen Verkehrsteilnehmer, die künftig mit dem Handy am Ohr beim Autofahren erwischt werden, statt 40 Euro mit der neuen Regelung 60 Euro bezahlen. Dieselbe Bußgelderhöhung gilt für das Fahren auf Eis und Schnee mit Sommerreifen.
Wird der Versuch der Polizei, einen Autofahrer anzuhalten, nicht beachtet, muss dieser für seine Ignoranz künftig 70 statt 50 Euro bezahlen. Zudem gilt ab Juli 2014 für Autofahrer die Warnwestenpflicht. In jedem Fahrzeug (Motorräder ausgenommen) muss sich eine Warnweste gemäß der europäischen Norm EN 471 befinden.
Da nur noch Verstöße ins Register eingetragen werden, die die Verkehrssicherheit beeinträchtigen, fallen mit der Neuregelung unter anderem folgende Vergehen weg: Beleidigungen, Unfall mit leichter Verletzung, Kennzeichenmissbrauch, unberechtigtes Befahren der Umweltzone, Verstoß gegen die Fahrtenbuchauflage und Sonn- und Feiertagsfahrverbot für LKWs. Wer sich über seinen persönlichen Punktestand informieren möchte, hat Anspruch auf kostenlose Auskunft. Allerdings kann die Anfrage nur schriftlich gestellt werden und der Fragende muss einen gültigen Identitätsbeweis beifügen.

Autoreifen richtig lagern: Worauf Autofahrer achten sollten

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Beim Wechsel von Sommer- auf Winterreifen - oder auch beim Tausch zurück - stellt sich die Frage: Wie werden Autoreifen richtig gelagert? Foto: djd/ReifenDirekt

(mpt-13/14). Die Straßenverkehrsordnung schreibt es vor: Autofahrer sind dafür verantwortlich, jederzeit auf Reifen unterwegs zu sein, die der Witterung angepasst sind. Am Wechsel von Sommer- auf Winterreifen im Herbst sowie zurück auf die Sommerpneus im Frühjahr führt damit kein Weg vorbei. Doch was tun mit den Reifensätzen, die gerade nicht benutzt werden? Viele Autofahrer geben die Einlagerung in ihrer Werkstatt in Auftrag. Alternativ kann man die Reifen auch selbst in der Garage oder im Keller überwintern lassen - vorausgesetzt, man beachtet einige wesentliche Voraussetzungen.

Autoreifen richtig und schonend lagern

Wie werden Reifen am besten aufbewahrt? Reifenexperten wie Rainer Binder von ReifenDirekt empfehlen insbesondere die stehende Lagerung. "Hilfreich ist es zudem, die Reifen immer wieder etwas zu bewegen. So lassen sich Standplatten wirksam vermeiden", erläutert Binder. Eine weitere Möglichkeit, die gut geeignet ist, stellen nach seinen Worten Felgenbäume dar, an denen die Reifen aufgehängt werden. Weniger angeraten ist es hingegen, die Reifen direkt aufeinanderzulegen - auch wenn man immer wieder gerade diese Lagermethode sieht. Das Problem dabei: Auf dem untersten Reifen lastet das gesamte Gewicht der anderen Reifen darüber - Unwuchten und andere Probleme sind damit schon fast vorprogrammiert.

Gesucht: Ein warmer und trockener Platz

Ist die Lagerart geklärt, stellt sich als nächstes die Frage nach dem idealen Aufbewahrungsort. Gut zu wissen: Autoreifen mögen es weder zu heiß noch frostig kalt. Geeignet sind dagegen Aufbewahrungsorte, in denen die Temperatur bei 15 bis maximal 25 Grad Celsius liegt. Eine regelmäßige Belüftung tut den Reifen dabei ebenfalls gut. Vermeiden sollten die Autofahrer hingegen Standorte direkt neben heißen Heizkörpern oder dort, wo pralle Sonne auf die Reifen scheinen und das Gummi allzu schnell altern lassen kann.

