Jugend Forscht Regionalwettbewerb

Sehr geehrte Damen und Herren,

heute wurden an der Staatlichen Realschule Zirndorf die Urkunden für die beiden zweitplatzierten Projekte des diesjährigen Jugend Forscht Regionalwettbewerbs überreicht.
Bei der diesjährigen Wettbewerbsrunde Jugend Forscht traten drei Schülerteams unserer Schule an. In den Bereichen Technik und Geo- und Raumwissenschaften konnten unsere Schüler mit einem selbst gebauten Getränkeroboter und einem Wetterballon jeweils den zweiten Platz erreichen.
 Getränke automatisch serviert
Einen Getränkeroboter zu bauen, der auf Knopfdruck  Getränke serviert und dabei sich auch noch autonom bewegen kann, war die Idee von Alexander Brehl und Saber Kaygusuz. Über 1000 Arbeitsstunden steckten sie in ihr Projekt. Dabei wurde fast alles selbst gebaut und ausgetüftelt: von der Mechanik bis hin zur Planung und Programmierung der elektronischen Steuerung. Am Schluss präsentierten Sie eine fahrbare Wäschetonne, die es in sich hat: auf Knopfdruck kann der Nutzer zwischen 5 verschiedenen Getränken wählen, die der Roboter im Plastikbecher serviert.
Überwältigend war die Resonanz am Wettbewerbstag: der Stand der beiden Jungforscher war fast pausenlos von interessierten Besuchern umringt, die sich die Funktionsweise des Roboters von Alexander und Saber erklären ließen und natürlich ein Getränk vom Roboter in Empfang nahmen.
Mit Ihrer Arbeit erreichten die beiden einen hervorragenden zweiten Platz im Bereich Technik. 
Der Himmelsstürmer
Ebenfalls auf dem zweiten Platz, aber im Bereich Geo- und Raumwissenschaften, landete Kevin Klos mit seinem Wetterballon. Nachdem er schon im letzten Jahr zusammen mit Alexander und Sabre Erfahrungen auf diesem Gebiet gesammelt hatte, tüftelte Kevin für dieses Jahr an weiteren Verbesserungen für sein Wetterballonprojekt. So wurde die Instrumentenkapsel komplett neu entworfen und mit drei hochauflösenden Kameras bestückt. Außerdem erhielt Kevin von der Firma PCE Instruments einen Datenlogger zur Verfügung gestellt, mit dem er Temperatur und Luftdruck während des Fluges aufzeichnen konnte. Ein GPS-Sender zum Wiederauffinden des Ballons rundete die Instrumentierung ab. Die Ergebnisse des Fluges waren beeindruckend: der Ballon erreichte eine Höhe von über 18000 m und die Kameras lieferten faszinierende Bilder von seinem Weg zum unteren Rand der Stratosphäre und zurück.
Außer über die tolle Platzierung durfte sich Kevin über ein Praktikum beim Flughafen Nürnberg freuen.
Wie erwärmt sich Wasser in der Mikrowelle?
Kann man Wasser in der Mikrowelle über 100°C hinaus erwärmen? Diese Frage stellten sich Philip Meier und Michael Kamleiter, nachdem sie ein entsprechendes Experiment in der Sendung Kopfball gesehen hatten. Sei entwickelten dazu eine Versuchsreihe um herauszufinden, wie der Salzgehalt sowie im Glas vorhandene Siedekeime die Siedetemperatur von Wasser in der Mikrowelle beeinflussen. Dabei konnten sie die Ergebnisse der Kopfballsendung nicht bestätigen. die gefundenen Siedetemperaturen lagen alle bei ca. 95°C.

Bericht: Christopher Oberle, Fachbetreuer Physik

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