Hoher Besuch bei der Kremser GmbH in Stein


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Stein - (el) Etwa 8x im Jahr besucht Matthias Dießl Firmen des Landkreises Fürth. Bei der Auswahl sind das Alleinstellungsmerkmal und die Besonderheit der Produkte ausschlaggebend.

Am 13.06. besichtigten der Landrat, der Leiter der Wirtschaftsförderung des LRA, Walter Gieler, und der Bürgermeister der Stadt Stein, Kurt Krömer, nun die Kremser GmbH, eine Firma für Prägewerkzeuge und Präzisionsgravuren.

1979 übernahm Graveurmeister Wolfgang Kremser das Unternehmen in Nürnberg. Seine Frau Renate wurde kaufmännische Leiterin. Die dortigen Räumlichkeiten reichten aber bald für die expandierenden Geschäfte nicht mehr aus. 1985 verlegte die Firma daher ihren Sitz in eine neu erbaute größere Immobilie am Gewerbering der Stadt Stein.

Auf 3 Etagen werden dort seitdem Stempel aus Messing, Stahl oder Silikon, Schriftelektroden aus Kupfer, Graphit und Stahl sowie Patrizen und Präzisionsgravuren hergestellt. Mit diesen Spezialprodukten werden zahlreiche namhafte Kunden der Süßwaren-, Getränke-, Kosmetik-, Schreibwaren- und Druckindustrie beliefert, die damit ihre Erzeugnisse veredeln und deren Wiedererkennung am Markt steigern möchten.

12 gut ausgebildete Mitarbeiter garantieren ein hohes Produktionsniveau. „Wir zählen zu den qualitativ führenden Unternehmen dieser Branche in Deutschland“, erklärt Wolfgang Kremser. Er selbst habe noch gelernt, Stempel mit der Hand anzufertigen. Heute werde mit modernster CAD- und CNC-Technik gearbeitet.

Im April 2014 ist mit Sohn Stefan ein weiterer Geschäftsführer eingestiegen. Mit dem Abschluss Dipl. Ing. Maschinenbau und der anschließenden Tätigkeit in der Produktentwicklung für Kfz-Schaltungskomponenten eines Automobil-Zulieferbetriebs brachte er beste Voraussetzungen mit, das Unternehmen innovativ und erfolgreich fortzuführen. Es sei ihm in kurzer Zeit gelungen, den Umsatz der Firma weiter zu steigern, berichten die Eltern stolz.

Von den Ausführungen des Juniorchefs zur Herstellung der hochspezialisierten Produkte zeigte sich der Landrat sichtlich beeindruckt. Er freue sich, einen solch fortschrittlichen und modernen Meisterbetrieb im Landkreis zu haben, in dem die Nachfolge zudem so gut geregelt sei.