Tipps zur schonenden Reifenlagerung

Noch ein Tipp zur richtigen Lagerung von Autoreifen: Wer den Pneus etwas Gutes tun möchte, erhöht vor der Einlagerung den Reifenfülldruck um etwa 0,5 Bar. Wichtig ist es dabei, erneut den regulären Reifenfülldruck einzustellen, wenn die Gummis wieder am Fahrzeug montiert werden. Damit es bei der Wiedermontage keine Missverständnisse oder Verwechslungen gibt, kann man die Reifen zudem mit etwas Kreide beschriften - "l" oder "r" für links und rechts beziehungsweise "v" oder "h" für Vorder- oder Hinterachse.

Reifen auf Schäden überprüfen

Selbstverständlich sollte es sein, die Reifen vor der Einlagerung zu säubern - inklusive der empfindlichen Leichtmetallfelgen, auf denen sich Bremsstaub, Ruß und sonstiger Staub ansonsten schnell festsetzen können. Das Säubern ist zugleich eine gute Gelegenheit, die Reifen auf ihren intakten Zustand zu überprüfen. Weisen sie Risse, Schnitte oder andere Beschädigungen auf, sollten sie schon aus Sicherheitsgründen besser erneuert werden. Ersatz - bequem nach Hause geliefert - finden Autofahrer auf Onlineshops wie ReifenDirekt ( http://www.reifendirekt.de ). Einfach die benötigte Reifendimension eingeben und aus der großen, direkt ab Lager verfügbaren Auswahl bekannter Marken auswählen. Wer nicht selbst schrauben möchte, kann hier übrigens beim Onlinekauf die Reifenmontage direkt in einem Fachbetrieb dazubuchen.

Aquaplaning: Auch bei Nässe sicher ankommen

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Ruhig Blut bewahren ist eine der wichtigsten Regeln beim Aquaplaning. Foto: dmd/Pixelio Harry Hautumm

(dmd). Bunte Blätter zaubert der Herbst an den Rand der Straße. Und bringt leider auch eine größere Menge an Regen. Der wiederum verwandelt eine schnelle Fahrt mit dem Auto im Nullkommanix in eine riskante Rutschpartie. Zeit für die wichtigsten Tipps, um sich gegen Aquaplaning zu schützen – und die gefährliche Situation gut zu meistern, falls es dazu kommt.
Es passiert in Sekundenschnelle. Das Wasser drängt sich zwischen die Reifen­oberfläche und den Asphalt. Haftung und Reibung bewegen sich schlagartig gegen Null. Lenkungs- und Bremskräfte haben so gut wie keine Wirkung mehr.
Ob es passiert, hängt nicht nur davon ab, wie sehr es regnet. Auch die Beschaffenheit der Fahrbahn spielt eine wichtige Rolle - und sollte gut im Blick behalten werden. Gewölbte Asphaltoberflächen oder Fahrrillen verwandeln sich bei Regen oder Nässe in gefährliche Wasserbehälter. Ebenso riskant sind die Senken oder Wendepunkte von S-Kurven.
Regnet es, sind die gefährlichen Stellen daran erkennbar, dass die Tropfen auf der Fahrbahn zurückschlagen. Rauscht es plötzlich von unten gegen das Auto und die Lenkung vermindert sich oder fällt aus, ist der Ernstfall eingetreten. Dann heißt es: Runter vom Gas, das Steuer gerade halten, Kupplung drücken und auf keinen Fall bremsen. Und: Ruhig bleiben. Normalerweise finden die Reifen nach 20 bis 30 Metern wieder zur Fahrbahn Kontakt und es geht weiter.
Grundsätzlich gilt: Völlig ausschließen kann man es nicht und es kann bei den entsprechenden Wetterbedingungen überall überraschend passieren. Und doch besteht die Möglichkeit, das Aquaplaning-Risiko zu mindern, indem man die drei wichtigsten Punkte beachtet:

1. Fährt man bei Regen oder über eine nasse Fahrbahn gilt grundsätzlich, die Geschwindigkeit zu verringern. Prasselt es sehr, sollte man am besten nicht schneller als 80 km/h fahren
2. Abstand zum Vordermann halten. Je mehr Distanz zwischen den Autos liegt, desto kleiner die Chance, durch Aquaplaning hilflos gegen das Heck des Vordermanns zu rutschen
3. Regelmäßig Reifenprofile und –druck prüfen. Hier gilt: Sind es weniger als vier Millimeter, wird es gefährlich

Steuertipp Oktober - Privatnutzung Firmenwagen

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Viele Unternehmer nutzen ihren Firmenwagen auch für private Fahrten und müssen sich bei der Steuererklärung dann mit der Versteuerung der Privatnutzung auseinandersetzen.
Gemäß § 6 EStG muss die private Nutzung pauschal mit 1 %-Methode versteuert werden, wenn der Firmenwagen zu mehr als 50 % betrieblich genutzt wird. Falls der Unternehmer das nicht möchte, ist er gezwungen ein „ordnungsgemäßes Fahrtenbuch“ zu führen. Dies ist für viele Unternehmer nicht praktikabel, so dass sie gezwungen sind, die 1%-Methode anzuwenden.
Gerade bei älteren Autos, die bereits voll abgeschrieben sind, kommt es durch die Anwendung der 1%-Methode oft zur sog. „Kostendeckelung“ (Kfz-Kosten werden durch Privatnutzung vollständig neutralisiert, wirken sich nicht mehr steuermindernd aus), obwohl das Auto zu mehr als 50 % betrieblich genutzt wird. Wird der Firmenwagen jedoch zu mehr als 50 % privat genutzt, ist der Privatanteil nach der „Teilwertmethode“ zu ermitteln. Hierfür müssen die Jahresfahrleistung und die privaten Fahrten (Schätzung) ermittelt werden. Die tatsächlich in dem Jahr angefallenen Kosten werden dann in Höhe des ermittelten Privatanteils als Nutzungsentnahme dem Gewinn hinzugerechnet. Zu einer Kostendeckelung wie bei der 1%-Methode kann es hier nicht kommen.
Es kann deshalb bei Firmenwägen, die bereits abgeschrieben sind, steuerlich günstiger sein, wenn man diese Autos über 50 % privat nutzt, weil dann die Nutzungsentnahme nach der Teilwertmethode zu bewerten ist. Um auch bei einer Betriebsprüfung auf der sicheren Seite zu sein, empfehle ich für einen repräsentativen Zeitraum von drei Monaten Aufzeichnungen der betrieblichen Fahrten zu erstellen, die dann zukünftig die Grundlage für die Privatnutzung nach der Teilwertmethode darstellen.

Schutzplanken aus Stahl: Lebensretter am Straßenrand

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Schutzplanken aus Stahl können bei Unfällen Schlimmeres verhindern. Foto: djd/Gütegemeinschaft Stahlschutzplanken e.V.

(mpt-13/140). Das Risiko fährt immer mit: Mehr als 2,3 Millionen Verkehrsunfälle hat das Statistische Bundesamt für das Jahr 2012 erfasst, ein Plus von 25.000 Unfällen im Vergleich zu 2011.
Demnach kracht es durchschnittlich viermal in jeder Minute auf deutschen Straßen - gut, wenn man da seinen persönlichen Schutzengel dabeihat. Airbags und Extras im Fahrzeug wie Anti-Blockier-Systeme tragen zu einem Mehr an Sicherheit bei, ebenso wie die Ausstattung der Straßen selbst. Denn wenn ein Auto ins Schleudern gerät, verhindern oft genug Leitplanken das Schlimmste. Die Stahlschutzplanken retten nicht selten Leben oder verhindern schwere Verletzungen, so die Initiative „Die Sicherheit an Deiner Seite“. Das bundesweite Bündnis engagiert sich dafür, dass auch in Zukunft die Leitplanken aus Stahl an den Fahrbahnen erhalten bleiben.
Stahlplanken selbst in Gefahr?
Denn immer häufiger werden die Schutzplanken aus Stahl durch Betonelemente ersetzt, berichtet die Initiative aus eigener Beobachtung. Dabei seien die Leitplanken aus Stahl gegenüber den Betonteilen deutlich im Vorteil: Bei einem Aufprall geben sie nach und retten so Leben. Feste Betonwände würden nach Angaben der Initiative diese Funktion nicht aufweisen - ein Rückschritt in Sachen Sicherheit. Teils bestehe sogar das Risiko, dass Autos und Lkw aufsteigen und das Betonteil überwinden könnten.
Viele Argumente sprechen für Stahlplanken
Daher fordert die Initiative, auch künftig Stahlschutzplanken, die ein RAL-Gütezeichen tragen, auf den Straßen in Deutschland einzusetzen. Ein weiteres Argument für die Stahlelemente: Zudem seien Betonelemente deutlich kostspieliger, berichtet „Die Sicherheit an Deiner Seite“ weiter. Zu den Kosten für das Schutzelement selbst kämen nämlich meist noch Kosten für Gründung und Fundament hinzu.
Mit abstimmen: Stahl oder Beton?
Autofahrer sind dazu aufgerufen, ihre eigene Meinung abzugeben. Auf www.nachgeben.com können sie darüber abstimmen, ob sie weiter auf Stahlplanken vertrauen wollen oder Beton für sie eine Alternative ist. Beschriftungen auf zahlreichen Lkw werben derzeit dafür, an der Onlineabstimmung teilzunehmen.

Verkehrsrecht: Legales Durchstarten statt Warten

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Unter gewissen Umständen ist es legal, eine rote Ampel zu umfahren. Foto: dmd/Pixelio Uwe Schlick

(dmd). Gewagt, aber legal – offensichtlich ist es kein verkehrsrechtliches Vergehen, einer roten Ampel mit einem Schlenker über ein Privatgrundstück auszuweichen.
Dies bestätigt ein aktuelles Gerichtsurteil des Oberlandesgerichtes Hamm (Az.: 1 RBs 98/13) bei dem ein Kläger Einspruch gegen einen Bußgeldbescheid und ein Fahrverbot eingelegt hatte. Dies berichtete jetzt die Deutsche Anwaltshotline.
Und so kam es zu dem Fall: Der Autofahrer fuhr auf eine rote Ampel zu, hatte aber offensichtlich überhaupt keine Lust auf die Bremse zu steigen. Also wich er einfach auf ein Tankstellengelände vor der Ampel aus, machte dort einen Schlenker und reihte sich danach – mit der roten Ampel hinter sich - wieder in den Straßenverkehr ein. Was sein Pech war: Die Polizei beobachtete ihn während seines gewagten Fahrmanövers.
Die Ordnungshüter zögerten nicht und reagierten sofort. Für sein nach Ansicht der Polizisten verkehrswidriges Verhalten wurde er wegen „vorsätzlicher Nichtbefolgung eines Wechsellichtzeichens“ vom Amtsgericht Dortmund zu einer Geldbuße von 200 Euro verurteilt. Darüberhinaus wurde ihm einen Monat lang Fahrverbot erteilt.
Doch der Mann war ganz anderer Meinung und legte Einspruch ein. Damit kam der Fall vor das Oberlandesgericht in Hamm. Und dort sprachen ihn die Richter von dem Vorwurf und damit der Buße frei. Denn der Mann hatte sich mit seinem Umweg über das Tankstellengelände außerhalb der Reichweite des Haltegebots bewegt. Dies ist nach Meinung der Richter genauso wenig verkehrswidrig wie zum Beispiel eine Fahrt über einen Parkplatz, der die Umfahrung einer roten Ampel ermöglichen würde.
Hätte er sich jedoch beim Ausweichen der roten Ampel über einen Gehweg, einen Randstreifen, einen Parkstreifen, Radweg oder eine Busspur bewegt, hätte er sich auch nach Meinung der Richter des Oberlandesgerichtes sehr wohl schuldig gemacht.

Konrad Schmidt GmbH erhält Zertifizierung vom Qualitätsverbund umweltbewusster Betriebe

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Cadolzburg – Bereits zum zweiten Mal hat sich das Autohaus Konrad Schmidt GmbH in Cadolzburg erfolgreich der kritischen Überprüfung durch die Experten der Landesgewerbeanstalt - LGA InterCert gestellt.
Am 21.02.2013 erhielt der Betrieb erneut die Zertifizierung als umweltbewusster Betrieb. Die Konrad Schmidt GmbH hat sich freiwillig für die Einführung und Umsetzung eines Umweltmanagement¬systems entschieden, um den nachhaltigen Umgang mit der Umwelt zu unterstreichen.
Als Handwerksbetrieb die Nachhaltigkeit im Blick
Die Zertifizierung durch den Qualitätsverbund umweltbewusste Betriebe (QuB) richtet sich vor allem an Handwerksunternehmen sowie Kleinunternehmen aus dem Bereich Handel, Dienstleistung und Industrie. Wichtigste Voraussetzung für die Teilnahme ist das Einhalten aller umweltrelevanten Vorschriften sowie regelmäßige Weiterbildung in diesem Bereich. Darüber hinaus müssen Betriebe für eine Zertifizierung 12 weitere Kriterien erfüllen. Dazu gehören, die jährliche Schulung der Mitarbeiter im Bereich Umwelt, die regelmäßige Durchführung von Umweltmaßnahmen sowie die Information der Kunden über die Umweltverträglichkeit der eigenen Produkte.
Die Konrad Schmidt GmbH ist das einzige Autohaus in der Metropolregion Nürnberg, das am Qualitätsverbund teilnimmt und sich damit einer Dokumentationspflicht und externen Überprüfung seiner Umweltfreundlichkeit unterzieht. Weitere Informationen zu den QuB-Kriterien finden interessierte Verbraucher und Betriebe unter www. qub-info.de
Seit über 25 Jahren bietet das Autohaus Konrad Schmidt GmbH, Cadolzburg im Landkreis Fürth umfassende Leistungen in Service, Technik und Verkauf für VW- und Audi-Kunden, sowie Reparaturen, Unfallinstandsetzungen, Reifendienst, TÜV/AU-Abnahmen und Serviceuntersuchungen für Kunden anderer Marken. Das Team umfasst insgesamt 30 Mitarbeiter und 6 Auszubildende. Ein Großteil der Mitarbeiter ist seit vielen Jahren im Betrieb tätig.
Im Verkaufsbereich bietet die Konrad Schmidt GmbH neben Neuwagen eine große Auswahl an ehemaligen Dienstwagen des Volkswagen-Konzerns.
Die Konrad Schmidt GmbH engagiert sich seit 2009 als Sponsor des Steherrennens am Reichelsdorfer Keller in Nürnberg und zahlreicher Sportvereine im Landkreis Fürth.

Parkschein oder Knöllchen?

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Parkschein lösen oder Knöllchen riskieren? Frauen sind laut einer Umfrage in dieser Hinsicht zumindest bislang „gesetzestreuer“ gewesen als Männer. Foto: djd/Roland Rechtsschutz Versicherungs AG

Vor der Erhöhung der Bußgelder verzichtete jeder Dritte schon mal auf das Ticket

(djd/pt). Den Parkschein bezahlen oder das Geld sparen und dafür lieber ein Knöllchen kassieren? Bislang hat sich immerhin ein Drittel der deutschen Autofahrer zumindest gelegentlich dafür entschieden, den Parkautomaten nicht zu „füttern“.
Sie gingen damit bewusst das Risiko ein, nach der Rückkehr zum Auto einen Strafzettel an der Windschutzscheibe zu finden. Seit dem 1. April 2013 ist das Falschparken allerdings teurer geworden - und wird möglicherweise dazu führen, dass die deutschen Autofahrer in dieser Hinsicht ihr Verhalten ändern.
Männer parken häufig ohne Parkschein
In den zwölf Monaten vor der Neufassung des Bußgeldkatalogs hatten 32 Prozent der Deutschen mindestens ein Mal ihr Auto abgestellt, ohne einen Parkschein zu kaufen. Das ergab eine aktuelle forsa-Umfrage im Auftrag der Roland Rechtsschutz-Versicherungs-AG. Mehr Männer als Frauen sehen diesen Verstoß als Kavaliersdelikt an: Denn 37 Prozent der Männer parkten ihr Auto mindestens einmal, ohne ein Ticket zu lösen, bei den Frauen waren es nur 30 Prozent.
Roland-Partneranwalt Gerald Röschke, Fachanwalt für Verkehrsrecht von der Bitterfelder Kanzlei Jürges, Knop und Stiller, erläutert, was auf die Autofahrer mit dem neuen Bußgeldkatalog zukommt: „Schwarzparker werden nun deutlich stärker zur Kasse gebeten. Parken ohne Parkschein oder Parkscheibe kostet nun mindestens zehn Euro. Wer eine halbe bis eine ganze Stunde überzieht, muss statt bisher zehn nun 15 Euro zahlen.“ Ab zwei Stunden koste Schwarzparken nun 20 Euro, bei über drei Stunden sogar 25 Euro. Bewusst auf einen Parkschein zu verzichten, lohne sich daher nicht mehr unbedingt. „Das Bußgeld erhöht sich übrigens noch, wenn durch das Falschparken andere Verkehrsteilnehmer behindert werden“, erläutert Rechtsanwalt Röschke.
Verwarngelder waren 23 Jahre lang nicht erhöht worden
Die Verwarngelder fürs Falschparken waren seit 1990 nicht mehr angehoben worden. Da im Gegenzug aber die Parkgebühren sukzessive gestiegen sind, stand das Bußgeld nach Ansicht der meisten Verkehrsexperten in keinem Verhältnis mehr zur Parkgebühr. Folge: Die angedrohten Sanktionen hatten keine vorbeugende beziehungsweise abschreckende Wirkung mehr. „Auch wenn sich viele Autofahrer über das Knöllchen ärgern: Bei den Bußgeldern fürs Falschparken haben die Kommunen im Gegensatz zu den Parkgebühren keinen Ermessensspielraum, sie müssen die bundeseinheitlichen Vorgaben umsetzen“, erklärt Rechtsanwalt Gerald Röschke.

Classic Cars meets Rockabilly – Charity - Fotoshooting

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ZIRNDORF – BAS Billys Autoschmiede, die Werkstatt für US-Oldtimer, veranstaltet ein stilvolles Charity -Fotoshooting zu Gunsten von Ärzte ohne Grenzen und dem Kinder- und Jugendhospiz Balthasar.

Am Samstag 10. August 2013 von 15:00 - 18:00 Uhr am Hafen Fürth/ Unterfarrnbach, können sich Besucher gegen eine Spende von 5 Euro von sechs Fotografen professionell im Rockabilly - Outfit mit Oldtimern in Szene setzen lassen. Zum Fotoshooting haben so bekannte Fotografen wie Susann Muth von Susann Photography, Florian Neef von Florian Neef/ Photodesign, Daniela Bauditz von Daniela Bauditz Photography, Yvonne Sieber von Ivy Photography, Paul Wenker von Paul Pix Photodesign und Peter Keila von Digital-Photo-Design ihr Kommen zugesagt. Alle Gäste sind eingeladen, sich im stilvollen Outfit der 50er und 60er Jahre oder nur so gegen eine Spende fotografieren zu lassen. Aber auch alle anderen Besucher dürfen am „Spendenmobil“ einem 53er Buick, einen kleinen Beitrag spenden. Am Vormittag entsteht exklusiv für diese Veranstaltung ein limitierter Kalender mit 24 Damen und Herren, teilweise professionellen Models u.a. von der Modelagentur Fisher´s House. Auch der Verkauf des Kalenders unterstützt die Charity-Veranstaltung. Eine Livemoderation von Radio Gong 97.1 mit Giovanna Lecce und Marco Mc Jones von 15:00 - 18:00 Uhr garantiert gute Unterhaltung. Ribwich sorgt für das leibliche Wohl. Im Rahmenprogramm bietet Simone Kirchner teilweise selbst genähte Rockabillykleidung an und US- Lifestyle.de ist mit unterschiedlichen US-Produkten vor Ort. Visagistin Sabrina Kreiner von www.about-beauty.de schminkt auf Wunsch die Besucher gegen einen kleinen Unkostenbeitrag, der wiederrum gespendet wird. Mister und Miss Franken 2013 sind ebenfalls vor Ort und unterstützen die Spendenaktion am Infostand und am „Spendenmobil“.

Motorradreifen-Technologie

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Foto: Brigdestone/spp-o

spp-o) Rund fünfzig Prozent bei der Verbesserung von Rundenzeiten im Motorrad Grand Prix gehen auf das Konto der Reifentechnologie.
So sehen es erfahrene Motorrad-Rennfahrer, wie der Champion Valentino Rossi. In seiner Laufbahn konnte er bereits neun Weltmeistertitel auf vier unterschiedlichen Motorrädern gewinnen.
Mit 79 Siegen hält er außerdem den Rekord für die meisten Top-Platzierungen in der Moto GP-Klasse.
Der charismatische Italiener, der bei seinem Reifenausrüster eine Intensivbetreuung genießen soll, belegt auch jetzt wieder vordere Platzierungen.
Sein Wissen bringt der neunfache Weltmeister darüber hinaus als Berater der Bridgestone-Entwicklungsabteilung speziell für die neuen Hyper-, Sport- und Touring-Reifen des japanischen Herstellers ein.
Im Rahmen der Mission Rossi (www.mission-rossi.com) können Endverbraucher nun beim Reifenkauf von der Entwicklung der rennerprobten Produkte profitieren und wertvolle Preise gewinnen, darunter sechs europäische MotoGP-Wochenenden in Le Mans, Catalunya, Assen, Brün, Silverstone und am Sachsenring.
Vorrangiges Ziel bei der Entwicklung des neuen Motorradreifens Battlax T30 war es, dem Fahrer ein entspanntes Touren zu ermöglichen.
Mit dem neuen T 30 von einem der führenden Hersteller von Radialreifen für Motorräder kommt jetzt erstmalig auch ein Reifen in den Handel, der mit seiner Produktbezeichnung T für Touring, S für Sport und R für Racing für Klarheit im Namen und den entsprechenden Einsatzzweck sorgt.

Motorrad-Airbags: Je schneller, desto sicherer

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Die Airbag-Weste D-air Street von Dainese schnitt im Test besser ab. Foto: dmd/ADAC

(dmd) Sie gehören zu den wenigen Mitteln, mit denen sich Motorradfahrer bei einem Crash schützen können: in Westen integrierte Airbags.
Doch wie gut sie den Träger schützen, hängt auch davon ab, wie schnell und wie zuverlässig sie bei einem Aufprall reagieren. Zwei der aktuell auf dem Markt erhältlichen Motorrad-Airbags nahm der ADAC bei einem Test nun unter die Lupe.
Testsieger mit dem Urteil „sehr gut“ ist die Airbag-Weste Dainese D-air Street.
Für knapp 1.200 Euro erhält man das Schutzsystem inklusive der elektronischen Zentraleinheit M-Kit, die fest an der Maschine installiert wird. Bei einem festen Zusammenstoß wird von dort per Funk das Zündsignal an den Gasgenerator in der Weste übertragen. Laut ADAC reagiert das System sehr schnell. Im Test gab es bereits 45 Millisekunden nach dem Aufprall einen wirksamen Airbag.
Die Schutzweste von Dainese lässt sich mit vorhandener Schutzkleidung kombinieren. Einziger Nachteil: Das System ist jedoch nur an der Maschine wirksam, an der das M-Kit verbaut ist.
Das zweite System war das AirNest Jacket von Helite.
Die Airbagweste für 549 Euro wird mittels einer Reißleine aktiviert, die vor der Fahrt am Motorrad fixiert werden muss. Auch hier reagierte das System im Test relativ schnell, das Schutzpotential war ebenfalls hoch. Da es jedoch nicht sofort beim Primäranprall am gegnerischen Fahrzeug reagierte, erhielt die Airbag-Weste das Urteil „gut“, statt des sonst möglichen sehr guten Ergebnisses.

Umfrage: Bibbern auf dem Beifahrersitz

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Sich auf dem Beifahrersitz wohl zu fühlen, fällt bisweilen schwer. Foto: dmd/DVR

Mehr als die Hälfte der Mitfahrer fühlt sich unwohl(dmd). Selbst fahren ist eine Sache. Als Beifahrer dem Mann oder der Frau hinter dem Steuer ausgeliefert zu sein, eine andere. Wie fühlen und verhalten Sie sich auf dem Beifahrersitz? Diese Frage stellte das Autoportal „autoscout24.de“ seinen Lesern. Das Ergebnis: Mehr als die Hälfte sitzt alles andere als entspannt neben dem Fahrer.
Ein großer Teil, nämlich 77 Prozent, erlebte bereits Situationen auf dem Beifahrersitz, bei denen sie sich unwohl fühlten. Drei von zehn Befragten gab zu, sich nicht zu trauen, es dem Fahrer zu sagen. Allerdings halten sich 47 Prozent der Befragten für einen entspannten Beifahrer, die ihrem Piloten voll und ganz vertrauen. Dagegen sehen 35 Prozent ihre Aufgabe als Copilot darin, den Fahrer auf kommende Situationen hinzuweisen, nur 10 Prozent halten sich für den besseren Autofahrer und weisen den Lenker auf seine Fehler hin.
Vor allem zu schnelles und zu dichtes Auffahren stört die meisten Passagiere, bei der Befragung nervte das 76 Prozent. Dabei leiden Frauen (82 Prozent) mehr als Männer (69 Prozent) unter dem Fahrstil. 53 Prozent stört es, wenn der Fahrer unkonzentriert ist und am Radio spielt, 31 Prozent sind von aufbrausenden Piloten genervt und 21 Prozent stören sich an Rauchern, die nur mit einer Hand fahren. Für die meisten (81 Prozent) spielt das Geschlecht des Fahrers keine Rolle.

Günstiger Start - aber mit Sicherheit

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Der Reifenfülldruck ist wichtig für das Fahrverhalten und sollte daher möglichst alle zwei Wochen kontrolliert werden. Foto: djd/ReifenDirekt

Darauf sollten Führerscheinneulinge beim ersten eigenen Auto achten!

(dmd-k). Lange hat der Fahranfänger gespart, Theorie gebüffelt und Fahrstunden genommen - nun hält er endlich den Führerschein in Händen. Natürlich soll das erste eigene Auto nicht mehr lange auf sich warten lassen. Bei knappen Budgets ist allerdings die Auswahl eingeschränkt: Meist wird es ein kleiner und günstiger Gebrauchter. „Das ist grundsätzlich für Führerscheinneulinge nicht die schlechteste Wahl - wenn die sicherheitsrelevante Technik in gutem Zustand ist“, unterstreicht der Reifenexperte Rainer Binder von ReifenDirekt. Bei Bremsen, Stoßdämpfern und Lenkung dürfe es aber keine Abstriche geben. Besser, man verzichte beim Gebrauchten auf Extras wie eine Hi-Fi-Anlage, als sicherheitsrelevante Mängel in Kauf zu nehmen.
Wer einen Gebrauchten von privat kauft, kann sich zusätzlich mit einem unabhängigen Gebrauchtwagen-Check der Prüforganisationen schützen. Auch die Bereifung sollte unter die Lupe genommen werden: Sind die Gummis intakt oder weisen sie Beschädigungen auf? Liegt das Profil noch bei mindestens drei Millimetern? Wenn nicht, empfehlen die Reifenexperten einen baldigen Wechsel. Wer ansonsten vom Gebrauchtwagen seiner Wahl überzeugt ist, kann bei abgefahrenen Reifen mit etwas Geschick mit dem Verkäufer noch einen Preisnachlass aushandeln - und die Ersparnis nutzen, um sich frische und somit sichere Reifen, zum Beispiel auf www.reifendirekt.de, zu bestellen.

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